Android (Betriebssystem)

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Android
Logo Android-Schriftzug
Basisdaten
Entwickler Open Handset Alliance
Sprache(n) mehrsprachig (über 74 Sprachen)
Aktuelle Version 7.0 (Nougat)
(22. August 2016)
Abstammung Linux
↳ Android
Kernel monolithisch (Linux)
Chronik Siehe Versionsverlauf
Architekturen ARM, MIPS, PPC, x86
Lizenz Apache 2.0, GPLv2[1]
Website www.android.com und für Entwickler developer.android.com

Android [ˈændɹɔɪd] (von englisch android Androide, von griechisch ἀνήρ Mann und εἶδος Gestalt) ist sowohl ein Betriebssystem als auch eine Software-Plattform für mobile Geräte wie Smartphones, Mobiltelefone, Mediaplayer, Netbooks, und Tablet-Computer,[2] die von der von Google gegründeten Open Handset Alliance entwickelt wird. Basis ist der Linux-Kernel. Bei Android handelt es sich um freie Software, die quelloffen entwickelt wird.[1] Android hatte als Smartphone-Betriebssystem im zweiten Quartal 2014 einen weltweiten Marktanteil von 84,6 Prozent[3] nach 79,3 Prozent im zweiten Quartal 2013,[4] 68,1 Prozent im zweiten Quartal 2012,[5] 52,5 Prozent im dritten Quartal 2011 und 25,5 Prozent im dritten Quartal 2010.[6]

Im April 2013 verkündete Eric Schmidt, Executive Chairman von Google, dass pro Tag eineinhalb Millionen neue Android-Geräte aktiviert werden.[7] Dies sind knapp dreimal so viele wie noch im Juli 2011. Bis September 2013 wurden weltweit mehr als eine Milliarde Android-Geräte aktiviert.[8]

Seit Marktstart 2008 erwirtschaftete Google mit Android einen Umsatz von 31 Mrd. US-Dollar, wie im Patentstreit zwischen Oracle und Google bekannt wurde.[9]

Android enthält einen Linux-Kernel, ist jedoch keine klassische Linux-Distribution, wie man sie für Desktop und Server kennt. Teilweise wurden Grundeigenschaften, die man bei einem unixoiden System erwarten würde, stark verändert.[10] Trotzdem wird Android teilweise als Linux-Distribution angesehen, die viele Eigenschaften mitbringt, die es mit zahlreichen Embedded-Linux-Distributionen teilt.[11]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer 2005 kaufte Google das im Herbst 2003 von Andy Rubin gegründete Unternehmen Android, von dem nur wenig mehr bekannt war, als dass es Software für Mobiltelefone entwickelte und vorrangig standortbezogene Dienste behandelte.[12] Ursprünglich war Android ausschließlich zur Steuerung von Digitalkameras gedacht.[13] Am 5. November 2007 gab Google bekannt, gemeinsam mit 33 anderen Mitgliedern der Open Handset Alliance ein Mobiltelefon-Betriebssystem namens Android zu entwickeln.[14] Seit dem 21. Oktober 2008 ist Android offiziell verfügbar.[15]

Das HTC Dream (alias T-Mobile G1) war das erste Smartphone mit dem Android-Betriebssystem.

Als erstes Gerät mit Android als Betriebssystem kam am 22. Oktober 2008 das HTC Dream unter dem Namen T-Mobile G1 in den Vereinigten Staaten auf den Markt. Dass bereits dieses erste Gerät auf das Global Positioning System (GPS) zugreifen konnte und mit Beschleunigungssensoren ausgestattet war, gehörte zum Konzept von Android. Seit Januar 2010 bringt Google mit der Nexus-Produktereihe auch selbst Android-Geräte auf den Markt. Diese werden von unterschiedlichen Hardware-Partnern gefertigt, die ebenfalls in eigenen Geräten auf Android setzen. Die Software hingegen stammt direkt von Google und wird ohne den sonst üblichen Herstelleraufsatz ausgeliefert. Dadurch ergeben sich kurze Wartezeiten bei Updates, da keine Anpassungen der Software erforderlich sind.

Oberfläche und Bedienung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tasten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Nutzer steuert Android mittels verschiedener sogenannter Navigationstasten. Bei neuen Geräten (Stand: 2015) bestehen diese aus „zurück“ (geht zur vorherigen Aktivität), „Home“ (öffnet den Startbildschirm) und „Letzte Applikationen“ (erlaubt das schnelle Schließen oder Hin- und Herschalten zwischen gleichzeitig laufenden Apps). Bei älteren Geräten ist die Funktion des Multitasking-Buttons durch ein Gedrückthalten des Home-Buttons zu erreichen. Der Multitasking-Button ist dort ein Options-Button, der bei neueren Geräten bei Bedarf ebenfalls eingeblendet wird. Vor Android 4.0 und bei einzelnen Herstellern gibt es auch „Menü“ oder „Suche“. Samsung setzte lange Zeit in seinen Geräten auf den Menü- statt Multitasking-Button und vertauschte diesen auch von der Position her mit dem Zurück-Button. Erst in neueren Modellen wird der von Google empfohlene Button verwendet.

Man unterscheidet zwischen Soft- und Hardwaretasten. Erstere befinden sich auf dem Display, letztere als physische Knöpfe auf dem Gerät selber. Vorteil an virtuellen Tasten ist, dass diese bei Bedarf gedreht bzw. versteckt werden können. Der Vollbild-Modus funktioniert aber nur ab Version 4.4. Davor ist es lediglich beim Betrachten von Fotos und Videos möglich, die Navigationsleiste zu verstecken.

Startbildschirm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Standard-Startbildschirm des Moto X Play von Motorola (Android 6.0)

Der Startbildschirm, auch Homescreen genannt, dient in erster Linie zum Starten von Apps. Daher kommt auch die englische Bezeichnung „Launcher“ (engl. „to launch“ = starten). Er besteht aus mindestens einer Seite, je nach Gerät können aber auch weitere Seiten mit beliebigen Elementen hinzugefügt werden.[16] Anders als bei Apples iOS befinden sich damit nicht zwingend alle App-Verknüpfungen auf einer der Seiten des Startbildschirms. Die Übersicht aller installierten Apps ist bis Android 1.6 mit einer Lasche aufzurufen. Ab Android 2.2 öffnet sich eine alphabetisch sortierte Liste aller Apps durch den App-Drawer. Dieser befindet sich in der Standardeinstellung direkt bei den vier Hauptanwendungen im App-Dock, das in der Regel auf allen Seiten des Launchers sichtbar ist und ebenfalls mit der Version 2.2 eingeführt wurde.[17] Am oberen Rand wird je nach Launcher eine Google-Suchleiste angezeigt, die in einem besonderen Launcher von Google auch einfach durch das Sprechen der Worte „Ok Google“ gestartet und dessen Spracheingabe aktiviert wird. Zwischen Dock und Suchleiste (eine eigene Zeile für das Sucheingabefeld) lassen sich in einem Raster Verknüpfungen (zu Apps, Lesezeichen, Kontakten, etc.) oder Widgets ablegen. Bei diesen handelt es sich um meist etwas größere Anzeigen von allgemeinen Daten, z. B. Wetter, Datum und Uhrzeit, Termine oder auch ein Taschenrechner. Auch werden über Widgets bestimmte App-Informationen übersichtlich präsentiert. So zeigt die Standard-Musik-App beispielsweise Informationen über die gerade laufende Mediendatei mit einem reduzierten Abspielmenü an.

Die Anpassbarkeit ist ein großer Vorteil von Android und spielt beim Homescreen als Start- und Übersichts-Ansicht eine besonders wichtige Rolle. Es lassen sich alternative Launcher-Apps mit mehr Einstellungen oder einem anderen Bedienkonzept installieren. Beim Druck auf die Hometaste lässt sich auswählen, welche der Apps als Standardanwendung für den Startbildschirm benutzt werden soll. Auch andere Teile des Systems lassen sich ersetzen, bspw. die Tastatur oder der Standardbrowser.

