Andy Roddick

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Andy Roddick Tennisspieler
Andy Roddick
Andy Roddick 2010 bei den US Open
Spitzname: A-Rod
Nation: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 30. August 1982
Größe: 188 cm
Gewicht: 88 kg
1. Profisaison: 2000
Rücktritt: 2012
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Larry Stefanki
Preisgeld: 20.637.390 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 612:213
Karrieretitel: 32
Höchste Platzierung: 1 (3. November 2003)
Wochen als Nr. 1: 13
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 67:50
Karrieretitel: 4
Höchste Platzierung: 50 (11. Januar 2010)
Grand-Slam-Bilanz
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Andrew Stephen Roddick (* 30. August 1982 in Omaha, Nebraska) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler.

Roddick gestaltete sein Spiel hauptsächlich um seine starke Vorhand, mit der er viele Gewinnschläge erzielte. Seine größte Stärke war jedoch sein Aufschlag (ein Aufschlag von ihm mit 249 km/h war lange Zeit die Rekordmarke).

Bis 2004 wurde Roddick von Brad Gilbert trainiert, danach arbeitete er mit dem Davis-Cup-Trainer Dean Goldfine zusammen. Von 2006 bis März 2008 wurde er von Jimmy Connors betreut. Im November 2008 engagierte er Larry Stefanki als Trainer.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roddicks Vater Jerry ist Investor, seine Mutter Blanche ist Direktorin der Andy-Roddick-Foundation. Sein Bruder John betreibt eine Tennisakademie in Austin, Texas; der älteste Bruder Lawrence arbeitet als Chiropraktiker ebenfalls in Austin.

Seit 2009 ist Andy Roddick mit dem ehemaligen Victoria’s-Secret-Model Brooklyn Decker verheiratet.[2]

2011 folgte sein Kinodebüt. In der US-Komödie Meine erfundene Frau spielte er neben Adam Sandler, seiner Frau Brooklyn Decker und Jennifer Aniston eine kleine Nebenrolle.

Tenniskarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beginn der Profikarriere (bis 2004)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roddick begann seine Profikarriere im Alter von 18 Jahren im Jahr 2000 und beendete das Jahr als jüngster Spieler in den Top 200 der ATP. Das darauf folgende Jahr 2001 beendete er bereits in den Top 20. 2003 gewann er bei den US Open seinen ersten Grand-Slam-Titel.[3] Im selben Jahr führte Roddick (im Alter von 21 Jahren und 2 Monaten) als jüngster US-Amerikaner erstmals die Tennisweltrangliste und als drittjüngster Spieler (nach Lleyton Hewitt mit 20 Jahren und 8 Monaten und Marat Safin mit 20 Jahren und 10 Monaten) überhaupt an.

2004 schloss sich Roddick dem US-amerikanischen Davis-Cup-Team an, mit dem er neben Mardy Fish und den Doppelspielern Bob und Mike Bryan das Finale erreichte, dann jedoch gegen das spanische Team verlor. 2004 erreichte Andy Roddick das Finale in Wimbledon. Allerdings musste er sich dort dem Schweizer Roger Federer geschlagen geben.

Die Jahre 2005 und 2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Jahr 2005 begann für Roddick mit einer Halbfinalteilnahme bei den Australian Open. Kurz darauf folgte ein Turniersieg bei den SAP Open in San José. Noch im gleichen Jahr gewann er mit Siegen in Houston, im Queen’s Club, in Washington und Lyon vier weitere Turniere. Auf sich aufmerksam machte er aber auch beim Grand-Prix-Turnier in Rom, als er bei eigenem Matchball eine fehlerhafte Schiedsrichterentscheidung, die ihm den Sieg gebracht hätte, korrigierte und anschließend doch noch verlor und in der dritten Runde ausschied. Dies hat ihm den Eintritt in die Management-Literatur eingetragen[4]; der Autor spricht von einem Symbol für Integrität und nennt den Vorgang „Roddick Choice“.

