Andri Silberschmidt

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Andri Silberschmidt (2019)

Andri Silberschmidt (* 26. Februar 1994 in Zürich; heimatberechtigt ebenda) ist ein Schweizer Politiker. Er ist Mitglied des Nationalrats und Vorstandsmitglied der FDP Schweiz.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zürcher Oberland aufgewachsen, entschied sich Silberschmidt nach der obligatorischen Schulzeit für eine Banklehre mit Berufsmatur, welche er von 2009 bis 2012 absolvierte. Anschliessend arbeitete er bis 2019 für den Finanzdienstleister Swisscanto beziehungsweise für die Zürcher Kantonalbank (ZKB), wo er als Fondsmanager die quantitativen Fonds für Entwicklungsländer führte. Heute arbeitet er in der Finanzabteilung des Transport- und Logistikunternehmens Planzer.

Von 2013 bis 2019 studierte er nebenberuflich Betriebsökonomie und schloss mit dem Master in Global Finance an der CASS Business School in London ab. Silberschmidt ist Mitbegründer und Verwaltungsratspräsident von kaisin., einem Gastrounternehmen mit Filialen in den Städten Zürich, Basel, Bern und Zug.[1]

Silberschmidt wohnt in Zürich.[2]

Politischer Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2011 trat Silberschmidt den Jungfreisinnigen bei. Kurz nach seinem Beitritt gründete er die Jungfreisinnigen Bezirk Hinwil, die er im Anschluss präsidierte. Im Jahr 2013 übernahm er das Präsidium der Jungfreisinnigen des Kantons Zürich. Von März 2016[3] bis November 2019[4] präsidierte Silberschmidt die Jungfreisinnigen Schweiz, mit welchen er die sogenannte «Renteninitiative» lancierte.[5]

Vom Frühling 2018 bis Sommer 2020 vertrat Silberschmidt den Kreis 7 & 8 der Stadt Zürich im Zürcher Gemeinderat.[6] Gleich mit seinem ersten Vorstoss im Gemeinderat, der eine Erleichterung für die Nutzung von Zwischenräumen verlangt, gewann Silberschmidt den ersten 5-vor-12-Preis für schlaue Regulierung, den der Thinktank StrategieDialog21 und der Swiss Venture Club vergeben.[7]

Bei den Eidgenössischen Wahlen 2019 wurde Silberschmidt in den Nationalrat gewählt.[8][9] Er ist mit 25 Jahren der jüngste gewählte Nationalrat in der 51. Legislaturperiode.[10] Silberschmidt gründete mit den zwei Jung-Nationalräten Franziska Ryser (Grüne) und Mike Egger (SVP) die #Polit-WG[11], eine überparteiliche Wohngemeinschaft in Bern.[12]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Leap Takers: Episode 8: Andri Silberschmidt - The 25 year old that sells poké bowls, manages an equity fund, and runs for national parliament on Apple Podcasts. Abgerufen am 17. November 2019 (amerikanisches Englisch).
  2. Andri Silberschmidt auf der Website der Bundesversammlung. Abgerufen am 27. Januar 2020.
  3. Andri Silberschmidt wird neuer Präsident | NZZ. 12. März 2016, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 17. November 2019]).
  4. Francesco Benini: Andri Silberschmidt verlässt die Jungfreisinnigen. Abgerufen am 17. November 2019.
  5. Basler Zeitung, Tamedia Espace AG: Jungfreisinnige hoffen auf Hilfe der Mutterpartei. ISSN 1420-3006 (bazonline.ch [abgerufen am 17. November 2019]).
  6. Stefan Hotz: Der Gemeinderat rückt kräftig nach links | NZZ. 5. März 2018, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 17. November 2019]).
  7. Daniel Fritzsche: Andri Silberschmidt ergattert Preis für schlaue Deregulierung. In: www.nzz.ch. Neue Zürcher Zeitung, 19. September 2018, abgerufen am 10. März 2020.
  8. Fabian Baumgartner, Daniel Fritzsche, Adi Kälin, André Müller, Johanna Wedl; Mitarbeit: Reto Flury, Rebekka Haefeli, Lena Schenkel, Michael von Ledebur: Wahlen 2019: Zürich wählt Ständerat und Nationalrat. In: Neue Zürcher Zeitung. (nzz.ch [abgerufen am 17. November 2019]).
  9. So wollen die drei jüngsten Nationalräte das Bundeshaus aufmischen. Abgerufen am 17. November 2019.
  10. https://www.blick.ch/news/politik/parlament-so-jung-wie-nie-zuvor-silberschmidt-und-funiciello-werfen-schwergewichte-raus-id15577535.html
  11. 3 Parteien, eine WG – zu Besuch bei den Jung-Nationalräten in Bern. Abgerufen am 15. Januar 2021.
  12. https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/jungnationalraete-gruenden-ueberparteiliche-wg/story/27936033