Benachrichtigungsleiste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Ansammlung von System-Symbolen in der Statusleiste von Android 5.1.
Eine Ansammlung von System-Symbolen im Flugmodus in der Statusleiste von Android 5.1.
Benachrichtigungscenter von Android 5 (Lollipop)

Ein weiteres Merkmal des Betriebssystems ist die Benachrichtigungsleiste am oberen Bildschirmrand, die mit einer Geste von ganz oben nach unten geöffnet werden kann. Jede App kann selber bei bestimmten Ereignissen eine Benachrichtigung erstellen, z. B. bei einer neuen E-Mail, einem Termin, einem Downloadvorgang, einer SMS oder einer neu installierten App. Ist die Leiste geschlossen, sieht der Nutzer oben links für jede Benachrichtigung ein passendes Symbol. Die rechte Seite informiert ebenfalls hauptsächlich mit Symbolen über Bluetooth-Verbindung, Klingelmodus, WLAN-Verbindung, Feldstärke und Datenverbindung oder Flugmodus, Akkustand und Uhrzeit (v. l. n. r.). Benachrichtigungen können dauerhaft sein, dann lassen sie sich nicht wie sonst per Geste entfernen, sondern verschwinden von alleine, wenn eine bestimmte Bedingung nicht mehr erfüllt oder ein Vorgang abgeschlossen ist (z. B. die Benachrichtigung „USB-Debugging“ bei PC-Anschluss oder eine Download-Information). Auch gibt es erweiterbare Benachrichtigungen, die per Nach-unten-Ziehen weitere Buttons anzeigen, wie bspw. „Antworten“, „Weiterleiten“ oder „Löschen“ einer E-Mail, oder in der Audiowiedergabe ein größeres Cover, den Albumnamen und einen Zurückspulen-Knopf.

Schnelleinstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um die Schnelleinstellungen („Quick Settings“) zu öffnen, gibt es drei Möglichkeiten: Bei geschlossener Leiste einfach durch eine Zwei-Finger-Geste von oben nach unten, sowie im geöffneten Modus (seit Version 5.0) entweder durch einen weiteren Wisch nach unten oder durch Tippen auf die obere Statusleiste (außer dem Datum). Das Einstellungsmenü beinhaltet einen Helligkeitsregler und An-/Aus-Schalter für WLAN, Bluetooth, Farbumkehrung des Bildschirms, Feldstärke, Flugmodus, automatische Bildschirmrotation, Taschenlampe (mithilfe des LED-Blitzes), Standort, Bildschirmübertragung und mobiler WLAN-Hotspot. Durch einen langen Druck gelangt man in die jeweilige Sektion der Systemeinstellungen. Manche Optionen zeigen beim Tippen noch ein kleines Menü an, so erfährt der Nutzer bei einem Druck auf die Feldstärke noch den momentanen mobilen Datenverbrauch und sein Limit und kann auch die mobilen Daten gleich deaktivieren. Bei WLAN und Bluetooth kann (ab Version 5.1) noch das verbundene Netzwerk bzw. Gerät ausgewählt werden.

Herstellerspezifische Launcher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele Hersteller von Android-Geräten installieren ihre eigenen Herstelleraufsätze, wie HTC mit HTC Sense, Sonys Sony UI, Samsung mit der TouchWiz UI, Optimus UI von LG und die Emotion UI von Huawei. Diese ändern das Design der Oberfläche drastisch, wobei der grundsätzliche Aufbau meist der gleiche bleibt. Die populärsten Geräte mit purem Android, auch „Vanilla Android“ oder „Stock Android“ genannt, sind die Nexus-Geräte, die von Google in enger Zusammenarbeit mit einem anderen Android-Handy-Hersteller entstanden sind und von Google 2 Jahre lang direkt und schnell mit Updates versorgt werden. Einen ähnlichen Status besitzen so genannte Google-Play-Editionen von bereits existierenden Geräten, die mit Stock-Android statt der Herstelleroberfläche ausgeliefert werden. Bei diesen kommen Updates zwar von den Herstellern selber, erscheinen aber dennoch meist recht schnell.

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kernel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Struktur von Android (vor 5.0 Lollipop)

Die Architektur von Android baute anfangs auf dem Linux-Kernel 2.6 auf, ab Android 4.x wird ein Kernel der 3.x-Serie verwendet.[18] Er ist für die Speicherverwaltung und Prozessverwaltung zuständig und stellt die Schnittstelle zum Abspielen von Multimedia und der Netzwerkkommunikation dar. Außerdem bildet er die Hardware-Abstraktionsschicht für den Rest der Software und stellt die Gerätetreiber für das System.

Java-Laufzeitumgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere wichtige Bausteine sind die auf der von Sun Microsystems entwickelten Java-Technologie basierende virtuelle Maschine Dalvik (ab Version 5.0 Android Runtime, kurz: ART) und die dazugehörigen Android-Java-Klassenbibliotheken.[19] Die Inhalte der Klassenbibliothek orientieren sich stark an der Funktionalität der Java-Standard-Edition. Dabei wurde als Grundlage die freie Reimplementierung der Java-Standard-Edition Apache Harmony verwendet.[20] Die Laufzeitumgebung von Android basiert auf der Dalvik Virtual Machine (bis 5.0/Lollipop), einer von Google-Mitarbeiter Dan Bornstein entwickelten virtuellen Maschine (VM). Die Dalvik-VM ähnelt funktional der normalen Java-VM, beide führen so genannten Byte-Code aus.

Virtuelle Maschine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die meisten modernen Compiler generieren als Zwischencode einen Kellerautomatencode. Dieser Zwischencode erlaubt es, von der Prozessorarchitektur der Zielplattform zu abstrahieren, der programmiersprachliche Teil wird von der konkreten Prozessorarchitektur getrennt. Da das Prozessormodell des Kellerautomaten besonders einfach ist, wird es üblicherweise für die Übersetzerzwischensprache verwendet.

Die meisten realen Prozessoren sind heute aber Registermaschinen, so zum Beispiel die x86- und die ARM-Prozessoren. Registerarchitekturen sind oft effizienter, da bei ihr die CPU über eigene besonders schnell zugreifbare Speicherzellen – die Register – verfügt.

Die Java-VM basiert auf einem Kellerautomaten; Dalvik-VM hingegen ist eine Registermaschine. Durch die sich unterscheidende Prozessorarchitektur sind die Kompilate normaler Java-Compiler nicht für die Dalvik-VM geeignet, dennoch konnte Google auf die bestehenden Java-Entwicklungswerkzeuge zurückgreifen. Dalvik nimmt die Umwandlung des Kellerautomatencodes in die Registermaschinencodes schon zur Übersetzungszeit vorweg. Dafür wird das Werkzeug dx verwendet, „dx“ steht für Dalvik Cross-Assembler.

Native Bibliotheken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anwendungen für die Android-Plattform werden in der Regel in Java geschrieben, jedoch greifen diese in geschwindigkeitskritischen Bereichen auf zahlreiche in C oder C++ geschriebene native Bibliotheken zurück. Darunter befinden sich neben Codecs für die Medienwiedergabe auch ein Webbrowser auf der Basis von WebKit sowie seit Android 4.4 Chromium, eine Datenbank (SQLite) und eine auf OpenGL basierende 3D-Grafikbibliothek.

Entwicklungsumgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um eigene Programme für Android zu entwickeln, benötigt man ein aktuelles Java-SDK und zusätzlich das Android-SDK. Zuerst wird der in Java geschriebene Quelltext mit einem normalen Java-Compiler übersetzt und dann von einem Cross-Assembler für die Dalvik-VM angepasst. Aus diesem Grund können Programme prinzipiell mit jeder Java-Entwicklungsumgebung erstellt werden. Die fertige Anwendung muss in ein .apk-Paket (englisch „Android Package“) verpackt werden, anschließend kann sie über Google Play, App Stores der Gerätehersteller, andere kommerzielle Anbieter (zum Beispiel Amazon) oder auch alternative Paketquellen wie F-Droid bereitgestellt werden. Außerdem lassen sie sich direkt auf dem Gerät mit dem Paketmanager installieren.

Das Framework setzt auf starke Modularität. So sind alle Komponenten des Systems generell gleichberechtigt (ausgenommen die virtuelle Maschine und das unterliegende Kernsystem) und können jederzeit ausgetauscht werden. Es ist also beispielsweise möglich, eine eigene Anwendung zum Erstellen von Kurznachrichten oder zum Wählen von Rufnummern zu erstellen und die bisherige Anwendung damit zu ersetzen.

