Andreas Malm

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Andreas Malm beim Code Rood Action Camp 2018 in Groningen

Andreas Malm (* 1977 in der Gemeinde Mölndal[1]) ist ein schwedischer Humangeograph, Humanökologe, Politikjournalist und Sachbuchautor. Der promovierte Wissenschaftler ist Programm-Manager für das Master-Studium Humanokölogie an der Universität Lund.[2]

Als politischer Journalist war er der syndikalistischen Sveriges Arbetares Centralorganisation verbunden und schrieb für die wöchentlich erscheinende anarchosyndikalistische Zeitung Arbetaren, 2010 trat er in die trotzkistische Socialistiska Partiet (SP) ein und begann für deren Wochenzeitung Internationalen zu schreiben.[3] Malm ist zudem Autor des sozialistischen US-amerikanischen Magazins Jacobin.[4]

Als Sachbuchautor setzte er sich anfangs kritisch mit der Nahostpolitik auseinander und wandte sich dann dem Zusammenhang von Klimakrise und Kapitalismus zu. Rahel Jaeggi nennt ihn eine prominente Stimme eines erneuerten ökologischen Marxismus.[5]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mladen Gladić, Im Kapitalozän, der Freitag, 5. August 2020, darin Infokasten über Andreas Malm: Anarcho-Ökologe.
  2. Andreas Malm, Universität Lund, The Department of Human Geography.
  3. Andreas Malm, ekosocialistisk debattör: Därför går jag med i SP, Andreas Malm im Interview mit Gunvor Karlström, Dagens Internationalen, 3. Mai 2010 (Schwedisch).
  4. Jacobin: Artikel von Andreas Malm (Englisch).
  5. Mladen Gladić, Im Kapitalozän, der Freitag, 5. August 2020.