Andy Potts

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Triathlon
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten 0 Andy Potts
Andy Potts beim Eagleman Ironman 70.3, 2013
Andy Potts beim Eagleman Ironman 70.3, 2013
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 28. Dezember 1976 (40 Jahre)
Geburtsort Hershey
Vereine
Erfolge
2007 Weltmeister Ironman 70.3
2007 Staatsmeister Triathlon Kurzdistanz
2010–2016 7-facher Ironman-Sieger
2014 Staatsmeister Triathlon Mitteldistanz
2014, 2015 4. Rang Ironman World Championship
2017 4. Rang Weltmeisterschaft auf der Triathlon-Langdistanz
Status
aktiv

Andrew Robert „Andy“ Potts (* 28. Dezember 1976 in Hershey, Pennsylvania) ist ein US-amerikanischer Triathlet, mehrfacher Ironman-Sieger (2010, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016) sowie Triathlon-Staatsmeister auf der Kurzdistanz (2007) und Mitteldistanz (2014). Er wird in der Bestenliste US-amerikanischer Triathleten auf der Ironman-Distanz geführt.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Potts begann seine sportliche Laufbahn ursprünglich als Schwimmer. Von 1995 bis 1997 gehörte er der US-amerikanischen Schwimm-Nationalmannschaft an. Sein größter Erfolg war 1995 der Gewinn der Bronzemedaille über 400 Meter Lagen bei der Sommeruniversiade in Fukuoka. 1996 verfehlte er bei den landesinternen Ausscheidungskämpfen – den so genannten „Trials“ – als Viertplatzierter über die gleiche Strecke knapp die Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele in Atlanta. In den Jahren 1998/99 war er Kapitän der Schwimmmannschaft der University of Michigan, an der er Englisch studierte. Aus Altersgründen wandte er sich dann aber der Leichtathletik und schließlich 2003 mit dem Ziel, doch noch bei Olympischen Spielen an den Start gehen zu können, dem Triathlon zu.

Gleich in seiner ersten Saison schob er sich mit guten Platzierungen bei Weltcup-Veranstaltungen unter die ersten 100 der Weltrangliste der ITU.

Olympische Sommerspiele 2004[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit einem elften Rang bei der auf Madeira ausgetragenen Weltmeisterschaft qualifizierte er sich 2004 für die Olympischen Sommerspiele in Athen. Beim Olympischen Wettkampf in Vouliagmeni lag er nach dem Schwimmen in Führung, fiel dann aber zurück und beendete das Rennen auf Rang 22. Das nacholympische Jahr schloss er in der Weltcup-Wertung auf dem neunten Rang.

2006 wurde er als Mitglied der US-amerikanischen Triathlon-Nationalmannschaft Mannschaftsweltmeister und im gleichen Jahr in den USA zum „Triathleten des Jahres“ gewählt.

Staatsmeister Triathlon Kurzdistanz 2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Saison 2007 begann mit dem erstmaligen Gewinn der US-amerikanischen Meisterschaft. Im Juli 2007 gewann er den Wettbewerb bei den Panamerikanischen Spielen in Rio de Janeiro und war zwei Monate später bei der Weltmeisterschaft in Hamburg als Elftplatzierter bester US-Amerikaner. Die Saison beendete er mit dem Gewinn der Ironman 70.3 World Championship und er wurde 2007 erneut zum „Triathleten des Jahres“ gewählt.

Mit seinem Sieg bei den Panamerikanischen Spielen war Potts automatisch für die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking qualifiziert, wo er aber nicht an den Start ging.

Ironman-Sieger 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2010 erzielte er beim Ironman in Idaho seinen ersten Sieg auf der Langdistanz (3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen).

Im Mai 2014 wurde er US-amerikanischer Staatsmeister auf der Triathlon-Mitteldistanz. Beim Ironman Hawaii belegte er im Oktober den vierten Rang.

Im Oktober 2015 belegte er bei den Ironman World Championships auf Hawaii wie im Vorjahr erneut den vierten Rang.

Vierter Weltmeisterschaft Langdistanz 2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im August 2017 wurde der 40-jährige in Kanada Vierter bei der Weltmeisterschaft auf der Triathlon-Langdistanz (46 km Schwimmen, 1206 km Radfahren und 306 km Laufen).

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Potts ist seit dem 30. Januar 2004 mit der ehemaligen kanadischen Turnerin Lisa Simes verheiratet und er lebt heute in Colorado Springs.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(DNF – Did Not Finish)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Challenge Dubai: Zeitadditionen verändern Poduim (28. Februar 2015)
  2. McQuaid überrascht, Start-Ziel-Sieg für Potts (2. April 2012)
  3. Potts and Rollison Take Vineman 70.3
  4. Potts and Carfrae Sprint to Oceanside Titles
  5. Kai Baumgartner: Escape from Alcatraz Triathlon: Leanda Cave und Hunter Kemper top. In: 3athlon.de. 2. Mai 2010. Archiviert vom Original am 7. Mai 2010.
  6. Ironman 70.3 New Orleans: Potts siegt überlegen, Warriner gelingt Aufholjagd
  7. 2006 ITU Team Triathlon World Championships - Cancun (Mexiko) (Memento vom 4. Dezember 2012 im Webarchiv archive.is)
  8. Potts and Corbin win their first Ironman titles