Andreas Drugge

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Andreas Drugge
AndreasDrugge.jpg
Personalia
Geburtstag 20. Januar 1983
Position Stürmer
Junioren
Jahre Station
Brämhults IF
Mariedals IK
1999–2000 IF Elfsborg
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2000–2003 IF Elfsborg 41 0(6)
2003 → Falkenbergs FF (Leihe) 7 0(0)
2004–2005 IF Elfsborg 20 0(0)
2005 → FK Tønsberg (Leihe)
2006–2007 Degerfors IF 57 (19)
2008–2010 Trelleborgs FF 84 (20)
2011 IFK Göteborg 23 0(1)
2012 BK Häcken 14 0(1)
2013– GAIS 49 (12)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2002 Schweden U-21 3 0(0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: Saisonende 2014

Andreas Drugge (* 20. Januar 1983) ist ein schwedischer Fußballspieler. Der Stürmer, der 2002 in der schwedischen U-21-Nationalmannschaft debütierte, bestritt seine bisherige Laufbahn in Schweden und Norwegen.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karrierestart bei IF Elfsborg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drugge begann mit dem Fußballspielen bei Brämhults IF. Von dort wechselte er 1999 über Mariedals IK in die Jugend von IF Elfsborg. Dort fiel er den Verantwortlichen des Svenska Fotbollförbundet auf, die ihn für diverse Juniorennationalmannschaften beriefen. Im Laufe der Allsvenskan-Spielzeit 2000 holte ihn Trainer Bengt-Arne Strömberg erstmals in die erste Mannschaft, so dass er im Saisonverlauf zu seinem Debüt in der Allsvenskan kam. Auch im Folgejahr gehörte er unregelmäßig zum Kader der Mannschaft, die den Svenska Cupen holte, erzielte jedoch im Saisonverlauf seine ersten beiden Ligatore. Vor Beginn der Spielzeit 2002 kam er daher unter Auswahltrainer Torbjörn Nilsson zu seinen ersten Einsätzen in der U-21-Auswahl.

Zwar hatte sich Drugge im Kader von IF Elfsborg etabliert, jedoch als Ersatz für Lars Nilsson, Fredrik Berglund und Hans Berggren die meisten seiner Saisonspiele unter dem neu verpflichteten Trainer Anders Grönhagen als Einwechselspieler absolviert. Daher verlieh ihn der Klub für das zweite Halbjahr 2003 an den Falkenbergs FF, der in der zweitklassigen Superettan um den Klassenerhalt kämpfte.[1] Am Saisonende kehrte er zu IF Elfsborg zurück, bei dem er unter dem mittlerweile dort tätigen Trainer Magnus Haglund eine neue Chance sah.[2]

Zu Beginn der Spielzeit 2005 kam Drugge kaum noch zum Zug und bestritt bis Ende Juni lediglich vier Partien als Einwechselspieler. Daher kam es erneut zu einem Leihgeschäft, dieses Mal schloss er sich dem von seinem Landsmann Reine Almqvist betreuten norwegischen Klub FK Tønsberg in der zweitklassigen Adeccoligaen an.[3] Am Saisonende verpasste er mit der Mannschaft den Klassenerhalt und kehrte nach Schweden zurück.

Durchbruch in der zweiten Liga und Rückkehr in die Allsvenskan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Dezember 2005 gab Drugge seinen Wechsel zu Degerfors IF in die Superettan bekannt.[4] Für den Traditionsverein bestritt er in der Superettan-Spielzeit 2006 alle 30 Ligapartien und trug mit sechs Saisontoren zum Klassenerhalt bei. In der folgenden Spielzeit gelang ihm der Durchbruch, als er 13 Saisontore erzielen konnte. Als fünfter der Torschützenliste führte er die Mannschaft um Magnus Tappert und Shpetim Hasani auf den achten Tabellenrang.

Durch seine Torgefährlichkeit machte Drugge höherklassig auf sich aufmerksam und der Erstligist Trelleborgs FF, bei dem er einen Drei-Jahres-Kontrakt unterschrieb, verpflichtete ihn zum Jahresende.[5] Bei seinem neuen Arbeitgeber zeigte Drugge erneut seine Torgefahr. Als Stammspieler bestritt er 26 Ligaspiele, in denen er sieben Tore erzielte und sich somit vor Magnus Andersson an die Spitze der vereinsinternen Torschützenliste setzte. An der Seite von Rasmus Bengtsson, Kristian Haynes und Joakim Sjöhage erreichte er somit den zehnten Tabellenrang. Auch in den folgenden Jahren gehörte er zusammen mit Sjöhage und Fredrik Jensen zu den treffsichersten Spielern des Klubs und verhalf ihm zum Erreichen des neunten respektive fünften Platzes.

Kurz nach Abschluss der Spielzeit 2010 gab Drugge im November seinen Wechsel innerhalb der Allsvenskan zum IFK Göteborg bekannt, bei dem er einen Drei-Jahres-Kontrakt unterzeichnete.[6] Bei seinem neuen Klub konnte er in seiner ersten Saison nicht an seine Torgefährlichkeit der Vorjahre anknüpfen, so dass er mit einem Torerfolg sich nicht dauerhaft einen Stammplatz erspielte und sich in der Offensive hinter Tobias Hysén, Hannes Stiller und Stefan Selakovic einreihte. Nach nur einer Spielzeit verließ er daher den Klub wieder und schloss sich dem Lokalkonkurrenten BK Häcken an.[7]

Bei seinem neuen Klub kam Drugge nicht über die Rolle eines Ergänzungsspielers hinaus, insbesondere mit dem mit 23 Toren als Erstliga-Torschützenkönig erfolgreichen Abdul Majeed Waris und dem ebenfalls mit zwölf Toren zweistellig treffenden René Makondele hatte er starke Konkurrenz in der Offensive. Entsprechend suchte er nach Saisonende einen neuen Verein und wechselte innerhalb Göteborgs zum Erstliga-Absteiger GAIS, wo er einen bis Ende 2014 gültigen Vertrag mit Option auf Verlängerung um eine Spielzeit unterzeichnete.[8]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. dn.se: „Drugge utlånad till Falkenberg“ (abgerufen am 17. September 2009)
  2. dn.se: „Drugge återvänder till Elfsborg“ (abgerufen am 17. September 2009)
  3. aftonbladet.se: „Andreas Drugge lämnar Elfsborg“ (abgerufen am 17. September 2009)
  4. dn.se: „Andreas Drugge till Degerfors“ (abgerufen am 17. September 2009)
  5. sydsvenskan.se: „Andreas Drugge klar för TFF“ (Memento des Originals vom 1. März 2008 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/sydsvenskan.se (abgerufen am 17. September 2009)
  6. dn.se: „Drugge klar för Blåvitt“ (abgerufen am 10. November 2010)
  7. bkhacken.se: „Drugge blir gulsvart“ (Memento vom 2. Februar 2012 im Internet Archive) (abgerufen am 13. Dezember 2011)
  8. gais.se: „Drugge klar för GAIS“ (Memento des Originals vom 29. November 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/gais.se (abgerufen am 22. Februar 2013)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]