Native Programme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einen weiteren Anwendungsentwicklungs- und Portierungsweg jenseits von Java bietet die SDL-Bibliothek für SDL- und nativen C-Code an. Über einen kleinen Java-basierten Wrappercodeanteil wird über das JNI die Verwendung nativen Codes möglich.[21] Damit ist das Portieren vorhandener SDL-Applikationen auf Android relativ problemlos möglich, wie beispielsweise die Portierung von Jagged-Alliance-2.[22]

Beschränkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da Android standardmäßig nicht den vollen Umfang der GNU-Bibliotheken umfasst bzw. diesen nicht standardkonform implementiert sowie ein eigenes Fenstersystem besitzt, ist eine Portierung vorhandener Linux-Anwendungen oder Bibliotheken schwierig.[23]

Grafische Schnittstelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Android verwendet EGL als Schnittstelle zwischen dem Fenstersystem und OpenGL ES sowie OpenVG.

Verfügbarkeit der Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Android ist eine freie Software. Der größte Teil der Plattform steht unter der Apache-Lizenz – Ausnahmen sind der Linux-Kernel, der unter der GPL 2 vertrieben wird, und einzelne vorinstallierte Anwendungen von Google, deren Quelltext nicht verfügbar ist. Der Quelltext der ausschließlich für Tablets geschriebenen und zunächst nur für ausgewählte Gerätehersteller verfügbaren Version 3 wurde von Google erst im Zuge der Veröffentlichung der Quellen von Version 4, die die Smartphone- und die Tabletoberfläche vereinte, freigegeben.[1][24]

Versionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Liste von Android-Versionen
Android Jelly Bean, KitKat, Lollipop

Seit Version 1.5 tragen alle Versionen neben der Versionsnummer den englischen Namen einer Süßspeise, dessen Anfangsbuchstaben jeweils im Alphabet aufsteigend ist.

Version Süßspeise
1.0 „Base“
1.1 „Base_1.1“
1.5 Cupcake
1.6 Donut
2.0.x / 2.1 Éclair
2.2.x Froyo“ (Frozen Yogurt)
2.3.x Gingerbread
3.x.x Honeycomb
4.0.x Ice Cream Sandwich
4.1.x / 4.2.x / 4.3.x Jelly Bean
4.4.x KitKat
5.0.x / 5.1.x Lollipop
6.0.x Marshmallow[25]
7.0.x Nougat[26]

Zu jeder Android-Version entwirft die Open Handset Alliance oder Google ein Android-Maskottchen mit der jeweils zur Version gehörenden Süßspeise. Dieses kann ab Version 2.3 durch mehrmaliges Berühren der Android-Version in den Systemeinstellungen angezeigt werden.

Alle Versionen bis einschließlich Version 2.3.x „Gingerbread“ waren nur für Smartphones vorgesehen, wurden aber auch in Navigations- und anderen Geräten eingesetzt. Mit der Version 3 mit Beinamen „Honeycomb“ kam ein seitens Google rein für Tablets vorgesehenes Betriebssystem. Die Trennung zwischen den beiden Geräteklassen wurde mit „Ice Cream Sandwich“ aufgehoben, welches von Grund auf für beide Systeme vorgesehen ist.

Da der Tablet-Markt immer stärker wuchs und Google „Honeycomb“ erst recht spät veröffentlichte, brachten einige Hersteller Tablets auf den Markt, die entgegen Googles Empfehlungen unter „Gingerbread“ liefen. Umgekehrt wollte Google verhindern, dass die „Honeycomb“-Version auf Smartphones eingesetzt wird, weswegen der Quellcode erst verspätet veröffentlicht wurde.[27]

Zum ersten Mal in der Geschichte wurde auf der Google I/O 2014 eine Vorabversion von Android 5.0 „Lollipop“ mit dem Namen „L Preview“ angekündigt. Für welches Dessert „L“ dabei stand, wurde erst zum fertigen Release verraten. Ebenso geschah dies danach mit der „M Preview“ und „N Preview“.

Am 17. August 2015, zeitgleich mit der finalen Vorschauversion, wurde „Marshmallow“ als offizieller Name für Android 6.0 angekündigt. Die finale Version erschien am 5. Oktober 2015.[25][28]

Mit Android Lollipop 5.0 wurde unter anderem ein Energiesparmodus integriert, der unter anderem Hintergrundprozesse anhält, die Taktrate des Prozessors verringert und so den Stromverbrauch reduziert. Auch wurde eine Möglichkeit eingeführt, Benachrichtigungen bestimmter Apps als vertraulich zu behandeln, sodass sie auf dem Sperrbildschirm nur zensiert gezeigt werden.[29]

Android Marshmallow 6.0 gab erstmals, ohne vorher benötigte Eingriffe in das Betriebssystem, die Möglichkeit, einzelnen Apps Berechtigungen zu entziehen. Unter vorherigen Versionen war dies nur mit technischer Manipulation und einem Garantieverlust möglich. Auch das in Android 5.0 eingeführte Akkumanagement wurde um einen „Schlafmodus“ für Anwendungen ergänzt, der aktiviert wird, sobald der Bildschirm des Geräts ausgeschaltet wird. In der Version wurde auch Googles Bezahldienst „Android Pay“ in das Betriebssystem integriert und die Erfassung und Verarbeitung biometrischer Daten integriert.[30]

Vorhandene Software[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo von Google Play

Im Google Play Store (ehemals Android Market) gab es im Mai 2015 mehr als 1.500.000 Anwendungen. Damit verfügt Googles Play Store seitdem über ein größeres App-Angebot als der vorher marktführende App-Anbieter Apple.[31] Im SDK werden zusätzlich eine Reihe von Anwendungen, darunter ein Webbrowser, die Kartenanwendung Google Maps, eine SMS-, E-Mail- und Adressbuchverwaltung, ein Musikprogramm, eine Kamera- und Galerieapplikation, sowie ein Satz von API-Demoanwendungen mitgeliefert.

Erstellte Software kann von den Entwicklern bei Google Play angeboten werden. Verkaufen kann man sie dort allerdings nur, wenn man in bestimmten Staaten ansässig ist, aufgeführt sind unter anderem Deutschland, Österreich sowie die Schweiz.[32] Kostenfreie Software macht etwa 69 Prozent aus.[33]

Neben Google Play stehen Entwicklern und Endanwendern auch noch eine Reihe anderer Märkte und Plattformen für Android-Software offen; manche vermeintlich eigenständige verweisen jedoch wiederum auf Google Play.

Google behält eine gewisse Kontrolle über Android-Software. Nur lizenzierte Android-Distributionen dürfen die Google-eigenen (closed-source) Anwendungen wie Google Mail oder Google Maps verwenden sowie auf den Google Play Store für weitere Applikationen zugreifen. Verschiedene Tablets verwenden ein unlizenziertes Android 4; „gerootete“ Geräte verwenden oft ein Custom-ROM. Diese haben nach dem flashen der entsprechenden GApps ebenfalls die Berechtigung für den Zugriff auf den Google Play Store sowie die anderen GApps der Google Mobile Services (GMS). Es wird nicht offiziell unterstützt, Applikationen aus dem Google Play Store auf einem Nicht-Android-System herunterzuladen (z. B. einem normalen PC), um sie dann über USB auf einem Android-Gerät zu installieren. Dies ist aber mit Drittanbietersoftware wie dem Java-Programm Raccoon[34] oder dem Browseraddon APK Downloader[35], erhältlich für Firefox und Chrome, trotzdem möglich. Jedoch wird hierbei, wie bei dem Download mit der offiziellen App, ein Google-Konto benötigt. Einige Software-Hersteller bieten ihre Applikationen auch in alternativen App-Stores oder direkt als Installationsdatei an; diese lässt sich dann auf beliebige Weise herunterladen und auf dem Android-Gerät installieren.

Dateiverwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Standardmäßig ist auf purem Android kein Dateimanager vorinstalliert. Um das Dateisystem des Android-Geräts zu verwalten, muss also auf Drittlösungen wie PC-Remote-Dienste oder andere Dateimanager zurückgegriffen werden. Auch die Verwaltung per Anschluss an einen Computer ist möglich, der genaue Funktionsumfang und die Funktionsweise ist aber herstellerspezifisch. Seit Android 4.4 „KitKat“ gibt es zudem ein Media-System, über das indirekt auf das Dateisystem zugegriffen werden kann, wenn z. B. ein Hintergrundbild ausgewählt oder ein E-Mail-Anhang verschickt wird. Diese Oberfläche direkt zu starten oder Dateien zu löschen, verschieben, kopieren oder umbenennen ist aber dennoch nicht möglich.

Barrierefreiheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Version 4.0 (Ice Cream Sandwich) besitzt das Betriebssystem einen hohen Grad an Barrierefreiheit. Die benötigte Software ist bereits installiert und kann theoretisch von einem Blinden selbständig aktiviert werden. Dabei bietet Android den Vorteil, dass Sprachausgabe (Screenreader) und Bildschirmvergrößerung parallel genutzt werden können. Unterstützung für Braillezeilen bietet Android seit der Version 4.1 und der Erweiterung BrailleBack.[36]

Verbreitung und Erfolg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltweite Marktanteile der Smartphone-Betriebssysteme laut Gartner (4. Quartal 2015)[37]
Betriebssystem Prozent
Android
  
80,7 %
Apple iOS
  
17,7 %
Windows Phone
  
1,1 %
BlackBerry OS
  
0,2 %
Andere
  
0,2 %
Marktanteile der Smartphone-Betriebssysteme laut Strategy Analytics für das 2. Quartal 2014[38]
Betriebssystem Prozent
Android
  
84,6 %
Apple iOS
  
11,9 %
Windows
  
2,7 %
BlackBerry OS
  
0,6 %
Andere
  
0,2 %
Marktanteile der Smartphone-Betriebssysteme laut IDC für das 3. Quartal 2012 (Verkäufe)[39]
Betriebssystem Prozent
Android
  
75,0 %
Apple iOS
  
14,9 %
BlackBerry OS
  
4,3 %
Symbian
  
2,3 %
Windows Mobile/Phone
  
2,0 %
Linux
  
1,5 %
Marktanteile laut Gartner Inc. für das Jahr 2010 (Verkäufe)[40]
Hersteller Prozent
Symbian
  
37,6 %
Android
  
22,7 %
RIM
  
16,0 %
Apple iOS
  
15,7 %
Windows Mobile/Phone
  
4,2 %
Linux (ohne Android)
  
2,1 %
Andere
  
1,7 %
Verbreitung der jeweiligen unterstützten Android-Versionen (August 2016)[41]
Version Prozent
2.3 (Gingerbread)
  
1,5 %
4.0 (Ice Cream Sandwich)
  
1,4 %
4.1-4.3 (Jelly Bean)
  
15,6 %
4.4 (KitKat)
  
27,7 %
5.x (Lollipop)
  
35,0 %
6.0 (Marshmallow)
  
18,7 %

Im ersten Quartal 2010 wurden in den Vereinigten Staaten erstmals mehr Android-Mobiltelefone als iPhones verkauft.[42] Der Marktanteil bei Neugeräten betrug im untersuchten Zeitraum für Google 28 Prozent im Gegensatz zu 21 Prozent bei Apple.[43]

Weltweit wurden 2010 mit 67,2 Millionen erstmals mehr Android-Smartphones verkauft als Blackberry-Geräte (47,5 Mio.) und iPhones (46,6 Mio),[40] nachdem es 2009 noch 5 Millionen Android-Geräte zu 25 Millionen iPhones (iOS) bzw. nach Angaben von Gartner Inc. 6,8 Millionen zu 24,9 Millionen waren.

2013 wurden weltweit etwa 870 Millionen Androidgeräte verkauft, für 2014 wurden von Gartner etwa 1,1 Milliarden erwartet. Damit war Android in beiden Jahren vor Windows (330 bzw. 360 Millionen Geräte) das meistinstallierte Betriebssystem über die Geräteklassen PC, Smartphone und Tablet hinweg.[44]

Bei den Internetzugriffen ist Android seit Juli 2014 das führende Smartphone-Betriebssystem.[45]

Am 3. September 2013 verkündete Sundar Pichai, dass bis dato eine Milliarde Geräte aktiviert worden seien.[46]

Im Jahr 2014 wurden ca. 1 Milliarde Android-Geräte verkauft.[47]

Durch die Entscheidung von Google, sein Betriebssystem kostenlos zur Verfügung zu stellen, ist die Nutzung bei Herstellern von Endgeräten beliebt. Diese Entscheidung führte jedoch auch zu einer starken Fragmentierung. Laut einer im Mai 2012 vom Unternehmen Staircase vorgenommenen Untersuchung unter Android-Smartphone-Nutzern, die über einen Zeitraum von einem halben Jahr durchgeführt wurde, konnten 3997 verschiedene Geräte von insgesamt 599 Herstellern gezählt werden. Allerdings wird das Ergebnis durch Custom-ROMs, das heißt nicht originale vom Hersteller bereitgestellte Betriebsprogramme, etwas verfälscht.[48]

Viele Hersteller, insbesondere in China,[49][50] verwenden eine unlizenzierte Android-Version, die keine Google-Dienste wie Google Maps, den Google Play Store und Gmail enthält. Nach Schätzungen von Analysten betrifft dies zwischen 23 %[51][50] und 41 %[49] aller verkauften Android-Geräte. Solche chinesischen Smartphones werden von Nordkorea eingeführt, allerdings unter den Namen Arirang. Derzeit sind drei Modelle, Pyongyang Touch, das A1201 (entspricht dem Uniscope U1201)[52] sowie das AP121 (entspricht dem THL W200)[53] erhältlich.

Portierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da die Quellen von Android frei verfügbar sind und auch keine rechtlichen Gründe dagegen sprechen, kann es verhältnismäßig einfach auf nahezu jeden ausreichend leistungsfähigen Rechner portiert werden. Wenn eine Plattform vom Linux-Kernel unterstützt wird, besteht eine gute Möglichkeit, dass eine Portierung von Android gelingt. Es gibt Portierungen für Smartphones, die ursprünglich mit einem anderen Betriebssystem ausgeliefert wurden. Andere Projekte portieren Android für einen handelsüblichen Desktop-Computer. Viele dieser Portierungsprojekte werden von einer weltweiten Entwickler-Community vorangetrieben. Die Open Handset Alliance unterstützt diese Projekte mit einer eigenen Portierungsanleitung.[54]

Portierungen für andere Smartphones[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

XDAndroid
Portierung für Smartphones mit Windows Mobile 6.1 oder 6.5. Die Entwickler kümmern sich vor allem um ältere HTC-Geräte. XDAndroid kann Windows Mobile vollständig ersetzen, alternativ kann eine Dualboot-Konfiguration installiert werden. Mit einer Speicherkarte wird das neue Betriebssystem auf das Gerät eingespielt oder gleich von dort gebootet.[55][56]
Andromnia
Früher Versuch, Android auf verschiedenen Samsung-Omnia-Geräten zum Laufen zu bekommen. Android startet auf diesen Geräten von einer SD-Card und ändert am Omnia sonst nichts. Die Unterstützung der Hardware ist noch rudimentär.[57]
iPhone
Es gibt mehrere Berichte über erfolgreiche Portierungen von Android auf das Apple iPhone.[58] Teilweise sind auch Quellcodes veröffentlicht worden, mit denen man selbst Versuche anstellen kann.[59] Alle diese Entwicklungen befinden sich noch in einem sehr frühen experimentellen Entwicklungsstadium.[60]
Experimentelle Versuche mit dem Samsung Jet (S8000)
Portierung von Android auf das Samsung Jet („Jetdroid“).[61]
Openmoko
Weitestgehend erfolgreich und mit nur kleineren Einschränkungen gibt es auch eine Portierung von Android auf das freie Smartphone Openmoko des gleichnamigen Herstellers, das ursprünglich das Ziel hatte, die Entwicklung von freien und offenen Smartphones (sowohl hard- als auch softwareseitig) voranzutreiben.[62]
NITDroid
Portierung für Nokia Internet Tablets und insbesondere das Smartphone Nokia N900, welches nativ mit Maemo 5 betrieben wird. Seit März 2012 wird auch das Nokia N9 unterstützt. Nativ läuft dieses Smartphone mit dem Meego-Betriebssystem. Es ist dual-boot-fähig.[63]
Badadroid
Portierung für das Smartphone Samsung Wave S8500 und Wave S8530, welches eigentlich mit bada betrieben wird. Aktueller Project Status: Pre-Alpha.[64]
Android Player
Portierung von RIM auf das hauseigene Playbook OS 2 und die neue Version des Blackberry BB10.[65] Dazu wurde die Dalvik VM Runtime auf das POSIX-kompatible Betriebssystem QNX portiert. Es stehen die meisten APIs der Android-Version 2.3.3 zur Verfügung. Ab OS 2.1 ist auch ein Zugriff auf die Kamera und das „Android In-app Billing“ möglich. Jede Android-Applikation wird in einem separaten Fenster angezeigt.