Das Jahr 2006 lief für ihn nicht ganz so gut an wie das Vorjahr. Beim ersten Grand-Slam-Turnier der Saison, den Australian Open, erreichte er noch das Achtelfinale. Doch nach einem Erstrundenaus bei den French Open kam Roddick in Wimbledon, wo er im Vorjahr das Finale erreicht hatte, nicht über die dritte Runde hinaus. Auch ein Turniersieg ließ bis zu jenem Zeitpunkt auf sich warten. In dem Jahr gelang es ihm jedoch, seinen Landsmann Jimmy Connors, einen der größten Tennisspieler aller Zeiten, als Berater in sein Team zu holen.

Am 20. August 2006 schlug Roddick im Finale von Cincinnati (Masters Series) Juan Carlos Ferrero mit 6:3, 6:4 und gewann damit seinen ersten Titel des Jahres. Nur wenige Wochen später, am 10. September 2006, stand er im Finale der US Open. Vor heimischer Kulisse musste sich Roddick jedoch in vier Sätzen einmal mehr dem Weltranglistenersten Roger Federer geschlagen geben.

Das Jahr 2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roddick hatte einen sehr guten Saisonstart. Bei den Kooyong Classics, dem Vorbereitungsturnier der Australian Open schlug er im Finale Roger Federer. Auch in das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres startete Roddick sehr erfolgversprechend. In der dritten Runde besiegte er den Geheimfavoriten Marat Safin in vier Sätzen und danach den an Position 9 gesetzten Kroaten Mario Ančić. Im Halbfinale kam es zu einer Neuauflage des Finales von Kooyong. Doch was so vielversprechend begonnen hatte, entwickelte sich zu einem Albtraum. Federer, der bis zu diesem Zeitpunkt ohne Satzverlust geblieben war, unterstrich seine makellose Bilanz und schlug Roddick klar in drei Sätzen.

Nach einer mäßigen Sandplatzsaison gewann Roddick zum Auftakt der Rasensaison zum vierten Mal das Turnier im Queen’s Club. In Wimbledon erreichte er das Viertelfinale, unterlag dort jedoch Richard Gasquet in fünf Sätzen. Anfang August gewann Roddick dann das Turnier von Washington. Beim Masters in Montreal unterlag er im Viertelfinale dem späteren Turniersieger Novak Đoković in zwei knappen Sätzen. Eine Woche später konnte Roddick auch den Titel in Cincinnati (Masters Series) nicht verteidigen, er verlor im Achtelfinale gegen den Spanier David Ferrer mit 6:7 (4:7) und 4:6. Bei den US Open unterlag er im Viertelfinale erneut Federer in drei Sätzen (6:7, 6:7 und 2:6).

Ende des Jahres gelang Roddick die Verwirklichung eines seiner größten Ziele. Gemeinsam mit James Blake und den weltbesten Spielern im Doppel, Bob und Mike Bryan, holte er sich mit einem 4:1-Erfolg gegen Titelverteidiger Russland den Davis Cup. Nachdem Roddick vor heimischem Publikum in Portland sein Einzel gegen Dmitri Tursunow mit 6:4, 6:4, 6:2 gewonnen hatte, verzichtete er auf einen weiteren Einsatz, da die USA zu diesem Zeitpunkt mit 3:0 bereits uneinholbar in Führung lagen.

Das Jahr 2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Start ins Jahr verlief für Roddick zunächst nicht nach Wunsch. Bei den Australian Open musste er sich in der dritten Runde dem Deutschen Philipp Kohlschreiber in fünf Sätzen geschlagen geben. Nach einem hart erkämpften Erfolg über Jürgen Melzer im Eröffnungsmatch des Davis-Cup-Duells zwischen Österreich und den USA konnte Roddick aber bei drei Turnierteilnahmen zwei Titel gewinnen, in San José sowie in Dubai nach Siegen über Rafael Nadal und Novak Đoković. Mit zwei Turniersiegen bis Anfang März war ihm damit der beste Saisonstart seiner Karriere gelungen. Auf dem Turnier in Dubai gab er jedoch die Trennung von seinem Betreuer Jimmy Connors bekannt.

Andy Roddick in Peking 2008

Beim folgenden Masters-Series-Turnier in Indian Wells scheiterte er in seinem Auftaktspiel an Tommy Haas. Der Amerikaner konnte danach aber mit dem Erreichen der Halbfinale bei den Masters-Series-Turnieren in Miami wie auch in Rom wieder seine gewohnte Form zurückgewinnen. In Miami besiegte er im Viertelfinale Roger Federer, gegen den er zuvor elfmal in Folge verloren hatte, mit 7:6, 4:6 und 6:3. Eine Schulterverletzung warf ihn danach jedoch wieder zurück und verhinderte sein Antreten bei den French Open.

