Andri Ragettli

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Andri Ragettli Freestyle-Skiing
Nation SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag 21. August 1998
Geburtsort Flims
Größe 184[1] cm
Gewicht 70[1] kg
Karriere
Disziplin Halfpipe, Slopestyle, Big Air
Verein Sc Flims
Status aktiv
Medaillenspiegel
X-Games 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Logo der Winter-X-Games X-Games
0Bronze0 2018 Aspen Slopestyle
Platzierungen im Freestyle-Skiing-Weltcup
 Debüt im Weltcup 25. August 2013
 Weltcupsiege 3
 Gesamtweltcup 3. (2017/18)
 Slopestyle-Weltcup 1. (2015/16, 2017/18)
 Big Air-Weltcup 10. (2016/17, 2017/18)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Slopestyle 3 5 0
 Big Air 0 1 2
letzte Änderung: 26. März 2018

Andri Ragettli (* 21. August 1998 in Flims, Graubünden) ist ein Schweizer Freestyle-Skier. Er war in der Saison 2015/16 Sieger des Slopestyle-Weltcups und startet in den Disziplinen Halfpipe, Slopestyle und Big Air. Ragettli ist zudem mehrfacher Weltrekordhalter, unter anderem mit dem Sprung ’’Quad Cork 1800’’ (Vierfachsalto mit fünf Umdrehungen).

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ragettli nimmt seit 2011 an Wettbewerben der AFP World Tour teil. Dabei holte er im Februar 2013 in der Halfpipe bei den Swiss Freeski Open in Davos seinen ersten Sieg. Sein Weltcupdebüt hatte er im August 2013 in Cardrona, welches er auf dem 27. Platz im Slopestyle beendete. In der Saison 2014/15 erreichte er mit dem zweiten Platz in Silvaplana seine erste Podestplatzierung im Weltcup und belegte damit den dritten Rang im Slopestyle-Weltcup. Im Februar 2015 errang er den zweiten Platz bei den Red Bull PlayStreets in Bad Gastein. Zu Beginn der Saison 2015/16 siegte er im Big Air-Wettbewerb bei den New Zealand Winter Games in Cardrona. Im weiteren Saisonverlauf gewann er jeweils im Slopestyle bei der SFR Freestyle Tour in Val Thorens, beim Weltcup in Silvaplana und beim Total Fight in Grandvalira. Zudem wurde er im Big Air beim U.S. Grand Prix und Weltcup in Boston Zweiter. Bei den Winter-X-Games 2016 in Aspen errang er den sechsten Platz im Slopestyle und bei den X-Games Oslo 2016 den 12. Platz im Big Air. Zum Saisonende belegte er den vierten Platz im Gesamtweltcup und den ersten Rang im Slopestyle-Weltcup. In der Saison 2016/17 kam er bei allen sechs Weltcupteilnahmen unter die ersten Zehn. Dabei siegte er in Québec im Slopestyle und errang zudem dort den dritten Platz im Big Air. Er erreichte damit den zweiten Platz im Slopestyle-Weltcup. Bei den Winter-X-Games 2017 wurde er Fünfter im Slopestyle und bei den X-Games Norway 2017 in Hafjell jeweils Sechster im Slopestyle und im Big Air. Bei den Freestyle-Skiing-Weltmeisterschaften 2017 in Sierra Nevada kam er auf den sechsten Platz im Slopestyle. Zu Beginn der Saison 2017/18 wurde er Zweiter im Slopestyle beim Weltcup in Cardrona.

Am 28. März 2017 gelang Ragettli anlässlich des Nine Royals Events am Watles als erstem Athleten überhaupt ein «Quad Cork 1800». Dies sind vier Rückwärtssalti mit fünf Drehungen um die eigene Achse.[2]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison 2012/13

  • 1. Platz - Swiss Freeski Open in Davos, Halfpipe

Saison 2013/14

  • 1. Platz - Europacup in Mayrhofen, Slopestyle

Saison 2014/15

Saison 2015/16

  • 1. Platz - New Zealand Winter Games in Cardrona, Big Air
  • 1. Platz - SFR Freestyle Tour in Val Thorens, Slopestyle
  • 1. Platz - Freestyle-Skiing-Weltcup in Silvaplana, Slopestyle
  • 1. Platz - Total Fight in Grandvalira, Slopestyle
  • 1. Platz - Slopestyle-Weltcup
  • 2. Platz - U.S. Grand Prix und Freestyle-Skiing-Weltcup in Boston, Big Air

Saison 2016/17

Saison 2017/18

  • 1. Platz - Freestyle-Skiing-Weltcup und U.S. Grand Prix in Snowmass, Slopestyle
  • 2. Platz - Freestyle-Skiing-Weltcup in Cardrona, Slopestyle
  • 2. Platz - Freestyle-Skiing-Weltcup und U.S. Grand Prix in Mammoth, Slopestyle
  • 3. Platz - Freestyle-Skiing-Weltcup in Mailand, Big Air
  • 3. Platz - Winter-X-Games 2018 in Aspen, Slopestyle

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b http://web.swiss-ski.biz/steckbriefe/3667.pdf
  2. Andri Ragettli legt einen Quad Cork 1800 hin! Swiss-Ski, 28. März 2017, abgerufen am 28. März 2017.