Andreas Petzold

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Andreas Petzold (* 4. Juli 1955 in Tegernsee) ist ein deutscher Journalist.

Erste Erfahrungen mit der Presse sammelte Andreas Petzold während seines Wehrdienstes von 1976 bis 1978. In dieser Zeit arbeitete er in der Presseabteilung der Bundeswehr und schrieb für die Zeitschrift Heer. Nach dem Besuch der Deutschen Journalistenschule von 1978 bis 1980 war Andreas Petzold unter anderem Reporter bei der Abendzeitung (1980–83), stellvertretender Chefredakteur der Zeitschrift Quick (1983–1990), Stellvertretender Chefredakteur der ostdeutschen Zeitschrift Superillu (1991–1992), Gründer und Chefredakteur der Frauenzeitschrift Allegra (1994–1997) und Chefredakteur der Hörzu (1997–1999). Von 1999 bis 2013 war Andreas Petzold neben Thomas Osterkorn Chefredakteur des stern, am 1. Mai 2013 übernahm er die Rolle des Herausgebers der Zeitschrift.

Petzold ist seit vielen Jahren gegen Rechtsextremismus aktiv. Seit 2013 ist er Botschafter der Aussteigerinitiative Exit Deutschland.[1] Außerdem gründete er in seiner Funktion als Stern-Chefredakteur zusammen mit seinem Kollegen Thomas Osterkorn und der Amadeu Antonio Stiftung im Jahr 2000 die Kampagne Mut gegen rechte Gewalt.[2]

Sein Großvater war der deutsche Offizier und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus Fritz Lindemann.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Exit-Deutschland Botschafter. Exit-Deutschland, abgerufen am 17. September 2014.
  2. Jens Boldt: Mut gegen rechte Gewalt. Stern, 13. Juli 2006, abgerufen am 17. September 2014.