Andreas Petermann (Radsportler)

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Andreas Petermann Straßenradsport
Andreas Petermann (1977)
Andreas Petermann (1977)
Zur Person
Geburtsdatum 7. Juni 1957
Nation Deutschland Demokratische Republik 1949DDR Deutsche Demokratische Republik
Disziplin Straße
Zum Team
Aktuelles Team Karriereende
Funktion Fahrer
Verein(e)
1975–1984 SC DHfK Leipzig
Wichtigste Erfolge
Letzte Aktualisierung: 28. Juni 2017

Andreas Petermann (* 7. Juni 1957 in Greiz, Bezirk Gera, DDR) ist ein ehemaliger DDR-Radrennfahrer und ehemaliger Bundestrainer (Bahn-Ausdauer) beim Bund Deutscher Radfahrer (BDR).

Radsportkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seinen ersten DDR-Meistertitel gewann er 1975 in der Klasse Jugend A im Mehrkampf. Ein erster großer Erfolg war für ihn der Sieg in der Wertung des besten Nachwuchsfahrers bei der DDR-Rundfahrt 1975. Petermann war 1978, 1979 und 1983 Zweiter der DDR-Meisterschaften im Mannschaftszeitfahren über 100 Kilometer auf der Straße, 1980 belegte er den dritten Platz. 1981 konnte er mit der Mannschaft des SC DHfK Leipzig (Martin Goetze, Uwe Raab, Bodo Straubel) den Meistertitel erringen.[1] Bei den UCI-Amateurweltmeisterschaften 1979 wurde er Weltmeister im Teamzeitfahren über 100 Kilometer mit der Mannschaft der DDR. Bei den Weltmeisterschaften 1979 und 1982 gelangen ihm im Straßenrennen zwei fünfte Plätze.[2] 1980 und 1981 gewann er die Internationale Thüringen Rundfahrt. Petermann war mit acht Teilnahmen an der Internationalen Friedensfahrt einer der Fahrer, die am häufigsten starteten. 1979 belegte er Rang Zwei, fuhr insgesamt fünfmal unter die besten Zehn des Gesamtklassements. Bei seinem letzten Start 1983 gewann er die letzte Etappe von Tabor nach Prag nach einer langen Soloflucht.

Tätigkeiten als Dozent und Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seiner aktiven Zeit arbeitete Andreas Petermann als Dozent im Fachbereich Radsport an der Deutschen Hochschule für Körperkultur in Leipzig. Er war von 1986 bis 1994 in der Forschungsgruppe Radsport mit dem Schwerpunkt auf trainingsmethodischen und sportwissenschaftlichen Themen des Bahnsports engagiert.

Von 1995 an war Petermann bis ins Jahr 2000 Bundestrainer der Deutschen Triathlon Union für die Bereiche Leistungsdiagnostik und Trainingsanalyse. Er war ebenso für den Nachwuchskader verantwortlich. Ab 2000 war er in verschiedenen Profi-Teams wie Coast, Bianchi und Wiesenhof als Sportlicher Leiter tätig.

Im Juni 2008 wurde Andreas Petermann vom BDR als neuer Bundestrainer für den Bereich Bahnrad Ausdauer Elite/U23 vorgestellt.[2] Er übernahm das Amt von Uwe Freese. Am 7. Januar 2011 wurde er von seiner Tätigkeit als Bahn-Ausdauer Bundestrainer vom Präsidium des BDR freigestellt. Als Grund wurde angegeben, dass der deutsche Bahnvierer, für den Petermann als Bundestrainer verantwortlich war, in der Olympiaqualifikation derzeit in der europäischen Wertung, mit großem Abstand zu den anderen sechs Qualifikanten, Rang zehn belegt und damit die Olympiaqualifikation in ernsthafter Gefahr ist.[3]

Ab der Saison 2012 betreut Petermann die Nationalmannschaft Marokkos. Mit Rang 13 von Souffiane Haddi im U-23-WM-Rennen von Valkenburg gelang ihm ein erster Achtungserfolg.

Andreas Petermann lebt in Zwenkau und ist seit 2016 als Sportlehrer an einer Schule in Grimma tätig.[4] Er hat einen Sohn.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1975
1976
1977
1978
1979
1980
1981
1982
1983

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Andreas Petermann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. sport-komplett.de
  2. a b Andreas Petermann ist neuer Bahn-Bundestrainer auf radsport-news.com
  3. BDR Vierer-Trainer Petermann freigestellt auf rad-net.de
  4. Carsten Roloff: Radrennen: Romahn bleibt in der A-Klasse. In: mz-web.de. 28. Juni 2017, abgerufen am 28. Juni 2017.