Angela Wiedl

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Angela Wiedl und ihr Vater Wilhelm (2010)
Angela Wiedl und ihr Vater Wilhelm (2010)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1][2]
Meine schönsten Lieder
  DE 63 20.12.1993 (8 Wo.)
  AT 33 
Gold
Gold
20.02.1994 (3 Wo.)

Angela Wiedl (* 16. März 1967 in München) ist eine deutsche volkstümliche Schlagersängerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kindheit und Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angela Wiedl wuchs in einer musikalischen Familie auf. Ihre Eltern Wilhelm (* 26. Oktober 1940; † 23. Januar 2017) und Irmengard (* 18. Dezember 1934; † 14. Juni 2019) waren bekannte Jodler, und ihr Bruder Richard Wiedl (* 10. März 1964)[3] ist Opernsänger, ein Tenor.[4]

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit zwölf Jahren stand sie mit den Original Chiemgau Buam auf der Bühne. Nach der Schule erlernte sie zunächst den Beruf der Steuerfachgehilfin. Ab 1981 war sie Sängerin beim Tegernseer Alpenquintett, mit dem sie sieben Alben veröffentlichte.

1991 erschien ihr erstes Solo-Album. Im Folgejahr nahm sie mit dem Titel Doch des Herzklopfen, des verdank i dir am Grand Prix der Volksmusik 1992 teil und erreichte den 12. Platz. Dadurch wurde sie überregional bekannt. Im gleichen Jahr erschien die Single Mama Theresa, in der sie die Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa besang. Beim Grand Prix der Volksmusik 1995 war Angela Wiedl erneut mit Wo sind die Zigeuner geblieben vertreten und erreichte Platz 10. 1998 kam sie mit Wer die Heimat liebt auf Platz 14. 1996 belegte sie bei der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest gemeinsam mit Dalila Cernatescu (Panflöte) Platz 3. Ihr Lied Echos wurde von Ralph Siegel komponiert. Bei volkstümlichen Fernseh- und Rundfunkveranstaltungen ist sie häufiger zu Gast. Sie war mehrere Male Sieger der Superhitparade der Volksmusik. 2006 erschien ihr Album Ich glaube an Gott.

2008 erschien ihr Best of Album: „Herzlich Willkommen – Ihre schönsten Lieder zum 30-jährigen Bühnenjubiläum“. Seit dem 30. Mai 2008 ist das Angela Wiedl Album „Der Engel an deiner Seite“ im Handel. Dazu schrieb Angela Wiedl: „12 neue Lieder, die bestimmt Euere Herzen erfreuen werden, denn es sind Lieder, die Geschichten erzählen und vielleicht auch noch eine ganz neue Seite von mir zeigen“. Am 11. Juli 2008 trat Angela Wiedl im Bayerischen Fernsehen bei dem Wettbewerb Ein Lied für München auf, wo sie mit ihrem Titel München leuchtet den 1. Platz belegte.

Persönliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angela Wiedl war bis 2007 mit Walter Schmidt verheiratet und hatte eine Tochter (* 27. März 2000; † 13. Juni 2005), die seit dem dritten Lebensjahr an ADEM litt, einer seltenen Erkrankung des zentralen Nervensystems. Sie verstarb an einer Gehirn-Embolie.[5]

Am 18. September 2011 heiratete sie Uwe Erhardt (Mitglied der Gruppe Die Schäfer). Am 22. Juni 2012 kam ihre Tochter zur Welt.[6]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben mit dem Tegernseer Alpenquintett[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
1981 20 Jahre Tegernseer Alpenquintett
1983 Goldene Volksmusik für alle
1985 Fang den Frohsinn ein
1985 Heut gibt’s an Gaudi
1987 Freu Dich am Leben
1989 Bei uns in Oberbayern
1990 Drum woll’n wir heute feiern
1991 Schenk mir Blumen jeden Tag

Studio-Alben Solo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
1991 Santa Maria della Montagna
1992 Herzklopfen
1993 Fröhliche Weihnacht
1994 Servus Mama
1995 Vergelt’s Gott
1996 Manchmal hilft nur noch beten …
1997 Von Hirten, Leutln & Krumperhax Martinsbua
1998 Lieder für die Leute
1999 Lieder für die Leute – Second Edition
2001 Abschied von gestern
2004 Wenn’s der Herrgott so will
2006 Ich glaube an Gott
2006 Salve Regina
2007 Ich glaube an Gott – Special Edition
2008 Der Engel an deiner Seite
2010 A bisserl Herzklopfen
2011 Weihnachten ist das Fest der Liebe
2015 So nimm denn meine Hände
2020 Herzperlen

Kompilationen Solo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
1993 Meine schönsten Lieder
1997 Meine allerschönsten Lieder
1999 So a Tag
1999 The Best Of
2000 Nur das Beste
2000 Weihnachten mit der Familie
2006 Ich denk an dich [3 CD-Box]
2007 Die großen Erfolge [4 CD-Box]
2008 Herzlich Willkommen - Best Of
2013 Sinfonie der Berge - Edelsteine der Volksmusik
2017 Mein Leben, meine Lieder - Das Beste
2017 Santa Maria della Montagna [3 CD-Box]

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1990: Schenk mir Blumen jeden Tag
  • 1991: La storia della montagna
  • 1991: Santa Maria della Montagna
  • 1991: Monte Bianco
  • 1992: Doch des Herzklopfen … des verdank i dir
  • 1992: Mama Theresa
  • 1992: Wenn der Berg dich ruft
  • 1993: Sonntag
  • 1993: So a Tag
  • 1994: Wir sind hier zu Hause
  • 1994: Servus Mama
  • 1995: Wo sind die Zigeuner geblieben
  • 1995: Das Lied vom Regenwald
  • 1995: Aber heiraten däd i nur di
  • 1996: Echos
  • 1996: Erhalte was Gott uns geschenkt
  • 1996: Nur irgendwohin
  • 1997: Wie viel Sterne hat die Nacht
  • 1997: Gott ist überall
  • 1998: Weißt du eigentlich wie lieb ich dich hab
  • 1998: Leo
  • 1998: Aber du hast mi lieb
  • 1998: Mamma Erde
  • 1999: Ein Lied für die Leute (Remix ’99)
  • 2000: Du bist da (Angelina)
  • 2001: Was weiß ein Mann schon von einer Frau
  • 2001: Du bist Frieden
  • 2002: Ich leb nach Gefühl
  • 2002: Wenn du kommst
  • 2003: Ballerina
  • 2004: Das Herz einer Mutter
  • 2008: Der Engel an deiner Seite
  • 2008: Meine kleine Freiheit
  • 2010: A bisserl Herzklopfen
  • 2010: Der liebe Gott der macht das schon
  • 2011: Weihnachten ist das Fest der Liebe
  • 2013: Manchmal möcht’ ich gern ein Vogel sein (Flieg mit mir)

Preise und Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Angela Wiedl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartquellen: DE AT
  2. Auszeichnungen für Musikverkäufe: AT
  3. Richard Wiedl, Tenor. Abgerufen am 6. Februar 2021.
  4. Uwe Heinemann: Trauerrede Wilhelm Wiedl. Abgerufen am 29. Mai 2018.
  5. Todesanzeige für Tochter Angelina. Abgerufen am 29. Mai 2018.
  6. Uwe Heinemann: Trauerrede Wilhelm Wiedl. Abgerufen am 29. Mai 2018.