Portierungen für die x86/AMD64-Plattform [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Android-x86: Portierung des Android-Betriebssystems auf PC, Note- und Netbook; ursprünglich lag der Entwicklungsschwerpunkt auf dem Asus Eee PC; die derzeit stabile Version (Android-x86-6.0-R1) vom 13. September 2016 basiert auf Android 6.0.1 und ist als USB- und CD-ROM-Image erhältlich;[66] das Projekt betreibt einen Git-Server, auf dem sämtliche Forks des (portierten) Betriebssystemcodes vorgehalten werden;
  • AndroVM: Virtuelle Maschine für Android 4.1.1;
  • BlueStacks App Player: ermöglicht das Ausführen von Android-Anwendungen unter Windows und OS X;
  • LiveAndroid: LiveAndroid ist eine Portierung des Handy-Betriebssystems auf x86-kompatible PCs oder Netbooks; als Live-CD (Version 0.3) verfügbar seit dem 21. August 2009; seit September 2009 nicht weiterentwickelt;[67]
  • Jar of Beans: JellyBean-Emulator der Nexus-ROMs (Android 4.1.1);
  • WindowsAndroid: Portierung von Android 4.0.3 auf Windows-PCs.

Bekannte Derivate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Derivat Bemerkungen
Aliyun OS Von AliCloud entwickelt, einer Tochterfirma der chinesischen Alibaba Group.
Android Open Kang Project (AOKP)[68] Basiert auf Android 4.0.3, 4.1.1, 4.2.2, 4.3 und 4.4.2.[69]
CyanogenMod Wird unter Leitung der Cyanogen Inc. von deren Mitarbeitern und einer Entwickler-Community gepflegt und weiterentwickelt.[70]
Fire OS[71] Android-Derivat von Amazon, welches auf Kindle-Fire-Geräten und dem Fire Phone installiert ist.
ColorOS Eine Entwicklung der chinesischen Firma Oppo.[72]
MIUI[73] System von Xiaomi, einem chinesischen Smartphone-Hersteller.
OmniROM Sieht sich als Community-näheres Nachfolgeprojekt von CyanogenMod, seit diese von der Cyanogen Inc. geleitet wird.[74]
OxygenOS Eine Android-Version des Herstellers OnePlus.
Paranoid Android Der Hybrid-Modus ist eine Besonderheit.
Replicant[75] Diese Variante beinhaltet ausschließlich freie Software.
SlimRom Versucht dem Nutzer detaillierte Einstellungsmöglichkeiten der GUI zu geben
CopperheadOS Android-Variante auf AOSP-Basis mit Fokus auf Sicherheit.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernzugriff auf Geräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Google hat die Möglichkeit, sofern die Google Apps installiert sind, Software ohne vorherige Nachfrage beim Nutzer zu löschen und zu installieren. Über etwaige dauerhafte Verbindungen mit Google-Servern könnten Applikationen via Fernzugriff ohne Einwirkung, jedoch unter Wissen des Nutzers, gelöscht und installiert werden (Statusmeldung).[76] Falls Google eine kostenpflichtige Software löscht, erhält der Kunde den Kaufpreis zurück. Im Juni 2010 hat Google erstmals Anwendungen auf den Endgeräten der Anwender durch einen Fernzugriff gelöscht, nachdem Sicherheitsexperten ein Schadprogramm in den damaligen Android Market eingeschleust hatten, um auf fehlende Kontrollen aufmerksam zu machen.[77]

Offenheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl Android freie Software ist, befindet sich auf den meisten standardmäßig ausgelieferten Android-Geräten proprietäre Software von Google, wie etwa die Kartensoftware Google Maps. Auch die meisten eng eingebundenen Google-Online-Services, wie die Google-Suchmaschine oder Google Mail, sind proprietär. Überdies besteht Kritik an einem Entwicklungsmodell, das wenig Offenheit für außenstehende Entwickler zeigt. In einer von der EU finanzierten Studie vom Juli 2011 wurden verschiedene Freie-Software-Projekte mit einem Open Governance Index bewertet, Android fiel dabei mit großem Abstand auf den letzten Platz, während Projekte wie MeeGo, Linux oder Eclipse aufgrund ihres offeneren Entwicklungsprozesses punkteten. Android wurde als „the least open mobile open source project“, „das am wenigsten offene Open-Source-Projekt für Mobiltelefone“, bezeichnet.[78] Auch wurde die erste Version von Android erst hinter verschlossenen Türen entwickelt und dann freigegeben.[79]

Da Android-Systeme nicht vollständig freie Software sind und Google Play die Verwendung proprietärer Binär-Software ermöglicht, stehen Richard Stallman und die Free Software Foundation Android sehr kritisch gegenüber und empfehlen die Verwendung von Alternativen.[80][81]

Kontrolle durch Google[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wegen Googles Kontrolle über die Marke Android sowie über das Betriebssystem sind Gerätehersteller auf die Zusammenarbeit mit Google angewiesen. Diese Kontrolle soll Google in der Vergangenheit unter anderem genutzt haben, um zu verhindern, dass Gerätehersteller die Lokalisierungsdienste von Skyhook Wireless anstatt der Google-eigenen benutzen[82] sowie um zu verhindern, dass Acer Geräte mit dem konkurrierenden Betriebssystem Aliyun vorstellt.[83]

Übermittlung privater Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele Applikationen benötigen Zugang zu privaten Daten wie Kontakte, Lokalisierung sowie Telefonnummer und können diese auch übermitteln. Man kann diesen Zugang standardmäßig nur verwehren, indem man die Applikation nicht installiert. Custom-ROMs, wie z. B. CyanogenMod verfügen über Datenschutzmanagement, womit den Apps bestimmte Berechtigungen wieder entzogen werden können (auch ohne Root-Berechtigungen möglich). Es sind zahlreiche Apps bekannt, die deutlich mehr Berechtigungen anfordern und Daten übermitteln, als für ihre Funktion notwendig wäre.[84][85] Jedoch gibt es auch Hilfsprogramme („Tools“), die den Apps falsche Daten liefern und sie so in dem Glauben lassen, sie hätten die Zugriffsrechte.[86] Diese Tools benötigen aber root-Rechte. Ab Android 6 wird eine solche Funktion mitgeliefert.

Mitunter fragen auch vorinstallierte Applikationen unnötig viele private Daten ab. Dies lässt sich auch kaum verhindern, da diese Applikationen nicht ohne Root-Rechte entfernt werden können.[84] Selbst reine „Sammel-Apps“ gänzlich ohne Funktion für den Nutzer wurden bereits vorinstalliert ausgeliefert.[87]

Oft können solche Apps aber wenigstens deaktiviert werden, so dass sie zwar noch vorhanden, jedoch im System nicht mehr aktiv sind. Als Bloatware bezeichnet man Apps, die schon vorinstalliert ausgeliefert werden, ohne einen unmittelbaren Nutzen für das System zu haben.

Applikationen mit Berechtigung zum Internetzugriff können Dateien der SD-Karte ins Internet hochladen.[88]

Schadsoftware[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit seinem ständig steigenden Verbreitungsgrad wird Android für Schadsoftware-Autoren immer interessanter.[89] Insbesondere die Möglichkeit, ungeprüfte Apps von Drittanbietern zu installieren (dazu ist die Zustimmung des Nutzers erforderlich), erhöht die Gefahr. Google prüft seit Anfang 2012 alle Apps im Play Store automatisch.[90] Daher ist man, wenn man Apps nur von dort installiert, relativ sicher; es sind jedoch auch Fälle von Schadsoftware-Verbreitung über den Play Store bekannt. Weitere Sicherheit bietet das in Android standardmäßige Sandboxing: Alle Apps laufen getrennt in einer virtuellen Maschine. Angeforderte Berechtigungen der Apps werden angezeigt und bedürfen der Zustimmung des Nutzers.

Diverse Anbieter von Sicherheitssoftware stellen Sicherheits-Apps mit mehr oder weniger guten Resultaten zur Verfügung. Diese Hersteller sind es auch, die oftmals laut und medienwirksam auf eine „Bedrohung“ aufmerksam machen, um ihre Produkte zu vermarkten.[91] Eine weitere Art der Bedrohung über den in den neuesten Geräten vorhandenen Nahbereichsfunk NFC wurde von einem Sicherheitsspezialisten auf der Hackerkonferenz Black Hat 2012 vorgeführt.[92]

Verfügbarkeit aktueller Versionen für vorhandene Geräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Häufigkeit der verschiedenen Android-Versionen. Alle Versionen älter als 4.0 sind fast verschwunden.

