Angel of Retribution

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Angel of Retribution
Studioalbum von Judas Priest

Veröffent-
lichung(en)

1. März 2005

Label(s) Columbia Records

Format(e)

CD, DualDisc, LP

Genre(s)

Heavy Metal

Titel (Anzahl)

10

Laufzeit

52:38

Besetzung

Produktion

Roy Z, Tom Allom

Chronologie
Demolition
(2001)
Angel of Retribution Nostradamus
(2008)

Angel of Retribution (engl. für: „Engel der Vergeltung“) ist das 15. Studioalbum der britischen Heavy-Metal-Band Judas Priest. Das Album erschien am 1. März 2005 als CD, DualDisc und in einer Version mit CD und DVD. Als Schallplatte wurde das Album erstmals im Jahr 2010 durch das Plattenlabel Back on Black veröffentlicht. Die manchen Ausgaben des Albums beiliegende DVD bzw. die DVD-Seite der DualDisc-Ausgabe enthält neben einer Dokumentation zur Reunited-Tour aus dem Jahr 2004 sieben dort live mitgeschnittene Lieder aus den früheren Jahren der Band, darunter auch das Joan-Baez-Cover Diamonds & Rust.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es ist das erste Album nach der Rückkehr von Sänger Rob Halford zur Band, die beiden Vorgängeralben Jugulator und Demolition waren von Tim Owens eingesungen worden.

Produziert wurde Angel of Retribution von Roy Z und Tom Allom,[1] für das Coverbild zeichnete Mark Wilkinson verantwortlich[1], dessen Arbeiten zuvor bereits unter anderem alle Judas-Priest-Alben seit Ram It Down (1988), sowie Glenn Tiptons Soloalbum Baptizm of Fire zierten.

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Judas Rising – 4:13
  2. Deal with the Devil – 3:54
  3. Revolution – 4:42
  4. Worth Fighting For – 4:18
  5. Demonizer – 4:37
  6. Wheels of Fire – 3:46
  7. Angel – 4:24
  8. Hellrider – 6:23
  9. Eulogy – 2:52
  10. Lochness – 13:29

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während James Christopher Monger von Allmusic die Leistung der Band als „halbherzig“ und die Musik auf Angel of Retribution als „Heavy Metal nach Vorschrift“ bezeichnete,[2] erhielt das Album in der deutschen Musikzeitschrift Rock Hard neun von zehn möglichen Punkten und wurde unter den zehn besten Alben des Monats geführt. Götz Kühnemund verwies in seiner Kritik zu Angel of Retribution mehrfach auf Parallelen zum letzten Judas-Priest-Album vor dem Ausstieg Rob Halfords, Painkiller, und konstatierte, die Band habe „ihre Aufgabe erfüllt“.[3]

Das Album erreichte Platz 13 der Billboard 200 und Platz 5 der deutschen Albumcharts.[4][5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Angel of Retribution – Credits, allmusic.com (englisch). Abgerufen am 23. November 2011.
  2. James Christopher Monger: Angel of Retribution – Review, allmusic.com (englisch). Abgerufen am 23. November 2011.
  3. Götz Kühnemund: Dynamit – Angel of Retribution, rockhard.de. Abgerufen am 23. November 2011.
  4. Angel of Retribution – Charts & Awards, allmusic.com (englisch). Abgerufen am 23. November 2011.
  5. Judas Priest – Longplay-Chartverfolgung (Memento des Originals vom 29. Juli 2010 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musicline.de, musicline.de. Abgerufen am 23. November 2011.