Andrei Borissowitsch Troschtschinski

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KasachstanKasachstan Andrei Troschtschinski Eishockeyspieler
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 14. Februar 1978
Geburtsort Ust-Kamenogorsk, Kasachische SSR
Todesdatum 21. Dezember 2015
Sterbeort Pawlodar, Kasachstan
Größe 192 cm
Gewicht 84 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Center
Schusshand Links
Draftbezogene Informationen
NHL Entry Draft 1998, 6. Runde, 170. Position
St. Louis Blues
Karrierestationen
bis 1999 Torpedo Ust-Kamenogorsk
1999–2000 GKS Katowice
2000–2002 Worcester IceCats
2002 HK Metallurg Magnitogorsk
2002–2009 Torpedo Ust-Kamenogorsk
2008–2009 Barys Astana
2009–2010 HK Jesenice
Gasowik Tjumen
2010 HK Sary-Arka Karaganda
2010–2011 Kaszink-Torpedo Ust-Kamenogorsk
2011–2013 HK Ertis Pawlodar
2013–2014 HK Arlan Kökschetau
2014–2015 HK Ertis Pawlodar

Andrei Borissowitsch Troschtschinski (* 14. Februar 1978 in Ust-Kamenogorsk, Kasachische SSR, Sowjetunion; † 21. Dezember 2015 in Pawlodar) war ein kasachischer Eishockeyspieler, der seit 2011 beim HK Ertis Pawlodar in der kasachischen Meisterschaft unter Vertrag stand. Sein älterer Bruder Alexei war ebenfalls kasachischer Nationalspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andrei Troschtschinski begann seine Karriere als Eishockeyspieler in seiner Heimatstadt in der Nachwuchsabteilung von Torpedo Ust-Kamenogorsk, für dessen Profimannschaft er in der Saison 1998/99 sein Debüt in der Wysschaja Liga, der zweiten russischen Spielklasse gab. Bereits als Juniorenspieler war er zuvor im NHL Entry Draft 1998 in der sechsten Runde als insgesamt 170. Spieler von den St. Louis Blues ausgewählt worden. Zunächst verbrachte der Center jedoch die Saison 1999/2000 beim GKS Katowice in der polnischen Ekstraliga, ehe er von 2000 bis 2002 für das Farmteam der St. Louis Blues, die Worcester IceCats, in der American Hockey League auflief.

Im Sommer 2002 unterschrieb Troschtschinski einen Vertrag beim HK Metallurg Magnitogorsk, für den er jedoch nur ein einziges Spiel in der russischen Superliga bestritt, ehe er in den folgenden sieben Spielzeiten für seinen Heimatclub Torpedo Ust-Kamenogorsk in der russischen Wysschaja Liga bzw. der Kasachischen Meisterschaft auf dem Eis stand. In der Saison 2008/09 bestritt der ehemalige Nationalspieler zudem zwei Spiele für Barys Astana in der neu gegründeten Kontinentalen Hockey-Liga. In der Saison 2009/10 spielte der Kasache zunächst für den slowenischen Club HK Jesenice in der Österreichischen Eishockey-Liga. Für diesen erzielte er in elf Spielen drei Tore und gab weitere drei Vorlagen. Die Spielzeit beendete er allerdings beim russischen Zweitligisten Gasowik Tjumen.

Die Saison 2010/11 begann Troschtschinski beim HK Sary-Arka Karaganda in der kasachischen Meisterschaft und beendete sie bei seinem Ex-Verein Kaszink-Torpedo Ust-Kamenogorsk in der Wysschaja Hockey-Liga. Zur folgenden Spielzeit schloss er sich dem kasachischen Erstligisten HK Ertis Pawlodar an, mit dem er 2013 und 2015 kasachischer Meister wurde. Dazwischen gewann er 2014 mit dem HK Arlan Kökschetau den kasachischen Vizemeistertitel.

International[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Kasachstan nahm Troschtschinski im Juniorenbereich an der U18-Meisterschaft Asiens und Ozeaniens und der Junioren-C-Weltmeisterschaft 1996 teil, die er beide mit seinem Team gewinnen konnte. 1998 spielte er mit der kasachischen U20-Auswahl bei der A-Weltmeisterschaft dieser Altersklasse. Im Seniorenbereich trat er für sein Land bei der A-Weltmeisterschaft 1998 und B-Weltmeisterschaft 2000 sowie nach der Umstellung auf das heutige Divisionensystem in der Division I 2003 und 2007 und der Top-Division 2004, 2005 und 2006 an. Zudem vertrat er seine Farben bei den Olympischen Winterspielen 2006.

Tod[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Troschtschinski erlag am 21. Dezember 2015 im Alter von 37 Jahren einem Herzinfarkt.[1]

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
KHL-Hauptrunde 1 2 0 0 0 6
KHL-Playoffs
AHL-Reguläre Saison 2 148 30 38 68 64
AHL-Playoffs 2 13 2 2 4 2
EBEL-Reguläre Saison 1 11 3 3 6 12
EBEL-Playoffs

(Stand: Ende der Saison 2010/11)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Андрей Трощинский скончался от сердечного приступа

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]