Andrew Breitbart

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Andrew Breitbart auf der Conservative Political Action Conference in Washington D.C. am 10. Februar 2012

Andrew Breitbart (* 1. Februar 1969 in Westwood, Los Angeles, Kalifornien; † 1. März 2012 ebenda) war ein US-amerikanischer konservativer Herausgeber, Blogger und Aktivist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Breitbart wuchs als Adoptivsohn von Gerald und Arlene Breitbart[1] in einer jüdischen Familie auf. Er studierte an der Tulane University mit einem Bachelor-Abschluss in American Studies 1991.

Er war früher Mitarbeiter der Website Drudge Report und 2005 Mitbegründer der (damals noch vornehmlich konservativen) Onlinezeitung The Huffington Post.

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Mit seinen eigenen Websites (u. a. biggovernment.com, bigpeace.com, bigjournalism.com, breitbart.tv) wurde Breitbart als Kämpfer gegen die amerikanischen „Liberalen“ und Linken bekannt. Hierzu zählten seine Beteiligungen an diversen Skandalen, so dem um Kongress-Abgeordneten Anthony Weiner (Demokraten), der schließlich zu dessen Rücktritt führte, um die Entlassung der afroamerikanischen Mitarbeiterin im Landwirtschaftsministerium Shirley Sherrod, mit der er sich bis zu seinem Tod in einem Rechtsstreit befand, und dem um die Hilfsorganisation ACORN, die schließlich zu deren Niedergang führte. In allen Fällen hatte Breitbart Medienmaterialien an die Öffentlichkeit gebracht, die im Fall ACORN aber nach einem Bericht des kalifornischen Generalstaatsanwalts stark und sinnentstellend zusammengeschnitten wurden[2][3][4]. Die New York Times nahm ihre auf dem Material basierenden Berichte zurück[5].

Breitbart trat auch oft beim Fox News Channel als Kommentator auf.

Breitbart starb 2012 im Alter von 43 Jahren unerwartet in Los Angeles. Die Todesursache war laut dem Gerichtsmediziner des Los Angeles County Herzinsuffizienz und hypertrophe Kardiomyopathie mit herdförmiger koronarer Arteriosklerose.[6] Er wurde auf dem jüdischen Friedhof Hillside Memorial Park in Culver City beerdigt.

Die republikanischen Präsidentschaftskandidaten Rick Santorum, Mitt Romney und Newt Gingrich lobten Breitbart.[7] Santorum nannte Breitbarts Tod einen großen Verlust.[7][8] Romney nannte ihn einen furchtlosen Konservativen.

Eine filmische Dokumentation über ihn mit dem Titel Hating Breitbart wurde am 19. Oktober 2012 veröffentlicht.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Andrew Breitbart – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.thewrap.com/media/column-post/andrew-breitbart-dead-43-35861?page=0,1
  2. Brown Releases Report Detailing a Litany of Problems with ACORN, But No Criminality, Pressemitteilung, State of California Department of Justice, Office of the Attorney General, 1. April 2010
  3. REPORT OF THE ATTORNEY GENERAL ON THE ACTIVITIES OF ACORN IN CALIFORNIA, Report des Attorney General, PDF (engl.)
  4. ACORN Sting Tape EDITED: Rachel Maddow Dissects Edit-Bay Trickery (VIDEO), Jeff Muskkus, Huffington Post, 25. Mai 2011
  5. Corrections, New York Times, 22. März 2010
  6. http://latimesblogs.latimes.com/lanow/2012/04/a-conservative-editor-and-author-andrew-breitbart-who-died-suddenly-last-month-died-of-heart-failure-and-hardening-of-arterie.html
  7. a b Beth Fouhey: Limbaugh and the GOP: The media stars and politics. In: Associated Press, 6. März 2012. 
  8.  CBS News.