Nachdem er seinen Titel im Queen’s Club nicht hatte verteidigen können (Aus im Halbfinale gegen Rafael Nadal), erlitt Roddick in Wimbledon eine bittere Zweitrundenniederlage gegen den Serben Janko Tipsarević (6:7, 7:5, 6:4, 7:6). Zu einem so frühen Zeitpunkt war er bei diesem Turnier noch nie ausgeschieden. Um sich in Ruhe auf die US Open vorbereiten zu können, verzichtete er auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Peking und erreichte während dieser Zeit stattdessen das Finale von Los Angeles, wo er dem aufstrebenden Argentinier Juan Martín del Potro unterlag. Bei den US Open kam er schließlich ins Viertelfinale, das er gegen die Nummer 3 der Weltrangliste, Novak Đoković, mit 2:6, 3:6, 6:3, 6:75 verlor. Kurz darauf gelang es Roddick, sich in Peking gegen Dudi Sela den dritten Titel der Saison und den insgesamt 26. Titel seiner Karriere zu holen.

Das Jahr 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Februar 2009 machte Roddick dadurch auf sich aufmerksam, dass er als Titelverteidiger seine Teilnahme am ATP-Turnier in Dubai absagte, weil die israelische Spielerin Shahar Peer kein Einreisevisum für das arabische Land erhielt und er der Auffassung war, „dass sich Sport und Politik auf diese Weise nicht vermischen“ sollten.[5] Bei den Australian Open erreichte er das Halbfinale, das er aber glatt in drei Sätzen gegen Federer verlor. Kurz darauf besiegte Roddick Radek Štěpánek mit 7:5 und 7:5 im Finale von Memphis und gewann damit zum zweiten Mal die Regions Morgan Keegan Championships.

In Wimbledon kämpfte sich Roddick durch Siege über Lleyton Hewitt und Andy Murray bis ins Finale vor und traf dort einmal mehr auf Federer. In einem hart umkämpften und lange Zeit offenen Match verlor er nach über vier Stunden schließlich mit 7:5, 6:7, 6:7, 6:3 und 14:16.

Das Jahr 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Jahr 2010 begann für Roddick mit dem Turniererfolg über Radek Štěpánek in Brisbane. Bei den Australian Open schied er im Viertelfinale in einem knappen Fünfsatzmatch gegen Marin Čilić aus. Im Februar erreichte er das Finale in San José und unterlag dort Fernando Verdasco. In Indian Wells erreichte er zum ersten Mal seit seinem Sieg in Cincinnati im August 2006 wieder das Finale eines Masters-Turniers. Er unterlag dort jedoch Ivan Ljubičić 6:7, 6:7. Im direkt folgenden Masters in Miami erreichte er erneut das Finale und besiegte Tomáš Berdych mit 7:5, 6:4. Damit erzielte er seinen insgesamt fünften Sieg bei einem Turnier der Masters-Kategorie und zog mit Spielern wie Boris Becker, Gustavo Kuerten und Jim Courier gleich. Im Anschluss an diesen Erfolg gestaltete sich die Saison abwechselnd: in Roland Garros erzielte er mit dem Erreichen der dritten Runde das zweitbeste French-Open-Ergebnis seiner Karriere, allerdings musste er in der Rasensaison ungewöhnlich herbe Rückschläge hinnehmen. Im Queen’s Club scheiterte er im Achtelfinale an dem Israeli Dudi Sela und die Achtelfinalniederlage in Wimbledon gegen den Taiwaner Lu Yen-hsun war eine der größten Überraschungen des Turniers. Im Sommer wurde bei Roddick das Pfeiffer-Drüsenfieber festgestellt, das ihn auch dazu zwang, das Masters in Toronto abzusagen.[6] Beim Cincinnati Masters konnte er wieder zu seiner Form finden, er scheiterte erst im Halbfinale an Mardy Fish. Kurz zuvor befand sich Roddick zum ersten Mal seit vier Jahren nicht mehr in den Top Ten (und gleichzeitig das erste Mal seit den 70ern auch kein US-Amerikaner mehr). Trotz guter Leistungen während der nordamerikanischen Hartplatzsaison schied er bei den folgenden Turnieren immer früh aus, wobei die Zweitrundenniederlage gegen Janko Tipsarević bei den US Open wohl der bitterste Rückschlag war. Erst in Basel und beim Paris Masters konnte Roddick mit Erreichen des Halb- bzw. Viertelfinales wieder besser Fuß fassen. Am Ende der Saison befand er sich wieder innerhalb der Top 8, was ihn für die ATP World Tour Finals 2010 qualifizierte, bei denen er allerdings alle Round-Robin-Spiele verlor.

