Andreas Herbst (Historiker)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Andreas Herbst (* 20. Oktober 1955 in Berlin) ist ein deutscher Historiker.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herbst studierte 1977 bis 1982 Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und arbeitete nach seinem Abschluss als Diplom-Historiker als wissenschaftlicher Assistent am Museum für Deutsche Geschichte in Berlin. 1990 wechselte er zur Historischen Kommission zu Berlin.[1] Ab 1998 war er am Zentrum für Europäische Sozialforschung der Universität Mannheim tätig.[2] Seit 2001 ist er Mitarbeiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.

Herbsts Hauptarbeitsgebiet ist die historische Biographieforschung. Er hat sich einen Namen gemacht als Ersteller und Mitherausgeber mehrerer Standardlexika und Handbücher zu KPD und SED sowie zur Führungsschicht der DDR.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Autor

Als Herausgeber:

  • mit Gerd-Rüdiger Stephan, Jürgen Winkler: Die SED: Geschichte – Organisation – Politik. Ein Handbuch. Berlin 1997.
  • mit Gerd-Rüdiger Stephan und anderen: Die Parteien und Organisationen der DDR. Ein Handbuch. Berlin 2002.
  • mit Helmut Müller-Enbergs und anderen: Wer war wer in der DDR? 5. Auflage 2010.
  • mit Mario Niemann: SED-Kader: Die mittlere Ebene. Biographisches Lexikon der Sekretäre der Landes- und Bezirksleitungen, der Ministerpräsidenten und der Vorsitzenden der Räte der Bezirke 1946 bis 1989. Paderborn/München/Wien/Zürich 2010.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zu den biographischen Daten vgl. Andreas Herbst, Hermann Weber: Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945. 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, S. 1167, Abschnitt „Anhang/Autoren“.
  2. Biografische Angaben bei der Bundesstiftung Aufarbeitung