Angelique Kerber

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Angelique Kerber Tennisspieler
Angelique Kerber
Angelique Kerber in Birmingham (2016)
Spitzname: Angie
Nation: DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag: 18. Januar 1988
(29 Jahre alt)
Größe: 173 cm
Gewicht: 68 kg
1. Profisaison: 2003
Spielhand: Links, beidhändige Rückhand
Trainer: Torben Beltz
Preisgeld: 20.278.400 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 545:285
Karrieretitel: 10 WTA, 11 ITF
Höchste Platzierung: 1 (12. September 2016)
Aktuelle Platzierung: 6
Wochen als Nr. 1: 34
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 57:61
Karrieretitel: 0 WTA, 3 ITF
Höchste Platzierung: 103 (26. August 2013)
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Olympische Spiele
Letzte Aktualisierung der Infobox: 22. August 2017
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Angelique Kerber (* 18. Januar 1988 in Bremen) ist eine deutsche Tennisspielerin. Sie spielt seit 2003 als Profi. Ihre bisher größten Erfolge als Einzelspielerin erreichte sie im Jahr 2016, als sie bei den Australian Open und den US Open siegreich war, das Finale in Wimbledon erreichte und bei den Olympischen Spielen die Silbermedaille gewann. Nach dem Sieg bei den US Open wurde Kerber am 12. September 2016 als erste Deutsche seit 1997 die Nr. 1 der Weltrangliste.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Kerber acht Monate alt war, zogen ihre Eltern mit ihr nach Kiel.[1] Seit ihrem dritten Lebensjahr spielt sie Tennis und nahm als Jugendliche auch an Schwimmwettkämpfen teil. Nach ihrem Realschulabschluss und dem Erwerb der mittleren Reife entschied sie sich für eine Karriere als Tennisprofi. Ihre Managerin ist ihre Mutter Beata, trainiert wurde sie zunächst von ihrem Vater Sławek.[2]

Als ihr „zweites Zuhause“ bezeichnet sie Puszczykowo an der Warthe in Polen. Auch ihren ersten Wohnsitz verlegte sie Ende 2012 von Kiel nach Puszczykowo, wo sie regelmäßig im Tennis Centre Angie ihres Großvaters Janusz Rzeźnik trainiert.[3] Neben der deutschen Staatsbürgerschaft besitzt Kerber aufgrund des in Polen geltenden Zuteilungsprinzips auch die polnische Staatsbürgerschaft.[4] Dass Kerber auf eine frühere Anfrage des polnischen Verbandes, ob sie nicht doch für Polen spielen wolle, nicht einging, wurde von der polnischen Presse kritisiert.[5] Kerber sagte dazu: „Es gab mal eine Anfrage vom polnischen Verband, und weil ich mich nicht sofort entschieden hatte, bin ich da in der Presse ziemlich verrissen worden. Aber ich hätte wohl ohnehin für Deutschland gespielt, ich fühle mich als Deutsche.“[5] Sie spricht Deutsch, Polnisch und Englisch.

Kerber führt den Tennisschläger mit der linken Hand, obwohl sie Rechtshänderin ist. Sie führt dies darauf zurück, dass ihre Trainer ihr beim Training seit Kindestagen gegenüberstanden und sie deren Schlägerhaltung intuitiv gespiegelt habe.[6]

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007–2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kerber bei den US Open 2011

Kerber stand 2007 bei den French Open erstmals im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers, unterlag aber gleich in Runde eins Jelena Dementjewa. Beim Rasenturnier in Birmingham stieß sie bis ins Achtelfinale vor, wo sie Marion Bartoli unterlag. Beim Rasenturnier in ’s-Hertogenbosch erreichte sie das Viertelfinale, wo sie von der Top-Ten-Spielerin Anna Tschakwetadse gestoppt wurde. In der Weltrangliste kletterte Kerber auf Rang 67. In Wimbledon scheiterte sie in Runde eins erneut an Tschakwetadse, bei den US Open dann an Serena Williams.

