Andreas Tobias

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Andreas Tobias (* 6. Dezember 1984 in Garmisch-Partenkirchen) ist ein deutscher Schauspieler, Sprecher, bildender Künstler und Fotograf.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Theaterdebüt hatte Tobias mit elf Jahren auf der Bühne des Kurtheaters Garmisch. Noch in der Schulzeit gründete er eine Theatergruppe und inszenierte u. a. Die Nashörner und Die kahle Sängerin von Ionesco. Ab 2001 spielte er kleine Fernsehrollen im Bayerischen Fernsehen. Nachdem er sich mit einem Job als Kartenabreißer im Kino Schauspielstunden finanziert hatte, drehte er an der Seite von Alexandra Maria Lara, Michael Degen und Meret Becker den ARD-Dreiteiler Der Wunschbaum. Darauf folgten weitere Fernsehproduktionen. Für eine Hauptrolle in der ZDF-Serie Die Albertis zog er nach Hamburg, wo er 2005 sein Abitur machte. Im selben Jahr spielte er den Melchior in Wedekinds Frühlings Erwachen am Deutschen Schauspielhaus. Es folgten weitere Stücke am Haus. In der Theaterfabrik Hamburg war er 2006 in Mark Ravenhills Shoppen und Ficken zu sehen. Von der Spielzeit 2006 bis zum Jahr 2009 war er Ensemble-Mitglied am Münchner Volkstheater.

Nachdem er die Dreharbeiten zum Film Nanga Parbat, in dem er den 1970 am Nanga Parbat verunglückten Günther Messner spielte, abgeschlossen hatte, nahm er sich nach zehn Jahren im Schauspielberuf eine Auszeit und siedelte nach Brüssel über, um ein Französischstudium aufzunehmen. 2011 knüpfte er mit der Theaterproduktion Ein Volksfeind am Schauspielhaus Basel wieder an die Arbeit als Schauspieler an.

Neben der Schauspielerei rückten die Themen Lichtkunst und Fotografie immer mehr in seinen Fokus. 2011 hatte Andreas Tobias seine erste Ausstellung mit dem Titel “Vorsicht Zerbrechlich” in München, in der eine Reihe von Lichtobjekten gezeigt wurde. Im Mai 2013 fand seine erste Einzelausstellung mit Fotografien in Berlin statt.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bühne (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausstellungen/Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ab 2010: Schiller Agonie, Kurzfilmreihe
  • 2011: Vorsicht Zerbrechlich, Schau einer Reihe von Lichtobjekten, München
  • 2013: Doch-Orte, Ausstellung von Fotografien, Berlin
  • 2013: Ich höre was, was du nicht denkst, Facebook-Projekt zum Thema Überwachung
  • 2017: Syartas Reise - Menschen im Kirchenasyl, Ausstellung und Fotobuch in der Edition Chrismon.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]