Andrejs Rubins

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Andrejs Rubins
Personalia
Geburtstag 26. November 1978
Geburtsort RigaLettische SSR
Sterbedatum 1. August 2022
Größe 177 cm
Position Flügelspieler
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1996 FK Auda 0 0(0)
1997 Östers IF 11 0(0)
1998–2000 Skonto Riga 67 (14)
2000–2003 Crystal Palace 31 0(0)
2003 Spartak Moskau 0 0(0)
2003–2004 Schinnik Jaroslawl 51 0(4)
2005–2007 Spartak Moskau 5 0(0)
2006 → Schinnik Jaroslawl (Leihe) 13 0(0)
2007 → Liepājas Metalurgs (Leihe) 18 0(1)
2008–2010 İnter Baku 49 0(9)
2010–2011 Qarabağ Ağdam 12 0(0)
2011–2012 PFK Simurq Zaqatala 18 0(1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1998–2011 Lettland 117 0(9)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Andrejs Rubins (russisch Андрей Владимирович Рубин; Andrei Wladimirowitsch Rubin; * 26. November 1978 in Riga; † 1. August 2022[1][2]) war ein lettischer Fußballspieler, der zuletzt beim aserbaidschanischen Verein PFK Simurq Zaqatala spielte und von 1998 bis 2011 Mitglied der lettischen Fußballnationalmannschaft war.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andrejs Rubins begann seine Karriere 1996 beim lettischen Zweitligisten FK Auda. Nach keinem einzigen Ligaspieleinsatz wechselte 1997 nach Schweden zu Östers IF aus der Stadt Växjö. Nach elf Ligaspielen in der Fotbollsallsvenskan kehrte er 1998 nach Lettland zurück und ging zum Rekordmeister Skonto Riga. Bei Skonto kam er regelmäßig zum Einsatz und absolvierte in zwei Jahren 67 Ligaspiele und traf dabei 14-mal. Des Weiteren gewann er dreimal den Meistertitel und zweimal den nationalen Pokal. Im Oktober 2000 wechselte er für zwei Millionen Pfund Sterling in die englische Football League First Division zu Crystal Palace, wo er mit seinem Teamkollegen aus der Nationalmannschaft Aleksandrs Koļinko zusammenspielte. Am 1. November erzielte beim 3:0-Sieg im League Cup gegen Leicester City sein Premierentor.[3] Am 10. Januar 2001 erzielte er wiederum im League Cup ein Tor, dieses Mal beim überraschenden 2:1-Sieg über den FC Liverpool.[4] Im Dezember 2002 wurde bekannt, dass Rubins im Januar 2003 zum russischen Topklub Spartak Moskau wechselt.[5] Nur drei Monate später wurde er ohne ein einziges Ligaspiel zu machen an Schinnik Jaroslawl verkauft[6] und konnte bis zum Ende der Saison 2004 51 Ligaspiele und vier Tore verbuchen. Im Januar 2005 unterschrieb er einen Fünfjahresvertrag bei seinem alten Verein Spartak Moskau, der damalige lettische sportliche Leiter Aleksandrs Starkovs bewog ihn zu einem erneuten Wechsel.[7] Doch auch beim zweiten Anlauf bei Spartak war nicht so erfolgreich. Nach nur fünf Partien wurde er im Januar 2006 an seinen vorherigen Verein Schinnik Jaroslawl für ein Jahr ausgeliehen.[8][9] Im Juni 2007 kam das Gerücht auf, dass Rubins eventuell zum FC Blackpool wechseln könnte[8], wurde dann aber für ein halbes Jahr in die Virslīga zu Liepājas Metalurgs verliehen.[10] Dort schaffte er mit seinem Team den Gewinn der Baltic League 2007.

Im Januar 2008 wechselte er nach Aserbaidschan zu İnter Baku. Dort gelang ihm der Gewinn der Premyer Liqası 2010. In 49 Spielen kam er auf neun Treffer. 2010 ging er zum amtierenden Meister Qarabağ Ağdam. Nur ein Jahr später wechselte er zum Ligakonkurrenten PFK Simurq Zaqatala. Nachdem er dort eine Spielzeit verbrachte, beendete Rubins seine aktive Karriere.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Debüt in der Nationalmannschaft gab er am 10. November 1998 bei der 0:3-Niederlage gegen Tunesien.[11] Beim Gewinn des Baltic Cups 2001 erzielte er beim 4:1-Sieg über Litauen den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer und damit sein erstes Länderspieltor.[12] Auch beim Triumph im Baltic Cup 2003 traf er wiederum gegen Litauen zur kurzzeitigen 2:0-Führung.[13] 2004 schaffte sein Land das Erreichen der Endrunde der Fußball-Europameisterschaft 2004. In Gruppe D verlor man gegen die überlegenen Mannschaften aus den Niederlanden und Tschechien, erreichte aber durch ein 0:0 gegen Deutschland einen Achtungserfolg und brachte diese mehrmals an den Rand einer Niederlage. Am 1. April 2009 absolvierte er beim WM-Qualifikationsspiel gegen Luxemburg sein 100. Länderspiel. Insgesamt bestritt Rubins 117 Länderspiele für sein Heimatland, in denen ihm neun Treffer gelangen.

Titel und Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Skonto Riga

Liepājas Metalurgs

İnter Baku

Lettische Fußballnationalmannschaft

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Toms Ārmanis: Pāragri mūžībā aizsaukts Andrejs Rubins. Meldung der Latvijas Futbola federācija, 2. August 2022, abgerufen am 2. August 2022 (lettisch).
  2. delfi.lv: Atvadīšanās no Andreja Rubina notiks 9. augustā (5. August 2022), abgerufen am 30. August 2022
  3. Leicester 0-3 Crystal Palace, news.bbc.co.uk
  4. Palace leave Liverpool red-faced, news.bbc.co.uk
  5. Rubins wings his way to Spartak, uefa.com
  6. Trio strengthen Spartak ranks, uefa.com
  7. Rubins ready for Spartak, uefa.com
  8. a b Pool target Spartak Moscow player, Blackpool Gazette. 
  9. Basinas makes Mallorca move, uefa.com
  10. Metalurgs bring Rubins home, uefa.com
  11. Länderspieleinsätze auf rsssf.com
  12. Baltic Cup 2001, rsssf.com
  13. Baltic Cup 2003, rsssf.com