Android-Smartphones werden oft mit einer älteren Version des Betriebssystems verkauft.[93] Meist haben die Hersteller gegenüber den Kunden keine vertraglichen Verpflichtungen, neuere Versionen zur Verfügung zu stellen; auch den einwandfreien Betrieb der Geräte im Auslieferungszustand muss vor allem der Verkäufer sicherstellen, nicht der Hersteller. Letztlich ist es also dem Hersteller überlassen, ob er den technischen Aufwand, der je nach Situation unterschiedlich hoch ist, betreibt oder nicht. Dass aktuelle Android-Versionen „verspätet“ oder gar nicht für ein bestimmtes Smartphone erscheinen, wird dennoch von Kunden scharf kritisiert.[93]

Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O im Mai 2011 wies Google jedoch darauf hin, dass zahlreiche Hersteller bei jedem neuen Gerät mindestens 18 Monate lang die jeweils aktuelle Android-Version bereitstellen würden.[94][95] Allerdings gab es schon kurz darauf Meldungen, wonach Hersteller diese Selbstverpflichtung brechen.[96] Auf der Konferenz Google I/O im Juni 2012 veröffentlichte Google ein Platform Development Kit, das es Herstellern frühzeitig ermöglicht, neue Android-Versionen auf ihre Hardware zu portieren.[97]

Auf der anderen Seite ist durch die Quelloffenheit von Android und des Linux-Kernels die technische und juristische Voraussetzung dafür erfüllt, dass herstellerunabhängige Entwicklergruppen „inoffizielle“ Android-Portierungen, sogenannte Custom-ROMs, für Android-Geräte bereitstellen können. Welche Geräte davon profitieren, hängt aber von der Motivation der entsprechenden Entwickler und der Verfügbarkeit benötigter hardware-naher Software-Komponenten, vor allem Treiber, ab.

Weniger betroffen von der späten bzw. nicht vorhandenen Aktualisierung sind die Geräte der Google Nexus-Serie (z. B. Google Nexus 5, Nexus 4, Galaxy Nexus, Nexus 7 (2012), Nexus 7 (2013) und Nexus 10). Diese erhalten aktuelle Android-Versionen mit kürzeren Verzögerungen und bleiben so lange auf dem neuesten Stand, bis die 18-monatige Zeitspanne der „Update-Unterstützung“ endet.[98] Im Zuge der Stagefright-Sicherheitslücke gab Google im August 2015 bekannt, dass Nexus-Geräte künftig monatliche Sicherheitsupdates für drei Jahre nach Erscheinen des Geräts erhalten werden, unabhängig von den Updates der Android-Plattform, die für etwa zwei Jahre verteilt werden sollen.[99]

Verschlüsselung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Android-Smartphones mit Qualcomm-Chipsatz lässt sich mit Hilfe extrahierter Informationen und der Brute-Force-Methode das verwendete Passwort knacken und damit die Gerätevollverschlüsselung aushebeln. Ursache ist, dass der Prozess der Schlüsselerstellung durch Software bestimmt wird.[100]

Patentstreitigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Google wird beschuldigt, mit Android eine große Anzahl von Patenten anderer Firmen zu verletzen. Infolgedessen kam es seit 2009 weltweit zu einer Reihe von Rechtsstreiten mit Geräteherstellern. Microsoft hat mit den drei Auftragsfertigern Quanta, Wistron und Compal sowie den Herstellern Samsung, HTC, Acer, ViewSonic, Onkyo, General Dynamics, Itronix und Velocity Micro Lizenzverträge abgeschlossen und verdient dadurch Schätzungen zufolge zwischen 3 und 12,50 US-Dollar pro verkauftem Android-Gerät, insgesamt etwa 500 Mio. US-Dollar im Geschäftsjahr 2012.[101]

Zudem wurde Google im August 2010 von Oracle verklagt, weil Android Patent- und Markenrechte von Java verletzen würde.[102] Den Rechtsstreit konnte Google in erster Instanz für sich entscheiden.[103] Das Berufungsgericht gab Oracle jedoch recht und erkannte darauf, dass Urheberrechte an Java-APIs verletzt worden seien. Über den weiteren Fortgang entscheidet ein noch anhängiges Wiederaufnahmeverfahren.[104]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Arno Becker, Marcus Pant: Android 2. Grundlagen und Programmierung. dpunkt-Verlag, Heidelberg 2010, ISBN 978-3-89864-677-2 (Online Version der 1. Auflage).
  • Mark L. Murphy: Beginning Android 2. Beginning the journey toward your own successful Android 2 applications. APress, 2010, ISBN 978-1-4302-2629-1.
  • Reto Meier: Professional Android 4 Application Development. John Wiley & Sons, 2012, ISBN 978-1-118-10227-5.
  • Ed Burnette: Hello, Android: Introducing Google's Mobile Development Platform. Pragmatic Programmers, 2010, ISBN 978-1-934356-56-2.
  • Mike Bach: Mobile Anwendungen mit Android: Entwicklung und praktischer Einsatz. Addison-Wesley, 2010, ISBN 978-3-8273-3047-5.
  • Donn Felker: Android Apps Entwicklung für Dummies. Wiley-VCH Verlag GmbH & Co, 2011 ISBN 978-3-527-70732-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wikibooks: Googles Android – Lern- und Lehrmaterialien
 Commons: Android – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Inoffizielle apk-Downloader für den Google Play Store
.NET-Compiler für Android

