Andrian Kreye

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Andrian Kreye (* 9. Oktober 1962 in München) ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreyes Karriere als freier Journalist begann 1982. Er war zunächst für diverse Medien in Europa und in den USA tätig. Von 1985 bis 1988 war er Redakteur bei der Zeitschrift Tempo, die er mitbegründet hatte, und ging danach als deren New-York-Korrespondent in die USA. In den Jahren von 1996 bis 1999 schrieb er regelmäßig für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Danach war er bis 2006 erneut New-York-Korrespondent, diesmal für die Süddeutsche Zeitung. Seit 2007 leitet er in München das Feuilleton der Süddeutschen, anfangs zusammen mit Thomas Steinfeld, seit 2015 mit Sonja Zekri.

Kreye ist Autor mehrerer Dokumentarfilme wie „Guatemala, Land im Todesfieber“ (Regie: Georg Stefan Troller) und „New York im Schatten der Türme“ (Regie: Katja Esson). Er veröffentlichte auch Erzählungen. Seine Recherchen führten ihn nach Nord- und Südamerika, Afrika und Asien.

Im Januar 2007 wurde Andrian Kreye für seine New York-Reportagen in der Süddeutschen Zeitung der „Goldene Prometheus“ als „Zeitungsjournalist des Jahres 2006“ verliehen.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aufstand der Gettos. Die Eskalation der Rassenunruhen in Amerika (KiWi; Bd. 316). Kiepenheuer und Witsch, Köln 1993, ISBN 3-462-02300-4.
  • Grand Central. Menschen in New York. Droemer Knaur, München 2001, ISBN 3-426-61479-0 (Nachdr. d. Ausg. Köln 1998).
  • Broadway, Ecke Canal. New York, Stadt im Aufbruch. Droemer Knaur, München 2004, ISBN 3-426-77751-7.
  • Andrian Kreye, Hans Zischler: SchattenHeimat – ShadowHome. Jovis, Berlin 2004, ISBN 978-3-936314-51-9.
  • Geschichten vom Ende der Welt. Droemer Knaur, München 2006, ISBN 978-3-426-77771-8 (früherer Titel: Berichte aus der Kampfzone. Die globalisierte Welt und ihre Rebellen).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]