Das Jahr 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Saison 2011 begann für Roddick mit einer Finalteilnahme beim Turnier in Brisbane, wo er sich allerdings dem Schweden Robin Söderling geschlagen geben musste und so seinen Titel nicht verteidigen konnte. Bei den Australian Open blieb Roddick mit einer Achtelfinalniederlage gegen Stan Wawrinka ebenfalls unter den Erwartungen. Er steigerte seine Form beim Hallenturnier in Memphis, wo er nach 2002 und 2009 zum dritten Mal den Titel gewinnen konnte; im Finale besiegte er in einem knappen Match den jungen Kanadier Milos Raonic. Es war Roddicks 30. Einzelerfolg, er zählte damit neben Rafael Nadal und Roger Federer zu den wenigen aktiven Spielern mit mindestens 30 Einzeltiteln. Bei den French Open konnte Roddick aufgrund einer Schulterverletzung nicht antreten. Zum Auftakt der Rasensaison erreichte er beim ATP-Turnier im Queen’s Club das Halbfinale, ehe er gegen Andy Murray glatt mit 3:6 und 1:6 verlor. In Wimbledon scheiterte er in der dritten Runde an Feliciano López. In der Vorbereitung auf die US Open erreichte er in Winston-Salem das Halbfinale. Dennoch fiel Roddick erstmals seit zehn Jahren aus den Top 20 der Weltrangliste. Bei den US Open musste er sich schließlich im Viertelfinale Rafael Nadal geschlagen geben. Zum Ende der Saison erreichte Roddick noch einmal das Viertelfinale bzw. die dritte Runde der Masters-Turniere von Schanghai und Paris. Das Kalenderjahr schloss er auf Weltranglistenplatz 14 ab.

Das Jahr 2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gegensatz zu 2011 begann Roddick die Saison erst bei den Australian Open, bei denen er schon in der zweiten Runde gegen Lleyton Hewitt verletzungsbedingt aufgeben musste. Im Februar und März bestritt er insgesamt fünf Hartplatzturniere in den Vereinigten Staaten, kam dabei jedoch nie über das Viertelfinale hinaus. Aufgrund einer Hüftverletzung pausierte er bis Mitte Mai, ehe er für die USA beim World Team Cup in Düsseldorf teilnahm. Dabei gelang ihm kein einziger Sieg, alle drei Einzel gingen ohne Satzgewinn verloren. In Roland Garros schied er bereits in der Auftaktrunde gegen Nicolas Mahut aus. Dies war ihm bei einem Grand-Slam-Turnier zum letzten Mal 2007 widerfahren, ebenfalls bei den French Open. Die Rasensaison verlief jedoch besser. Zwar schied er auch im Queen’s Club schon in der ersten Runde aus, beim Turnier in Eastbourne zog er allerdings ins Finale ein, in dem er Andreas Seppi mit 6:3 und 6:2 bezwang. Es war sein fünfter Titel auf Rasen und sein 31. Karrieretitel. In Wimbledon unterlag Roddick dem Spanier David Ferrer in vier Sätzen. Im Anschluss konnte er jedoch seinen zweiten Saisontitel in Atlanta feiern. Mit 1:6, 7:62, 6:2 besiegte er im Finale Gilles Müller aus Luxemburg.