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Licenses. Open Handset Alliance, abgerufen am 21. August 2016 (englisch): „The preferred license for the Android Open Source Project is the Apache Software License, 2.0. […] Why Apache Software License? […] For userspace (that is, non-kernel) software, we do in fact prefer ASL2.0 (and similar licenses like BSD, MIT, etc.) over other licenses such as LGPL. Android is about freedom and choice. The purpose of Android is promote openness in the mobile world, but we don’t believe it’s possible to predict or dictate all the uses to which people will want to put our software. So, while we encourage everyone to make devices that are open and modifiable, we don’t believe it is our place to force them to do so. Using LGPL libraries would often force them to do so.“
  2. Arndt Ohler: Android vs. Windows: Google greift Microsoft an. Stern.de, 23. Februar 2009, abgerufen am 23. Februar 2009.
  3. Tobias Költzsch: Android läuft auf fast 85 Prozent aller Smartphones. golem.de, 1. August 2014, abgerufen am 2. August 2014.
  4. Volker Briegleb: Marktforscher: Windows Phone explodiert. Heise online, 7. August 2013, abgerufen am 21. August 2016.
  5. Volker Briegleb: Marktforscher: Über 100 Millionen Androiden ausgeliefert. Heise online, 3. August 2012, abgerufen am 21. August 2016.
  6. Jörg Wirtgen: Smartphones: Android überholt Symbian, Apple verliert Marktanteile. Heise Open Source, 31. Januar 2011, abgerufen am 21. August 2016.
  7. Przemyslaw Szymanski: Eric Schmidt: Bald mehr als eine Milliarde Android-Geräte. ComputerBase, 17. April 2013, abgerufen am 21. August 2016.
  8. Tobias Költzsch: Kitkat: Android wird zum Schokoriegel. Golem.de, 4. September 2013, abgerufen am 21. August 2016.
  9. Nicolas La Rocco: Rechtsstreit: Google verdient mit Android 31 Milliarden US-Dollar. In: ComputerBase. 22. Januar 2016, abgerufen am 22. Januar 2016 (deutsch).
  10. Christoph H. Hochstätter: Android-Architektur: Wieviel Linux steckt in Googles OS? ZDNet.de, 18. Mai 2011, abgerufen am 21. August 2016.
    Anika Kehrer: Wieviel Linux steckt in Android?. Linux-Magazin, 10. November 2009, abgerufen am 21. August 2016.
  11. Bill Anderson: Android is Just Another Distribution of Linux. Android News for Costa Rica, 13. Mai 2014, abgerufen am 12. September 2014 (englisch): „Android is not a GNU/Linux distribution, but it is a distribution of Linux. More specifically, it is a distribution of embedded Linux that uses many NetBSD utilities.“
  12. Google Buys Android for Its Mobile Arsenal. Bloomberg L.P., 17. August 2005, archiviert vom Original am 21. Oktober 2011, abgerufen am 4. Januar 2010 (englisch).
  13. Ingo Pakalski: Andy Rubin: Android war ursprünglich für Digitalkameras gedacht. Golem.de, 17. April 2013, abgerufen am 22. August 2016.
  14. Marguerite Reardon: Google unveils cell phone software and alliance. CNET, 5. November 2007, abgerufen am 22. August 2016 (englisch).
  15. Android is now available as open source. Android Open Source Project, 21. Oktober 2008, archiviert vom Original am 28. Februar 2009, abgerufen am 22. August 2016 (englisch).
  16. Android:Homescreen festlegen, ändern und löschen, Artikel auf giga.de; abgerufen am 15. Februar 2016
  17. Die Evolution von Android in Bildern - Artikel auf giga.de; abgerufen am 21. Februar 2016
  18. What is android. Android Developers, 21. Juli 2011, archiviert vom Original am 30. August 2011, abgerufen am 27. Juli 2011 (englisch).
  19. Package Index. Android Developers, abgerufen am 23. August 2016 (englisch).
  20. Scott Delap: Google’s Android SDK Bypasses Java ME in Favor of Java Lite and Apache Harmony. InfoQ, 12. November 2007, abgerufen am 23. August 2018 (englisch).
  21. Simple DirectMedia Layer for Android. sdl.org, 12. August 2012, archiviert vom Original am 14. Oktober 2012, abgerufen am 23. August 2018 (englisch): „How the port works, – Android applications are Java-based, optionally with parts written in C, – As SDL apps are C-based, we use a small Java shim that uses JNI to talk to the SDL library, – This means that your application C code must be placed inside an android Java project, along with some C support code that communicates with Java, – This eventually produces a standard Android .apk package“
  22. Jagged Alliance 2 Android Stracciatella Port RC2 Release – please test. Bear’s Pit Forum, 3. Oktober 2011, archiviert vom Original am 23. Oktober 2012, abgerufen am 23. August 2016 (englisch).
  23. Ryan Paul: Dream(sheep++): A developer’s introduction to Google Android. Ars Technica, 23. Februar 2009, abgerufen am 23. August 2016 (englisch): „The problem with Google’s approach is that it makes Android an island. The highly insular nature of the platform prevents Android users and developers from taking advantage of the rich ecosystem of existing third-party Linux applications. Android doesn’t officially support native C programs at all, so it won’t be possible to port your favorite GTK+ or Qt applications to Android.“
  24. Alexander Neumann: Google stellt Quellcode für Android 4.0 bereit. Heise online, 15. November 2011, abgerufen am 23. August 2016.
  25. a b Jamal Eason: Develop a sweet spot for Marshmallow: Official Android 6.0 SDK & Final M Preview. Android Developers Blog, 17. August 2015, abgerufen am 23. August 2016 (englisch).
  26. Introducing #AndroidNougat. Androidaccount bei Twitter, 30. Juni 2016, abgerufen am 23. August 2016 (englisch).
  27. Patrick Bellmer: „Honeycomb“-Quellcode wird vorerst nicht veröffentlicht. ComputerBase, 25. März 2011, abgerufen am 23. August 2016.
  28. Chris Welch: Android 6.0 Marshmallow is now available for Google’s Nexus devices. The Verge, 5. Oktober 2015, abgerufen am 23. August 2016 (englisch).
  29. Android 5.0, Lollipop: Benachrichtigungen. Adroid-Website, abgerufen am 23. August 2016.
  30. Andreas Floemer: Android 6.0 Marshmallow: Release, Funktionen, Update – Googles nächste Leckerei. GIGA, abgerufen am 23. August 2016 (Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen).
  31. Android’s Google Play beats App Store with over 1 million apps, now officially largest. phoneArena, 24. Juli 2013, abgerufen am 23. August 2016 (englisch).
  32. Supported locations for merchants. Google, archiviert vom Original am 29. August 2010, abgerufen am 27. Juni 2012 (englisch).
  33. Distribution of free and paid apps. Androlib.com, abgerufen am 23. August 2016 (englisch).
  34. Raccoon - APK downloader. Onyxbits, abgerufen am 23. August 2016 (englisch).
  35. Official APK Downloader v2 – Download APK files from Google Play Store to PC. code kiếm cơm, abgerufen am 23. August 2016 (englisch).
  36. Google BrailleBack. Google Play, abgerufen am 23. August 2016 (englisch).
  37. Stefan Beiersmann: Smartphones: Android steigert Marktanteil auf über 80 Prozent. ZDNet, 19. Februar 2016, abgerufen am 23. August 2016.
  38. Tobias Költzsch: Android läuft auf fast 85 Prozent aller Smartphones. Golem.de, 1. August 2014, abgerufen am 2. August 2014.
  39. Android Marks Fourth Anniversary Since Launch with 75.0% Market Share in Third Quarter. International Data Corporation, 1. November 2012, archiviert vom Original am 5. Dezember 2012, abgerufen am 23. August 2016 (englisch).
  40. a b Gartner Says Worldwide Mobile Device Sales to End Users Reached 1.6 Billion Units in 2010; Smartphone Sales Grew 72 Percent in 2010. Garner Inc., 9. Februar 2011, abgerufen am 23. August 2016 (englisch).
  41. Dashboards: Platform Versions. Android Developers, abgerufen am 14. September 2016 (englisch).
  42. Android überholt das iPhone in den USA. Der Standard, 11. Mai 2010.
  43. Franziska Weiss: Die Smartphone-Marktforschung sieht Android vor dem iPhone – Apple sieht es anders. Engadget, 12. Mai 2010, abgerufen am 23. August 2016.
  44. Andre Borbe: 2014 verkaufen Händler mehr als eine Milliarde Android-Geräte. Silicon, 8. Januar 2014, abgerufen am 23. August 2016.
    Stefan Beiersmann: Gartner: Hersteller liefern 2014 mehr als eine Milliarde Android-Geräte aus. ZDNet, 8. Januar 2014, abgerufen am 23. August 2016.
  45. Tobias Költzsch: Smartphones: Android überholt iOS bei den aktiven Nutzern. Golem.de, 5. August 2014, abgerufen am 23. August 2016.
  46. Sundar Pichai: 1 Billion Android device activations. Google Plus, 3. September 2013, abgerufen am 23. August 2016 (englisch).
  47. Ingrid Lunden: Android Breaks 1B Mark For 2014, 81% Of All 1.3B Smartphones Shipped. TechCrunch, 29. Januar 2015, abgerufen am 23. August 2016.
  48. Andreas Floemer: 3.997 Smartphone-Modelle: So fragmentiert ist der Android-Markt. t3n, 16. Mai 2012, abgerufen am 17. Mai 2012.
  49. a b Charles Arthur: China drives smartphone growth – and low prices – as Android dominates. The Guardian, 14. November 2013, archiviert vom Original am 25. November 2013, abgerufen am 23. August 2016 (englisch).
