Andi Knoll

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TV- und Radiomoderator Andi Knoll

Andi Knoll (* 11. Juni 1972 in Innsbruck; eigentlich Andreas Knoll) ist ein österreichischer Hörfunk- und Fernsehmoderator.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seiner Matura 1992 an der Handelsakademie Innsbruck arbeitete Knoll bis 1994 als Moderator für diverse Südtiroler Privatradios. Seine Ö3-Karriere begann im Jänner 1994 mit einem Praktikum beim Treffpunkt Ö3. Seither arbeitete Andi Knoll als Moderator von Ö3-Sendungen wie Hithotline und Express. Von 2011 bis Ende März 2014 moderierte er alternierend mit Peter L. Eppinger die Ö3-Mittagscharts und bis Februar 2015 abwechselnd mit Robert Kratky den Ö3-Wecker. Die Mittagscharts gab er ab an Benny Hörtnagl, der sie nun allein moderiert. Seit Ende März 2014 moderiert Knoll gelegentlich abwechselnd mit Thomas Kamenar, Thomas Filzer und Sandra König den Ö3-Supersamstag und seit Februar 2015 moderiert er abwechselnd mit Kati Bellowitsch die Ö3-Vormittagsshow.

Nach seinem TV-Kommentatorendebüt beim Eurovision Song Contest 1999 in Jerusalem begleitet Andi Knoll durch die lange Nacht des Musikspektakels. Außerdem präsentiert er seit 2002 Österreichs Vorentscheidung zum Song Contest und moderierte im ORF die jährliche Verleihung der „Amadeus Austrian Music Awards“. 2007 moderierte er das tägliche Infotainment Magazin „wie bitte?“.

2007 als auch 2008 meldete er sich vom roten Teppich am Life Ball. 2014 moderierte er den Life Ball für Ö3. Von 2009 bis September 2010 moderierte er Auf Wieder-Sehen Österreich im Rahmen der Donnerstag Sommernacht, ehe sie eingestellt wurde. Seit Februar 2011 moderiert er die ORF-Show „Österreich wählt“. Außerdem präsentierte er 2011 und 2012 Die große Chance gemeinsam Doris Golpashin, die dritte Staffel moderierte er im Herbst 2013 gemeinsam mit Alice Tumler. Das Spin-off Die große Comedy Chance moderierte er 2012 ebenso, jedoch im Alleingang.

Von 19. bis 24. Dezember 2014 veranstaltete Ö3 erstmals das Ö3-Weihnachtswunder. Andi Knoll, Gabi Hiller und Robert Kratky moderierten für den guten Zweck 120 Stunden lang nonstop aus der Ö3-Wunschhütte, einem gläsernen Sende-Container am Salzburger Kapitelplatz. Mit einer Spende für den Licht ins Dunkel-Soforthilfefonds, der Familien in Not hilft, konnte man sich einen Musikwunsch erfüllen lassen. Insgesamt wurden in diesen fünf Tagen 617.582 Euro gespendet.

Im Jahr darauf fand die Neuauflage des Ö3-Weihnachtswunders statt, diesmal am Grazer Mariahilferplatz. Der Endstand des gesammelten Spendenbetrages betrug nach 120 Stunden ununterbrochener Live-Sendung (Stand 24. Dezember 2015, 10 Uhr): 1.022.936 Euro.[1] Bekannte Live-Gäste im gläsernen Studio waren unter anderem Thomas Morgenstern, Thomas Muster, The Makemakes und Conchita Wurst. Hitradio Ö3 wurde dafür im Dezember 2015 beim Austrian Event Award in der Kategorie „Public Events Charity/Social/Cultural“ mit dem Award in Silber ausgezeichnet.[2] Am 20. Juni 2016 wurde das Ö3-Weihnachtswunder beim Österreichischen Radiopreis als beste Promotionaktion prämiert.[3]

Neben seinen Tätigkeiten im Radio und TV macht Knoll seit Dezember 2012 auch Werbung für einen Lebensmittel-Lieferdienst.[4]

Seine Aussage „Jetzt hat uns die den Schas gewonnen“[5] über den Erfolg von Conchita Wurst beim Eurovision Song Contest 2014 wurde zum österreichischen Spruch des Jahres 2014 gewählt.[6]

Im Oktober 2015 wurde er von Landeshauptmann Günther Platter als Tiroler des Jahres ausgezeichnet.[7]

Im Rahmen der Romyverleihung 2017 wurde er in der Kategorie Show/Unterhaltung ausgezeichnet.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Ö3-Gemeinde spendet 1.022.936 Euro, Seite auf oe3.orf.at, abgerufen am 24. Dezember 2015.
  2. Austrian Event Award: Silber für das Ö3-Weihnachtswunder, Seite auf oe3.orf.at, abgerufen am 20. Dezember 2015.
  3. Gold, Silber, Bronze: Österreichischer Radiopreis 2016 vergeben. OTS-Meldung vom 20. Juni 2016, abgerufen am 21. Juni 2016.
  4. 19-12-2012 www.atmedia.at
  5. Kurier - „Jetzt hat uns die den Schas gewonnen“. Artikel vom 17. Mai 2014, abgerufen am 3. Dezember 2014.
  6. derStandard.at - „Situationselastisch“ ist das Wort des Jahres. Artikel vom 3. Dezember 2014, abgerufen am 3. Dezember 2014.
  7. orf.at - ESC-Moderatoren Tiroler des Jahres. Artikel vom 2. Oktober 2015, abgerufen am 2. Oktober 2015.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Andi Knoll – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien