Andreas Buske

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Andreas Buske (* 8. Februar 1955[1]) ist ein deutscher Jurist und Vorsitzender Richter am Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andreas Buske ist seit 19. Dezember 2011[1] Vorsitzender Richter am 7. Zivilsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg.[2][3] Zuvor war er Vorsitzender Richter einer für Pressesachen zuständigen Zivilkammer des Landgerichts Hamburg.[4]

Die von Buske geleiteten Spruchkörper sind bekannt für Urteile zur Zulässigkeit von Äußerungen in der Medienberichterstattung. Bekannt geworden ist insbesondere eine Entscheidung über die Behauptung, Gerhard Schröder färbe oder töne sich die Haare.[5] 2006 verbot das Landgericht Hamburg unter Buskes Vorsitz Teile eines Films über Contergan.[6] Auch in der Causa Böhmermann beurteilte das Gericht unter Buskes Vorsitz Aussagen aus dem zur Debatte stehenden Gedicht als unzulässig.[7][8] Einer seiner schärfsten Kritiker ist Rolf Schälike, der eine Website mit Gerichtsreportagen betreibt, die einen Schwerpunkt auf Buskes Verhandlungen und Rechtsauffassungen legt.[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Deutscher Richterbund: Handbuch der Justiz 2016/2017. Die Träger und Organe der rechtsprechenden Gewalt in der Bundesrepublik Deutschland. C.F. Müller, Heidelberg 2016, ISBN 978-3-8114-4156-9, S. 179.
  2. Presserecht: Ein Wettkampf der drei großen Pressekammern. In: ZEIT ONLINE. (zeit.de [abgerufen am 25. Mai 2018]).
  3. Geschäftsverteilungsplan 2018 auf den Seiten des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg, abgerufen am 28. Mai 2018 (pdf, 581 kB)
  4. Constantin van Lijnden: Fliegende Richter. In: Die Zeit Nr. 28/2016 (abgerufen am 30. Mai 2018).
  5. Haarfarbe-Urteil: Schröders waschechter Sieg. In: Spiegel Online. 17. Mai 2002 (spiegel.de [abgerufen am 16. Mai 2018]).
  6. Ulrike Langer: Eine einzige Tablette, ein endloser Rechtsstreit. In: DIE WELT. 27. Dezember 2006 (welt.de [abgerufen am 16. Mai 2018]).
  7. Per Hinrichs: Schmähgedicht über Erdogan: Böhmermann kriegt nicht die totale Freiheit, die er wollte. In: DIE WELT. 15. Mai 2018 (welt.de [abgerufen am 16. Mai 2018]).
  8. Frankfurter Rundschau: Erdogan-„Schmähgedicht“: Jan Böhmermann hat offenbar schlechte Karten. In: Frankfurter Rundschau. (fr.de [abgerufen am 25. Mai 2018]).
  9. http://www.buskeismus.de/