  50. a b Ina Fried: After Google Pressure, Samsung Will Dial Back Android Tweaks, Homegrown Apps. Recode, 29. Januar 2014, abgerufen am 23. August 2016 (englisch).
  51. 2Q 2014 Smartphone Results: Forked Android AOSP Grows 20% Quarter-on-quarter, Driven by Chinese Domination. ABI Research, 4. August 2014, abgerufen am 5. August 2014 (englisch).
  52. North Korea’s “Arirang” smartphone is indeed a copy of a cheap Chinese brand. phoneArena, 6. April 2014, abgerufen am 23. August 2016 (englisch).
  53. Martyn Williams: New Arirang smartphone caught on camera. North Korea Tech, 25.November 2014, abgerufen am 23. August 2016 (englisch).
  54. Android Platform Developer’s Guide. Open Handset Alliance, archiviert vom Original am 10. November 2010, abgerufen am 4. Oktober 2011 (englisch, Seite war veraltet und ist daher gelöscht worden.): „This guide provides an under-the-hood introduction to the Android platform, and is designed for platform developers and manufacturers building Android-powered devices.“
  55. Lutz Labs: Austauschmotor: Android auf Windows-Mobile-Smartphones installieren. c’t 13/2010, 5. Juni 2010, Seite 94.
  56. XDANDROID Projekt. Archiviert vom Original am 21. Juni 2010, abgerufen am 25. August 2016 (englisch).
  57. Andromnia. Archiviert vom Original am 25. Dezember 2010, abgerufen am 25. August 2016 (englisch).
  58. Mirko Dölle: Android läuft auf dem iPhone. Heise open, 22. April 2010, abgerufen am 25. August 2016.
  59. Android running on iPhone! linuxoniphone, 21. April 2010, abgerufen am 25. August 2016 (englisch).
  60. Website des iDroid Projects. Archiviert vom Original am 10. März 2013, abgerufen am 25. August 2016 (englisch).
  61. jetdroid – Porting Android to the Samsung Jét (GT-S800x) phone. Google Code, abgerufen am 26. August 2016 (englisch).
  62. Android. Wiki.openmoko.org, abgerufen am 26. August 2016 (englisch).
  63. Android 4.0.3 (ICS) for Nokia N9. Alpha release #1 “Project Mayhem”. NITDroid Development Forum, archiviert vom Original am 21. August 2014, abgerufen am 26. August 2016 (englisch).
  64. Projektübersicht zu badadroid bei Google Code
  65. Runtime for Android apps - BlackBerry Developer. Android Runtime, abgerufen am 25. August 2016 (englisch).
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  67. live-android. Google Code, abgerufen am 25. August 2016 (englisch).
  68. Webseite von AOKP, abgerufen am 25. August 2016 (englisch).
  69. Celebrate this Christmas with KitKat. AOKP, 25. Dezember 2013, abgerufen am 25. August 2016 (englisch).
  70. About. Cyanogen Inc., abgerufen am 25. August 2016 (englisch): „This whole package by now is not wholly developed by CyanogenMod developers alone, but is a collaborative effort between them and independent developers around the world.“
  71. Publish to Fire OS 5. Amazon, abgerufen am 25. August 2016 (englisch).
  72. ColorOS-Website, abgerufen am 25. August 2016 (englisch).
  73. MIUI-Website. Archiviert vom Original am 23. Juni 2016, abgerufen am 26. August 2016 (englisch).
  74. About. OmniRom, abgerufen am 25. August 2016 (englisch): „It’s another option for the billion Android users out there.“
    Stefan Kirchner: OmniROM will Nachfolge von CyanogenMod antreten. android tv, 14. Oktober 2013, abgerufen am 26. August 2016.
  75. Replicant-Website, abgerufen am 25. August 2016 (englisch).
  76. Hans-Peter Schüler: Googles Einfluss auf Android-Handys. Heise online, 26. Juni 2010, abgerufen am 25. August 2016.
  77. Daniel Bachfeld: Google löscht Android-App auf Smartphones aus der Ferne. Heise online, 25. Juni 2010, abgerufen am 25. August 2016.
  78. Gianna-Carina Grün: Open Source: Erfolgreich durch Offenheit. Zeit Online, 9. August 2011, abgerufen am 25. August 2016.
    Liz Laffan: A new way of measuring Openness, from Android to WebKit: The Open Governance Index. VisionMobile, 29. Juli 2011, abgerufen am 25. August 2016 (englisch).
    Später darauf basierender Artikel: Liz Laffan: A New Way of Measuring Openness: The Open Governance Index. Technology Innovation Management Review, Januar 2012, abgerufen am 25. August 2016 (englisch).
  79. Thom Holwerda: Android 4.0 Ice Cream Sandwich Source Code Released. OSNews, 14. November 2011, abgerufen am 25. August 2016 (englisch).
  80. Richard Stallman: Is Android really free software? The Guardian, 19. September 2011, abgerufen am 25. August 2016 (englisch): „the software of Android versions 1 and 2 was mostly developed by Google; Google released it under the Apache 2.0 license, which is a lax free software license without copyleft. […] The version of Linux included in Android is not entirely free software, since it contains non-free ‘binary blobs’ […] Android is very different from the GNU/Linux operating system because it contains very little of GNU.“
  81. Richard Stallman: Android und die Freiheit der Nutzer. gnu.org, 5. August 2012, abgerufen am 25. August 2016: „Obwohl heutige Android-Telefone erheblich weniger schlecht als Apple- oder Windows-Smartphones sind, kann nicht gesagt werden, dass sie die Freiheit der Nutzer respektieren.“
  82. Steve Lohr: Suit Opens a Window Into Google. In: The New York Times. 8. Mai 2011, abgerufen am 19. September 2012 (englisch).
    Florian Müller: Skyhook vs. Google: a defense of open source principles? FOSSPatents.com, 18. Februar 2011, abgerufen am 16. September 2012 (englisch).
  83. Melanie Lee, David Lin, Clare Jim, David Holmes: Acer cancels smartphone launch with Alibaba at last minute. Reuters, 13. September 2012, abgerufen am 16. September 2012 (englisch).
  84. a b Jürgen Schmidt, Patrick Kolla-ten Venne, Ronald Eikenberg: Selbstbedienungsladen Smartphone: Apps greifen ungeniert persönliche Daten ab. c’t, 10. März 2012, abgerufen am 26. August 2016.
    Martin Holland: AppGuard: Kontrolle ungewollter App-Berechtigungen unter Android. Heise online, 5./6. Juli 2012, abgerufen am 26. August 2016.
  85. Simone Vintz, Peter Knaak: Datenschutz bei Apps: Welche Apps Ihre Daten ausspähen. Stiftung Warentest, 31. Mai 2012, abgerufen am 26. August 2016.
  86. Android-Apps mit XPrivacy Rechte entziehen. Android-User, 26. September 2013, abgerufen am 26. August 2016.
  87. Jörg Wirtgen: Der Spion auf meinem Telefon: Der vermeintliche Datenschnüffler Carrier IQ beunruhigt Smartphone-Nutzer. c’t, 174. Dezember 20111, abgerufen am 26. August 2016 (HTC EVO mit App „Carrier IQ“).
  88. Ryan Whitwam: The horror: Android allows apps access to your pictures. ExtremeTech, 5. März 2012, abgerufen am 26. August 2016 (englisch).
  89. Alex Savitsky: Zahl der Woche: 10 Millionen schädliche Android-Apps. Kaspersky Lab-Blog, 6. Februar 2014, abgerufen am 26. August 2016.
  90. Hiroshi Lockheimer: Android and Security. Google Mobile Blog, 2. Februar 2012, abgerufen am 26. August 2016 (englisch).
  91. Jürgen Schmidt: Die angebliche Trojaner-Flut bei Android. Heise Security, 16. August 2012, abgerufen am 26. August 2016.
  92. Bernd Kling: Forscher führt Angriff auf Android-Smartphones über NFC vor. ITespresso, 27. Juli 2012, abgerufen am 26. August 2016.
  93. a b Benjamin Schischka: Aufgedeckt: Der Android-Update-Skandal. PC Welt, 28. November 2011, abgerufen am 7. Mai 2012.
  94. Markus Eckstein: Smartphone-Updates im Vergleich. connect.de, 17. August 2011, abgerufen am 7. Mai 2012.
  95. MG Siegler: Google’s New Partner Android Update Initiative: Very Promising – Maybe; We’ll See. TechCrunch, 10. Mai 2011, abgerufen am 7. Mai 2012 (englisch).
  96. Steve Kovach: How Samsung Just Screwed Over About 10 Million Of Its Android Phone Customers. businessinsider.com, 23. Dezember 2011, abgerufen am 7. Mai 2012 (englisch).
  97. Christian Wölbert: Google will das Android-Update-Problem entschärfen. Heise online, 28. Juni 2012, abgerufen am 26. August 2016.
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    Jürgen Schmidt: Heftiger Schlag für Android-Verschlüsselung. heise Security, 4. Juli 2016, abgerufen am 26. August 2016.
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    Jens Ihlenfeld: Android: Microsoft verhöhnt Google. golem.de, 6. Juli 2011, abgerufen am 18. Dezember 2011.
    Jörg Wirtgen: Bericht: Microsoft verdient knapp eine halbe Milliarde an Android. Heise online, 29. September 2011, abgerufen am 18. Dezember 2011.
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  103. Oracle unterliegt Google. dpa-Artikel in der Financial Times Deutschland, 1. Juni 2012, archiviert vom Original am 2. Juni 2012, abgerufen am 22. August 2016 (englisch).
  104. Alexander Neumann: Oracle vs. Google: Android-Marktdominanz soll im Java-Urheberrechtstreit berücksichtigt werden. heise online, 24. Juli 2015, abgerufen am 22. August 2016.