Bei den Olympischen Spielen in London trat Roddick sowohl im Einzel als auch im Doppel an. Mit Partner John Isner schied er schon in der ersten Runde gegen die Brasilianer Marcelo Melo und Bruno Soares aus, im Einzel erreichte er dagegen die zweite Runde. Dort war er gegen Novak Đoković (2:6, 1:6) allerdings chancenlos. Zur Vorbereitung auf die US Open nahm Roddick an den Turnieren in Cincinnati und Winston-Salem teil, bei denen er in der ersten Runde ausschied bzw. das Achtelfinale erreichte. An seinem 30. Geburtstag gab er im Rahmen der US Open bekannt, dass er im Anschluss an das Turnier seine Karriere beenden werde.[7] So absolvierte er sein letztes Match am 5. September 2012 im Achtelfinale gegen Juan Martín del Potro, gegen den er in vier Sätzen ausschied.

Spielweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roddicks Stärken waren sein Aufschlag, einer der härtesten im damaligen Profitennis, sowie seine Vorhand. Sein Spiel zielte auf schnelle Punktgewinne ab, wobei er meist von der Grundlinie aus agierte. Als Schwachstellen seines Spiels wurden von nahezu allen Experten sein Volleyspiel sowie seine Rückhand angesehen.

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzel (32)[Quelltext bearbeiten]

Anzahl von Turniersiegen und Finalteilnahmen bei unterschiedlichen Turnieren und Platzbelägen
Siege Finalteilnahmen
Turnierkategorien* Platzbeläge Turnierkategorien* Platzbeläge
Grand Slam (1) Hartplatz (21) Grand Slam (4) Hartplatz (15)
ATP World Tour Finals (0) Rasen (5) ATP World Tour Finals (0) Rasen (3)
ATP World Tour Masters 1000 (5) Sand (5) ATP World Tour Masters 1000 (4) Sand (2)
ATP World Tour 500 (5) Teppich (1) ATP World Tour 500 (3) Teppich (0)
ATP World Tour 250 (21) ATP World Tour 250 (9)
Detaillierte Darstellung der Turniersiege
Nr. Datum Turnier Platzbelag Finalgegner Ergebnis
01. 23. April 2001 Atlanta Sand BelgienBelgien Xavier Malisse 6:2, 6:4
02. 30. April 2001 Houston Sand Korea SudSüdkorea Lee Hyung-taik 7:5, 6:3
03. 13. August 2001 Washington, D.C. Hartplatz NiederlandeNiederlande Sjeng Schalken 6:2, 6:3
04. 18. Februar 2002 Memphis Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten James Blake 6:4, 3:6, 7:5
05. 22. April 2002 Houston Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pete Sampras 7:6, 6:3
06. 19. Mai 2003 St. Pölten Sand RusslandRussland Nikolai Dawydenko 6:3, 6:2
07. 09. Juni 2003 Queen’s Club Rasen FrankreichFrankreich Sébastien Grosjean 6:3, 6:3
08. 21. Juli 2003 Indianapolis Hartplatz ThailandThailand Paradorn Srichaphan 7:6, 6:4
09. 04. August 2003 Montreal Hartplatz ArgentinienArgentinien David Nalbandian 6:1, 6:3
10. 11. August 2003 Cincinnati Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mardy Fish 4:6, 7:6, 7:6
11. 25. August 2003 US Open Hartplatz SpanienSpanien Juan Carlos Ferrero 6:3, 7:6, 6:3
12. 09. Februar 2004 San José Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mardy Fish 7:6, 6:4
13. 22. März 2004 Miami Hartplatz ArgentinienArgentinien Guillermo Coria 6:7, 6:3, 6:1, Aufgabe
14. 07. Juni 2004 Queen’s Club Rasen FrankreichFrankreich Sébastien Grosjean 7:6, 6:4
15. 19. Juli 2004 Indianapolis Hartplatz DeutschlandDeutschland Nicolas Kiefer 6:2, 6:3
16. 07. Februar 2005 San José Hartplatz FrankreichFrankreich Cyril Saulnier 6:0, 6:4
17. 18. April 2005 Houston Sand FrankreichFrankreich Sébastien Grosjean 6:2, 6:2
18. 06. Juni 2005 Queen’s Club Rasen KroatienKroatien Ivo Karlović 7:6, 7:6
19. 01. August 2005 Washington, D.C. Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten James Blake 7:5, 6:3
20. 24. Oktober 2005 Lyon Teppich (i) FrankreichFrankreich Gaël Monfils 6:3, 6:2
21. 14. August 2006 Cincinnati Hartplatz SpanienSpanien Juan Carlos Ferrero 6:3, 6:4
22. 11. Juni 2007 Queen’s Club Rasen FrankreichFrankreich Nicolas Mahut 4:6, 7:6, 7:6
23. 29. Juli 2007 Washington, D.C. Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Isner 6:4, 7:6
24. 18. Februar 2008 San José Hartplatz TschechienTschechien Radek Štěpánek 6:4, 7:5
25. 03. März 2008 Dubai Hartplatz SpanienSpanien Feliciano López 6:7, 6:4, 6:2
26. 22. September 2008 Peking Hartplatz IsraelIsrael Dudi Sela 6:4, 6:76, 6:3
27. 22. Februar 2009 Memphis Hartplatz TschechienTschechien Radek Štěpánek 7:5 7:5
28. 10. Januar 2010 Brisbane Hartplatz TschechienTschechien Radek Štěpánek 7:62, 7:67
29. 04. April 2010 Miami Hartplatz TschechienTschechien Tomáš Berdych 7:5 6:4
30. 20. Februar 2011 Memphis Hartplatz (i) KanadaKanada Milos Raonic 7:67, 6:711, 7:5
31. 23. Juni 2012 Eastbourne Rasen ItalienItalien Andreas Seppi 6:3, 6:2
32. 22. Juli 2012 Atlanta Hartplatz LuxemburgLuxemburg Gilles Müller 1:6, 7:62, 6:2
Detaillierte Darstellung der verlorenen Endspiele
Nr. Datum Turnier Platzbelag Finalgegner Ergebnis
01. 05. August 2002 Toronto Hartplatz ArgentinienArgentinien Guillermo Cañas 4:6, 5:7
02. 11. Oktober 2002 Delray Beach Hartplatz ItalienItalien Davide Sanguinetti 6:4, 4:6, 6:4
03. 24. Februar 2003 Memphis Hartplatz (i) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Taylor Dent 1:6, 4:6
04. 28. April 2003 Houston Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andre Agassi 6:3, 3:6, 4:6
05. 19. April 2004 Houston Sand DeutschlandDeutschland Tommy Haas 3:6, 4:6
06. 04. Juli 2004 Wimbledon Rasen SchweizSchweiz Roger Federer 6:4, 5:7, 6:73, 4:6
07. 02. August 2004 Toronto Hartplatz SchweizSchweiz Roger Federer 5:7, 3:6
08. 04. Oktober 2004 Bangkok Hartplatz (i) SchweizSchweiz Roger Federer 4:6, 0:6
09. 03. Juli 2005 Wimbledon Rasen SchweizSchweiz Roger Federer 2:6, 6:72, 4:6
10. 22. August 2005 Cincinnati Hartplatz SchweizSchweiz Roger Federer 3:6, 5:7
11. 24. Juli 2006 Indianapolis Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten James Blake 6:4, 4:6, 6:75
12. 11. September 2006 US Open Hartplatz SchweizSchweiz Roger Federer 2:6, 6:4, 5:7, 1:6
13. 25. Februar 2007 Memphis Hartplatz (i) DeutschlandDeutschland Tommy Haas 3:6, 2:6
14. 10. August 2008 Los Angeles Hartplatz ArgentinienArgentinien Juan Martín del Potro 1:6, 6:72
15. 10. Januar 2009 Doha Hartplatz Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Andy Murray 2:6, 4:6
16. 05. Juli 2009 Wimbledon Rasen SchweizSchweiz Roger Federer 7:5, 6:76, 6:75, 6:3, 14:16
17. 09. August 2009 Washington, D.C. Hartplatz ArgentinienArgentinien Juan Martín del Potro 6:3, 5:7, 6:76
18. 14. Februar 2010 San José Hartplatz SpanienSpanien Fernando Verdasco 6:3, 4:6, 4:6
19. 21. März 2010 Indian Wells Hartplatz KroatienKroatien Ivan Ljubičić 6:73, 6:75
20. 09. Januar 2011 Brisbane Hartplatz SchwedenSchweden Robin Söderling 3:6, 5:7

