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Andreas Pichler (Regisseur)

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Andreas Pichler (* 10. August 1967 in Bozen, Italien) ist ein italienischer Regisseur und Autor.

In Bozen absolvierte Pichler die Schule für Fernsehen und Film ZeLIG. Später studierte er an der Universitá degli Studi di Bologna Film- und Kulturwissenschaften. Mit einem Magister in Philosophie schloss er seine Studien an der Freien Universität Berlin ab. Er realisierte während seiner Studienzeit mehrere Kurz- und Tanzfilme sowie Videoinstallationen. Seit Ende der 1990er Jahre arbeitet er hauptberuflich im Bereich Dokumentarfilm, seit 2012 ebenso im Bereich Spielfilm. Viele seiner Filme waren auf zahlreichen internationalen Filmfestivals zu sehen und haben Preise gewonnen.

Im Jahre 2004 gewann er mit dem Dokumentarfilm Call me Babylon über die Arbeit in Callzentren den Grimme-Preis. Im selben Jahr gründete er zusammen mit Valerio B. Moser Miramonte Film als kreative Werkstätte, die Dokumentarfilme entwickelt und international produziert. Pichler arbeitet in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien. 2012 gründet er mit Karl Baumgartner und anderen die ECHO Film.[1] Sein Dokumentarfilm Gefährlich nah – Wenn Bären töten feierte beim DOK.fest München 2024 Premiere.[2]

Inspiriert und lose basierend auf den Tesla-Files[3] des Handelsblatt-Journalisten Sönke Iwersen und dessen Investigativ-Team war der Dokumentarfilm Elon Musk Uncovered - The Tesla Experiment[4] zunächst auf Sky und WOW und ab 12. März 2026 auch in deutschen Kinos zu sehen. Produziert wurde der Film, bei dem neben Iwersen auch Whistleblower, ehemalige Tesla-Mitarbeitende und Angehörige von Unfallopfern zu Wort kommen, von der Produktion Beetz-Brothers.

Filmografie (Auswahl)

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  • 1997: Bolzano: Bozen – Geschichten einer Heimatstadt (Dokumentarisches Video)
  • 2001: Mirabella – Sindelfingen (Dokumentarfilm)
  • 2002: Max Reger – Musik als Dauerzustand (Dokumentarfilm)
  • 2003: Alles was ich brauch – Leben zwischen 15 und 18 (TV-Dokumentarfilm)
  • 2003: Call me Babylon (Dokumentarfilm)
  • 2003: Belly Dance (Tanzfilm)
  • 2005: Meine 3 Zinnen (Dokumentarfilm)
  • 2006: Franco D'Andrea Jazz Pianist (Dokumentarfilm, Miramonte Film)
  • 2006: August auf der Flucht (TV-Dokumentarfilm)
  • 2007: Alles was ich brauch – Vier Jahre später (TV-Dokumentarfilm)
  • 2008: 24h Berlin (24-Stunden-TV-Format)
  • 2008: Der Pfad des Kriegers (Kino-Dokumentarfilm)
  • 2009: NATO's secret armies (TV-Dokumentation)
  • 2010: Mit der Seilbahn in den Himmel (TV-Dokumentarfilm-Serie)
  • 2011: Einer von uns – Reise in ein populistisches Italien (TV-Dokumentarfilm über Silvio Berlusconi)
  • 2012: Das Venedig Prinzip (Kino-Dokumentarfilm)
  • 2012: Die Lithium Revolution (TV-Dokumentarfilm)
  • 2013: Die Akte Pasolini (TV-Dokumentarfilm)
  • 2014: Europe for Sale (Dokumentarfilm)[5]
  • 2017: Mit langem Atem. Eine kurze Geschichte der Südtiroler Autonomie (Kurzfilm)
  • 2017: Das System Milch (Kino-Dokumentarfilm)[6]
  • 2020: Alkohol – Der globale Rausch (Kino-Dokumentarfilm)
  • 2023: Europa – Kontinent im Umbruch (Dokumentarische Reihe)
  • 2024: Gefährlich nah – Wenn Bären töten (Dokumentarfilm)
  • 2025: Elon Musk Uncovered: Das Tesla-Experiment[7]

Einzelnachweise

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  1. ↑ Andreas Pichler. miramontefilm.com, archiviert vom Original am 24. Mai 2012; abgerufen am 1. Juli 2012.
  2. ↑ Gefährlich nah – Wenn Bären töten (Trouble Bears). In: dokfest-muenchen.de. Abgerufen am 11. Juni 2025.
  3. ↑ deutschlandfunkkultur.de: "Die Tesla-Files" - Erschütternder Einblick in den Musk-Konzern. 7. April 2025, abgerufen am 4. April 2026.
  4. ↑ ELON MUSK UNVEILED – The Tesla-Experiment – beetz brothers film production. Abgerufen am 4. April 2026 (amerikanisches Englisch).
  5. ↑ Informationen zum Film (Memento vom 24. September 2017 im Internet Archive), Trailer.
  6. ↑ www.dassystemmilch.de
  7. ↑ Worum geht es in Elon Musk Uncovered: Das Tesla-Experiment? In: Filme & Serien. Sky Limited, 2026. Auf Sky.de, abgerufen am 9. Februar 2026.
  8. ↑ Grimme-Preis 2004: Call me Babylon, grimme-preis.de.