Andrea True

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Andrea True, eigentlich Andrea Marie Truden[1], (* 26. Juli 1943 in Nashville, Tennessee; † 7. November 2011 in Kingston, New York) war eine US-amerikanische Pornodarstellerin und Sängerin. Unter dem Namen Andrea True Connection feierte sie 1976 auf dem Höhepunkt der Disco-Ära mit der Single More, More, More einen internationalen Charterfolg.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

True kam 1968 nach New York City, um dort Karriere als Schauspielerin zu machen. Sie erhielt jedoch nur kleinere Rollen als Nebendarstellerin und Statistin, unter anderem in dem Streisand/Redford-Drama So wie wir waren.[2] Als sie daraufhin das Genre wechselte, stieg sie zu einer der bekanntesten Pornodarstellerinnen der 1970er Jahre auf. Insgesamt drehte True im Laufe ihrer Karriere mehr als 50 Filme.

Während einer Reise nach Jamaika entstand 1975 zusammen mit dem Produzenten Gregg Diamond und Remixer Tom Moulton die Single More, More, More. Trues lasziver Gesang und eindeutige textuelle Referenzen zu ihrer Pornokarriere verhalfen dem Song zu internationaler Popularität. In den USA, in Großbritannien und in Deutschland erreichte er jeweils die Top Ten der Singlecharts. In den USA gab es außerdem eine Gold-Auszeichnung.[3] Mit ihren Nachfolgesingles konnte Andrea True nicht mehr an diesen Erfolg anknüpfen, dennoch platzierten sich Party Line (1976), New York, You Got Me Dancing (1977) und What's Your Name, What's Your Number (1978) in den Charts. Ihre zweite LP White Witch entstand 1978 in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Michael Zager (Let's All Chant). Ihre dritte und letzte LP War Machine wurde 1980 nur in Italien veröffentlicht. Mit dieser Veröffentlichung bemühte sie sich um eine stärkere Rock-Betonung.

True zog sich zu Beginn der 1980er Jahre ins Privatleben zurück. 2003 wirkte sie an einer Dokumentation des US-amerikanischen Musiksenders VH1 über One-Hit-Wonder mit. 2005 folgte ein kurzes Interview in dem Dokumentarfilm Inside Deep Throat.

True starb 68-jährig am 7. November 2011 in einem Krankenhaus in Kingston, New York, nahe ihrem Wohnort Woodstock, an Herzinsuffizienz. Ihr Körper wurde eingeäschert und in Cleveland, Ohio beigesetzt.[4]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[5] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1976 More, More, More 47
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1976

weitere Veröffentlichungen

  • 1977: White Witch (aka What's Your Name, What's Your Number)
  • 1980: War Machine
  • 1994: The Greatest Hits
  • 1998: More, More, More

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[5] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1976 More, More, More
More, More, More
9
(19 Wo.)
5
(10 Wo.)
4
(25 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1976
Party Line
More, More, More
80
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1976
1977 N.Y., You Got Me Dancing
White Witch
27
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1977
What's Your Name, What's Your Number
White Witch
34
(6 Wo.)
56
(7 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 1977

weitere Singles

  • 1976: Call Me
  • 1976: Keep It Up Longer
  • 1976: Fill Me Up (Heart To Heart)
  • 1980: War Machine
  • 1980: Make My Music For Me

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Disco singer Andrea True, 68, dies in Kingston
  2. Filmografie, IMDB, siehe Nummer 36
  3. Datenbankabfrage, Riaa.com
  4. Andrea True, who sang More More More, dies aged 68, BBC News. 27. November 2011. 
  5. a b Chartquellen: DE UK US

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]