(*) Bezeichnungen der Turnierkategorien bis 2008:
ATP World Tour Finals = Tennis Masters Cup
ATP World Tour Masters 1000 = ATP Masters Series (2004–2008), Tennis Masters Series (2000–2003)
ATP World Tour 500 = International Series Gold
ATP World Tour 250 = International Series

Doppel (4)[Quelltext bearbeiten]

Anzahl von Turniersiegen und Finalteilnahmen bei unterschiedlichen Turnieren und Platzbelägen
Siege Finalteilnahmen
Turnierkategorien* Platzbeläge Turnierkategorien* Platzbeläge
ATP World Tour Masters 1000 (1) Hartplatz (3) ATP World Tour Masters 1000 (1) Hartplatz (3)
Olympische Spiele (0) Rasen (0) Olympische Spiele (0) Rasen (0)
ATP World Tour 500 (0) Sand (1) ATP World Tour 500 (1) Sand (1)
ATP World Tour 250 (3) Teppich (0) ATP World Tour 250 (2) Teppich (0)
Detaillierte Darstellung der Turniersiege
Nr. Datum Turnier Platzbelag Partner Finalgegner Ergebnis
01. 12. März 2001 Delray Beach Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jan-Michael Gambill JapanJapan Thomas Shimada
SudafrikaSüdafrika Myles Wakefield
6:3, 6:4
02. 29. April 2002 Houston Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mardy Fish Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jan-Michael Gambill
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Graydon Oliver
6:4, 6:4
03. 24. Juli 2006 Indianapolis Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bobby Reynolds Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Paul Goldstein
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jim Thomas
6:4, 6:4
04. 21. März 2009 Indian Wells Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mardy Fish WeissrusslandWeißrussland Max Mirny
IsraelIsrael Andy Ram
3:6, 6:1, [14:12]
Detaillierte Darstellung der verlorenen Endspiele
Nr. Datum Turnier Platzbelag Partner Finalgegner Ergebnis
01. 30. Juli 2001 Los Angeles Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jan-Michael Gambill Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob Bryan
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Bryan
5:7, 6:76
02. 12. Januar 2004 Doha Hartplatz OsterreichÖsterreich Stefan Koubek TschechienTschechien Martin Damm
TschechienTschechien Cyril Suk
2:6, 4:6
03. 11. Oktober 2009 Peking Hartplatz BahamasBahamas Mark Knowles Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob Bryan
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Bryan
4:6, 2:6
04. 15. Mai 2011 Rom Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mardy Fish Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Isner
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sam Querrey
walk-over

(*) Bezeichnungen der Turnierkategorien bis 2008:
ATP World Tour Masters 1000 = ATP Masters Series (2004–2008), Tennis Masters Series (2000–2003)
ATP World Tour 500 = International Series Gold
ATP World Tour 250 = International Series

Statistik (Einzel)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turnier1 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001 2000 Gesamt
Australian Open 2R AF VF HF 3R HF AF HF VF HF 2R - - 0
French Open 1R - 3R AF - 1R 1R 2R 2R 1R 1R 3R - 0
Wimbledon 3R 3R AF F 2R VF 3R F F HF 3R 3R - 0
US Open AF VF 2R 3R VF VF F 1R VF S VF VF 1R 1
ATP World Tour Finals2 - - - - RR HF RR - HF HF - - - 0
Indian Wells Masters3 3R AF F HF 2R HF AF HF VF VF - - - 0
Miami Masters3 AF 2R S VF HF VF VF 2R S 3R 2R VF 2R 2
Monte Carlo Masters - - - - - - - - - 1R AF - - 0
Madrid Masters4 - 1R - VF AF - AF 2R - AF 2R AF - 0
Rom Masters - 1R - - HF AF VF AF 1R 2R HF - - 0
Hamburg Masters5 nicht Teil der Serie - - - 1R - 2R AF - - 0
Kanada Masters - - - HF AF VF - 1R F S F VF - 1
Cincinnati Masters 1R 1R HF 2R - AF S F HF S VF 1R 1R 2
Shanghai Masters - VF 2R 2R nicht ausgetragen 0
Paris Masters - AF VF - VF - - HF AF HF VF 2R - 0
Olympische Spiele 2R nicht ausgetragen - nicht ausgetragen AF nicht ausgetragen - 0
Turnierteilnahmen6 15 16 18 17 19 17 17 19 20 23 21 19 5 226
Erreichte Finals 2 2 4 4 4 3 3 7 8 8 4 3 0 52
Gewonnene Einzel-Titel 2 1 2 1 3 2 1 5 4 6 2 3 0 32
Hartplatz-Siege/-Niederlagen 15:9 27:12 42:15 35:11 40:12 38:11 37:12 30:9 57:11 44:10 34:11 23:10 4:5 426:138
Rasen-Siege/-Niederlagen 8:3 5:2 4:2 9:2 3:2 9:1 7:2 11:1 11:1 10:1 4:2 5:3 0:0 86:22
Teppich-Siege/-Niederlagen7 0:0 0:0 0:0 0:0 2:1 2:1 0:0 8:1 1:1 6:2 4:2 2:2 0:0 25:10
Sand-Siege/-Niederlagen 0:4 2:2 2:1 4:2 4:3 5:3 5:6 10:3 5:5 12:6 14:7 12:1 0:0 75:43
Gesamt-Siege/-Niederlagen8 23:16 34:16 48:18 48:15 49:18 54:16 49:20 59:14 74:18 72:19 56:22 42:16 4:5 612:213
Jahresendposition 39 14 8 7 8 6 6 3 2 1 10 14 156

Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1R, 2R, 3R = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; RR = Round Robin bzw. Gruppenphase

  • 1 Turnierresultat in Klammern bedeutet, dass der Spieler das Turnier noch nicht beendet hat; es zeigt seinen aktuellen Turnierstatus an. Nachdem der Spieler das Turnier beendet hat, wird die Klammer entfernt.
  • 2 vor 2009 Tennis Masters Cup.
  • 3 Das Turnier in Miami sowie seit 2004 das Turnier in Indian Wells haben ein Teilnehmerfeld von 96 Spielern, alle anderen Masters-Turniere eines von 56 oder 64 Spielern und dementsprechend eine Runde weniger.
  • 4 Das Masters-Turnier von Madrid wurde vor 2002 in Stuttgart, Essen und Stockholm ausgetragen. Im Jahr 2009 erfolgte ein Belagwechsel von Hartplatz zu Sand.
  • 5 Das Turnier von Hamburg ist seit 2009 nicht mehr Teil der Masters-Serie.
  • 6 Im Gegensatz zum ATP Ranking werden hier (sowie bei der Anzahl Finalteilnahmen und gewonnener Titel) nur Turniere der ATP World Tour sowie die vier Grand-Slam-Turniere und die ATP World Tour Finals gezählt, d.h. keine Challenger- oder Future-Turniere oder Mannschaftswettbewerbe (Davis Cup oder World Team Cup). Letztere zählen jedoch in den Sieg/Niederlagen-Statistiken.
  • 7 Seit der Saison 2009 werden keine ATP-Turniere mehr auf Teppich ausgetragen.
  • 8 Stand: 25. März 2013

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Andy Roddick wurde 2017 in die International Tennis Hall of Fame aufgenommen.[8][9]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Andy Roddick – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neuer Coach für US-Star Andy Roddick sport.orf.at, 21. November 2008
  2. Hochzeit mit Stargast, Gala.de
  3. Roddick gewinnt Finale gegen Ferrero, FAZ.NET, 8. September 2003
  4. Stephen M. R. Covey: Schnelligkeit durch Vertrauen, S. 74f.
  5. Roddick sagt aus Protest Turnier ab (Memento vom 20. März 2012 im Internet Archive) Netzeitung, 21. Februar 2009
  6. Roddick litt an Drüsenfieber, Focus.de, 15. August 2010
  7. Roddick to retire following US Open. atpworldtour.com. 30. August 2012. Abgerufen am 31. August 2012.
  8. Emotional Roddick Glad To Have Played With 'Big Four' (atpworldtour.com vom 22. Juli 2017, abgerufen am 25. Juli 2017)
  9. Andy Roddick, Kim Clijsters among 2017 Tennis Hall of Fame inductees (espn.com vom 22. Juli 2017, abgerufen am 25. Juli 2017)