Andreas Toba

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Andreas Toba Gerätturnen
Deutsche Jugendmeisterschaften Gerätturnen männlich AK 13–18 Siegerehrung Gerätefinals at Internationales Deutsches Turnfest Berlin 2017 (Martin Rulsch) 341.jpg

Andreas Toba, 2017

Persönliche Informationen
Nationalität: DeutschlandDeutschland Deutschland
Disziplin Gerätturnen
Verein: TK Hannover
Trainer: Adrian Catanoiu
Geburtstag: 7. Oktober 1990
Geburtsort: Hannover
Medaillen
Weltcups
0Bronze0 2016 São Paulo Pauschenpferd
Deutsche Meisterschaften[1]
0Gold0 Leipzig 2018 Ringe
0Silber0 Leipzig 2018 Mehrkampf
0Bronze0 Leipzig 2018 Barren
0Gold0 Hamburg 2016 Mehrkampf
0Gold0 Hamburg 2016 Ringe
0Silber0 Gießen 2015 Mehrkampf
0Bronze0 Gießen 2015 Reck
0Silber0 Stuttgart 2014 Mehrkampf
0Bronze0 Stuttgart 2014 Ringe
0Bronze0 Stuttgart 2014 Reck
0Gold0 Karlsruhe 2013 Team
0Silber0 Mannheim 2013 Mehrkampf
0Silber0 Mannheim 2013 Pauschenpferd
0Bronze0 Mannheim 2013 Ringe
0Bronze0 Mannheim 2013 Sprung
0Silber0 Hamburg 2012 Reck
0Silber0 Hamburg 2012 Ringe
0Bronze0 Hamburg 2012 Pauschenpferd
0Bronze0 Göppingen 2011 Pauschenpferd
Deutsche Olympia-Qualifikation
0Gold0 Frankfurt (Main) 2016 Mehrkampf

Andreas Toba (* 7. Oktober 1990 in Hannover) ist ein deutscher Kunstturner.

Andreas Toba ist Sohn des früheren rumänisch-deutschen Turners Marius Toba und lebt in Hannover. Er startet für den TV Wetzgau und wird von Adrian Catanoiu trainiert. Toba war schon als Junior erfolgreich. Bei den Jugend-Europameisterschaften 2008 in Lausanne gewann er mit der Mannschaft die Bronzemedaille und wurde zudem Siebter am Reck und Neunter im Mehrkampf.

Bei den Männern tritt Toba seit 2009 national im Leistungsbereich an und rückte in die Nationalmannschaft auf. Bei den Deutschen Meisterschaften des Jahres belegte er im Mehrkampf den sechsten, ein Jahr später den siebten Platz. 2011 gewann er mit Bronze am Reck die erste nationale Medaille und verpasste als Viertplatzierter im Mehrkampf, am Barren und am Pauschenpferd weitere Medaillen. 2012 verpasste er diese erneut als Vierter des Mehrkampfes, wurde aber Vizemeister am Reck und an den Ringen sowie Dritter am Pauschenpferd. Auch bestritt er die ersten wichtigen internationalen Wettkämpfe bei den Männern und erreichte in Doha beim Challenge Cup einen fünften Rang an den Ringen. Bei der nationalen Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 in London wurde Toba Vierter und qualifizierte sich damit für die Spiele, wo er mit der Mannschaft einen siebten Platz erreichte. Bei den Europameisterschaften 2013 erreichte Toba im Mehrkampf den siebten Platz.

Für die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro gelang es Toba, der den deutschen Meistertitel im Mehrkampf gewann, sich erneut zu qualifizieren. Bei der dortigen Qualifikation für das Mannschaftsfinale gemeinsam mit Andreas Bretschneider, Lukas Dauser, Fabian Hambüchen und Marcel Nguyen zog er sich aber bei seiner Bodenübung nach der ersten Bahn einen Kreuzbandriss zu. Trotz der Verletzung absolvierte er noch seine Übung am Pauschenpferd, die er mit der höchsten Wertung im deutschen Quartett (14,233 Punkte) abschloss.[2] Damit qualifizierte sich die deutsche Mannschaft mit Platz 8 noch für das Finale, in welchem er aufgrund genannter Verletzung nicht mehr antreten konnte.

Am 17. November 2016 bekam Andreas Toba bei der Bambi-Verleihung den Publikumspreis verliehen. Am 10. Dezember 2016 wurde er im Rahmen der Championsgala der Berliner Sportler-des-Jahres-Wahl mit dem Manfred-von-Richthofen-Solidaritätspreis ausgezeichnet.[3]

Nach langer Rehabilitationsphase feierte Andreas Toba im Oktober 2017 sein internationales Comeback als Mitglied der deutschen Turn-Nationalmannschaft. Bei den Weltmeisterschaften im kanadischen Montreal turnte er die Qualifikation am Pauschenpferd (12,933 Punkte) und an den Ringen (12,900 Punkte).[4] 

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Andreas Toba – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Porträt beim DTB
  2. Toba verletzt sich schwer – und tritt dennoch wieder an – für das Team stern.de, 6. August 2016, abgerufen am 6. August 2016.
  3. Groß und Lisa Unruh Berlins Sportler 2016. Bild.de, 11. Dezember 2016, abgerufen am 11. Dezember 2016.
  4. Offizielle Ergebnisse von der FIG. Abgerufen am 10. Oktober 2017 (englisch).