André Pieyre de Mandiargues

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André Pieyre de Mandiargues (* 14. März 1909 in Paris; † 13. Dezember 1991 ebenda) war ein französischer Schriftsteller.

Er gilt als Weggefährte André Bretons und war vom Surrealismus und der deutschen Romantik beeinflusst. 1967 erhielt er für seinen Roman Der Rand (La Marge, 1967) Frankreichs bekanntesten Literaturpreis, den Prix Goncourt. Sein Buch Das Motorrad wurde 1968 mit Marianne Faithfull und Alain Delon verfilmt und galt als Skandalfilm.

Er war seit 1950 mit der italienischen Malerin und Bildhauerin Bona Tibertelli de Pisis (1926–2000), der Nichte des Malers Filippo De Pisis, verheiratet und hatte mit ihr zusammen eine Tochter.

Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Friedhof Père Lachaise in Paris.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Schwelende Glut. Erzählungen. Übers. (Feu de braise.) Ernst Sander. Insel Verlag, Frankfurt 1964 u. ö., zuletzt Suhrkamp, Frankfurt 1995
  • Der Rand. Aus dem Franz. übers. und mit einem Nachw. vers. von Rainer G. Schmidt. Berlin : Matthes & Seitz 2012

Literatur[Bearbeiten]

  • Heide Friebel: Die utopische Dimension in den Erzählungen André Pieyre de Mandiargues’, Winter, Heidelberg 1975, ISBN 3533024172

Weblinks[Bearbeiten]