Andrea Steinbecher

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2007 in Frankfurt

Andrea Steinbecher (* 29. November 1976 als Andrea Brede in Goslar) ist eine deutsche Triathletin.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem sie in ihrer Jugend verschiedene Sportarten ausprobiert hatte – wie Schwimmen, Tennis und rhythmische Sportgymnastik – kam sie 1998 zum Triathlonsport.[1] Anlass war ein Aufenthalt als Au-Pair in den USA, genauer in Memphis im Bundesstaat Tennessee. Nach eigenen Angaben nahm Brede aufgrund des kalorienreichen amerikanischen Essens binnen kurzer Zeit erheblich zu. Dem wollte sie entgegenwirken, indem sie sich einer Schwimmtrainingsgruppe anschloss. Die meisten Mitglieder dieser Gruppe waren Triathleten, sodass sie bald auch das Lauf- und Radtraining aufnahm.[1][2]

Zurück in Deutschland, trat sie in die Triathlonabteilung des Krefelder Kanu Klubs ein. Für die Triathlonmannschaft dieses Vereins startete sie zunächst in der zweiten und ab dem Jahr 2000 in der ersten Triathlon Bundesliga. 2004 wechselte Brede ins Profilager. Im selben Jahr wurde sie Deutsche Meisterin über die Mitteldistanz, belegte beim Ironman Austria in Klagenfurt den zweiten Platz und nahm erfolgreich an weiteren Wettkämpfen teil.[1][3]
Im folgenden Jahr verpasste Brede knapp die Titelverteidigung. Sie belegte bei den deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz den zweiten Platz. Ebenfalls den zweiten Platz errang sie beim Ironman Lanzarote im Jahr 2005. Im selben Jahr gewann sie in Bonn und Köln die Triathlonwettkämpfe über die Mitteldistanz.[3]

Der Durchbruch gelang Brede, als sie 2006 den Ironman Germany in Frankfurt für sich entscheiden konnte. Mit einigem Abstand wurde sie im selben Jahr von den Lesern einer Fachzeitschrift zur deutschen Triathletin des Jahres gewählt.[4]

Bei dem Versuch, die Ironman European Championship 2007 in Frankfurt zu verteidigen, wurde Brede nach einem insgesamt außergewöhnlich schnellen Rennen auf der Zielgeraden von Nicole Leder überholt und damit auf den zweiten Platz verwiesen. 2008 konnte sie in Frankfurt wegen einer Verletzung nicht antreten.

Brede hat an der Deutschen Sporthochschule in Köln Sportwissenschaften studiert. Den Schwerpunkt legte sie dabei auf die Bereiche Management und Ökonomie.

Am 1. August 2009 heiratete sie in Paris ihren Mann Eric Steinbecher.

Vom Frühjahr 2009 an war sie Mitglied des Abu Dhabi Triathlon Teams um Faris Al-Sultan – verließ das Team aber im März 2010 wieder.[5]

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(DNF – Did Not Finish)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Kölner Stadtanzeiger, Dienstag 15. November 2005.
  2. Kölner Stadtanzeiger, Dienstag 19. Juli 2005.
  3. a b Homepage von Andrea Brede.
  4. Triathlon, März 2007.
  5. Steinbecher verlässt Team Abu Dhabi Triathlon. (Nicht mehr online verfügbar.) In: tri-mag.de. Ehemals im Original, abgerufen am 10. März 2010.@1 @2 Vorlage:Toter Link/www.tri-mag.de (Seite nicht mehr abrufbar; Suche in Webarchiven)
  6. Ergebnisse Mitteltriathlon
  7. Ironman 70.3 Wiesbaden 2009: Kienle und Van Vlerken siegen
  8. Mittel-DM Kulmbach 2004: Siege für Brede und Bracht. In: Tri2b.com. 15. August 2004, abgerufen am 28. November 2014.
  9. Ironman: Wellington siegt mit neuem Rekord
  10. Ironman Hawaii 2009 - Resultat Frauen. In: Live Radsport.ch. 11. Oktober 2009, abgerufen am 28. November 2014.
  11. Ironman Südafrika: Vanhoenacker vor Göhner (Memento vom 5. Mai 2009 im Internet Archive), Tri-Mag, 5. April 2009
  12. Leder und Bracht gewinnen EM-Thriller in Frankfurt

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Andrea Steinbecher – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien