Angelika Niedetzky

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Angelika Niedetzky (2016)
Angelika Niedetzky, Soloprogramm Niedetzkymarsch (2015)

Angelika Niedetzky (* 2. Februar 1979 in Linz) ist eine österreichische Schauspielerin, Kabarettistin und Moderatorin.

Kabarett[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2002 gewann Niedetzky noch während ihrer Ausbildung an der Wiener Schauspielschule Krauss mit der Kabarettgruppe Bakschisch (mit Dominik Kaschke, Stefan Moser und Géza Terner) den Grazer Kleinkunstpanther. Es folgten Auftritte im gesamten deutschsprachigen Raum. Gleichzeitig war Niedetzky Mitglied der Frauenkabarettgruppe Freaky Nylons (mit Valerie Bolzano, Anna Blau und Sonja Muchitsch). Von 2006 bis 2009 war sie fixes Ensemble-Mitglied des Kabaretts Simpl[1].

Soloprogramme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012: Marathon, Premiere im Stadtsaal Wien am 20. Februar 2012, Regie: Andy Hallwaxx, aufgezeichnet im Rahmen des ORF-Sommerkabaretts.[2]
  • 2014: Niedetzky-Marsch, Premiere im Stadtsaal Wien am 25. Februar 2014, Regie: Andy Hallwaxx, aufgezeichnet vom ORF im Rahmen der Hyundai Kabarett-Tage.[3]

Fernsehen und Fernsehserien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei einem Auftritt der Gruppe Bakschisch 2004 im Wiener Spektakel wurde sie für die ORF-Produktionen Undercover und Echt fett entdeckt. An der Seite von Ramesh Nair ist sie seit Jänner 2016 in der Sketchcomedy Kalahari Gemsen im ORF zu sehen, mit dem sie auch das Drehbuch zur Sendung schrieb. Der Titel ist ein Anagramm aus den Vornamen der beiden Hauptdarsteller.[4]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernsehen
Film

Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2001 gab Angelika Niedetzky ihr Theaterdebüt am Wiener Akademietheater. Danach folgten Produktionen an diversen Wiener Kleinbühnen.

  • 2001: Roberto Zucco, von Bernard-Marie Koltès, Akademietheater Wien, Rolle: Hure, Regie: Klaus-Michael Grüber.
  • 2001: Ein Augenblick vor dem Sterben, von Sergi Belbel, Sargfabrik Wien, Rollen: Die Mutter, die Krankenschwester, Regie: Michael Operschall.
  • 2003: Drei Mal Leben, von Yasmina Réza, Theater Center Forum Wien, Rolle: Inès, Regie: Johannes Seilern.
  • 2003: Don Camillo und Peppone, von Gerold Theobaldt, Gloria-Theater (Wien), Rolle: Ariana, Regie: Gerald Pichowetz.
  • 2008: Der Geizkrag'n, nach einem Theaterstück von Molière, Wiener Lustspielhaus, Rolle: Elise, Regie: Florentin Groll.
  • 2010: Offene Zweierbeziehung von Dario Fo, gemeinsam mit Christoph Fälbl, Kultursommer in Wolkersdorf, Regie: Thomas Smolej
  • 2012: Non(n)sens, von Dan Goggin, Kammerspiele Wien, Rolle: Schwester Maria Hubert
  • 2013: Xanadu, Rolle: Kalliope, Regie: Werner Sobotka.
  • 2014: Villacher Vierlacher, Kulturhofsommer Villach

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niedetzky engagiert sich für die Borneo Orangutan Survival Foundation und die Masarang Foundation von Willie Smits, deren Ziel es ist, so viel an wertvoller Natur als irgendmöglich für zukünftige Generationen zu erhalten.[17].

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Angelika Niedetzky – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Julia Evers: Schmusen mit Wildfremden - Angelika Niedetzky im OÖN-Interview. In: Oberösterreichische Nachrichten vom 30. September 2010, abgerufen am 25. Februar 2016
  2. Veronika Schmidt: Kabarett: Gut inszenierte Frauenpower. In: Die Presse vom 21. Februar 2012, abgerufen am 25. Februar 2016
  3. Thomas Trenkler: Niemand beißt wohl gern in runzelige Äpfel In: Der Standard vom 3. März 2014, abgerufen am 25. Februar 2016
  4. Kalahari Gemsen" startet 2016 im ORF. In: Der Standard vom 28. August 2015, abgerufen am 20. Jänner 2016.
  5. Teresa Schaur-Wünsch: "Vatertag"-Dreh: Erkenntnisse eines Setbesuchs In: Die Presse vom 9. Februar 2011, abgerufen am 25. Februar 2016
  6. Puls4: Bist Du deppert!
  7. Heike Hupertz: Die Wahrheit ist immer eine Zumutung. In: FAZ vom 22.2.2016, abgerufen am 25. Februar 2016
  8. Puls4: Sehr Witzig!?
  9. Christoph Silber: Comedy soll für Brüller sorgen In: Kurier vom 11. Jänner 2016, abgerufen am 25. Februar 2016
  10. APA: "Zum Brüller! – Der Komedy Klub"
  11. Filmfonds Wien:Antares, abgerufen am 25. Februar 2016
  12. Filminstitut: Unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott, Die, abgerufen am 25. Februar 2016
  13. Vienna Film Commision: Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott, abgerufen am 25. Februar 2016
  14. Drei Eier im Glas
  15. Karl Merkatz über seinen neuen Film „Der Blunzenkönig“, in dem er einen grantelnden Fleischhauer spielt. In: meinbezirk.at vom 17. August 2015, abgerufen am 25. Februar 2016
  16. Der Blunzenkönig In: Der Standard, abgerufen am 25. Februar 2016
  17. Masarang Foundation