Andrij Hussin

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Andrij Hussin
Husin.JPG
Hussin (2008)
Spielerinformationen
Name Andrij Leonydowytsch Hussin
Geburtstag 11. Dezember 1972
Geburtsort SolotschiwSowjetunion
Sterbedatum 17. September 2014
Sterbeort KiewUkraine
Größe 189 cm
Position Defensives Mittelfeld
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1991–1992 FC Skala Stryi 18 0(3)
1992–1993 Karpaty Lwiw 17 0(4)
1993–1995 Dynamo Kiew 0 0(0)
1995–1996 → ZSKA Kiew (Leihe) 27 0(9)
1996–2005 Dynamo Kiew 170 (22)
2005–2007 Krylja Sowetow Samara 33 0(7)
2008 Saturn Ramenskoje 13 0(0)
2009 FK Chimki 0 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1993–2006 Ukraine 71 0(9)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2007–2008 Saturn Ramenskoje (Spielertrainer)
2010 Anschi Machatschkala (Assistent)
2010–2013 Dynamo Kiew B
2013 Krylja Sowetow Samara (Assistent)
2013–2014 Anschi Machatschkala (Assistent)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Andrij Leonydowytsch Hussin (ukrainisch Андрій Гусін, russisch Андрей Гусин/Andrei Gussin; * 11. Dezember 1972 in Solotschiw, Ukrainische SSR, Sowjetunion; † 17. September 2014 in Kiew) war ein ukrainischer Fußballspieler. Von August 2013 bis Mai 2014 war er Assistenztrainer bei Anschi Machatschkala.[1]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1996 spielte er bei Dynamo Kiew, wo er sich zum Mittelfeldspieler umqualifizierte und jahrelang unverzichtbarer Bestandteil der Mannschaft war. In der ukrainischen Liga schoss er insgesamt 31 Tore in 163 Spielen. Im Europapokal erzielte er 5 Tore in 50 Begegnungen. In der Saison 2004 wechselte Hussin in die russische Premjer-Liga zu Krylja Sowetow Samara, wo er bis 2007 unter Vertrag stand. Danach spielte er zwei Saisons beim Ligakonkurrenten Saturn Ramenskoje. 2009 wurde er vom FK Chimki verpflichtet.

Andrij Hussin war über Jahre einer der zentralen Spieler in der ukrainischen Fußballnationalmannschaft und wurde vom ukrainischen Nationaltrainer Oleh Blochin in den 23-köpfigen Kader für die Fußball-WM 2006 berufen.

Andrej Hussin starb am 17. September 2014 bei einem Unfall auf der Motorsport-Rennstrecke Tschaika in der Nähe von Kiew [2] und wurde auf dem Kiewer Baikowe-Friedhof beerdigt.[3]

Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ex-Profi Gusin stirbt bei Motorradunfall
  2. На автодроме Чайка разбился футболист Андрей Гусин, Korrespondent.net vom 17. September 2014
  3. Andriy Husin wurde auf dem Baikowe-Friedhof begraben auf Espreso.tv vom 18. September 2014; abgerufen am 20. September 2016 (ukrainisch)