2008 erreichte sie die dritte Runde von Indian Wells, verlor dort aber erneut gegen Bartoli. Vorübergehend verabschiedete sie sich aus den Top 100. Gegen Jahresende gewann sie die ITF-Turniere in Madrid und in Saint-Raphaël.

Bei den Australian Open verlor sie 2009 in Runde eins gegen Venus Williams. Im Juli gelang ihr der elfte Titelgewinn bei einem ITF-Turnier (Pozoblanco). Bei den US Open unterlag sie in Runde zwei María José Martínez Sánchez.

2010 unterlag sie bei den Australian Open in der dritten Runde Swetlana Kusnezowa, verlor das WTA-Finale von Bogotá gegen Duque Mariño und musste sich in Birmingham in Runde drei der späteren Siegerin Li Na geschlagen geben. In Wimbledon kam das Aus in der dritten Runde gegen Jarmila Gajdošová.

2011 erreichte Kerber als Ungesetzte (zu diesem Zeitpunkt stand sie auf Weltranglistenplatz 92) und nach 15 Jahren als erste Deutsche wieder das Halbfinale der US Open, der bis dahin größte sportliche Erfolg ihrer Karriere. Sie verlor dort in drei Sätzen gegen die an Nummer 9 gesetzte spätere Turniersiegerin Samantha Stosur.[7] Zuvor erreichte sie bereits das Halbfinale in Dallas (Dreisatzniederlage gegen Aravane Rezaï), im Oktober stand sie in Ōsaka ein weiteres Mal im Semifinale (1:6, 6:75 gegen Bartoli).

2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch in Auckland und in Hobart erreichte Kerber jeweils das Halbfinale, sie verlor gegen Flavia Pennetta (1:6, 2:6) bzw. Landsfrau Mona Barthel (0:6, 6:7). Bei den Australian Open unterlag sie in der dritten Runde Marija Scharapowa deutlich mit 1:6, 2:6. In Stuttgart gegen Tschechien gewann sie ihr Fed-Cup-Einzel gegen Lucie Hradecká souverän mit 6:4, 6:4. Anfang Februar gelang ihr schließlich bei den Open GDF Suez in Paris der erste Titelgewinn auf der WTA Tour. Im Endspiel bezwang sie Marion Bartoli mit 7:6, 5:7, 6:3, nachdem sie im Viertelfinale bereits Scharapowa mit 6:4, 6:4 besiegt hatte. In Indian Wells lag sie in ihrem Zweitrundenmatch gegen Sloane Stephens haushoch mit 2:6, 1:5 und 15:40 zurück, gewann aber dennoch in drei Sätzen; im Achtelfinale musste sie beim 6:3, 3:6, 7:64 gegen die aufstrebende US-Amerikanerin Christina McHale drei Matchbälle abwehren. Nach einem glatten Sieg über die Weltranglistensiebte Li Na (6:4, 6:2) ging es dann gegen die Nummer eins der Welt – Kerber verlor das Halbfinale gegen Wiktoryja Asaranka mit 4:6 und 3:6. Im März erreichte sie mit Rang 14 der Weltrangliste eine neue persönliche Bestmarke.

Beim Hartplatzturnier in Kopenhagen gelang ihr im April der zweite WTA-Turniersieg. Das Endspiel gegen Caroline Wozniacki, der sie im Vorjahr im Achtelfinale noch unterlegen war, gewann sie in zwei glatten Sätzen. Seit dem 14. Mai 2012 ist Kerber (unter anderem nach glatten Siegen erneut über Wozniacki in Stuttgart und über Venus Williams in Madrid) die in der WTA-Weltrangliste am besten platzierte deutsche Tennisspielerin. Nach ihrem Halbfinaleinzug in Rom – auf dem Weg dahin besiegte sie auch Petra Kvitová – und der anschließenden Niederlage gegen Scharapowa stieß sie (offiziell am 21. Mai 2012) als siebte deutsche Tennisspielerin in die Top Ten vor. Nach ihrem Erfolg bei den French Open, wo sie erstmals ins Viertelfinale kam, erreichte sie bereits Platz 8 der Weltrangliste. Im Juni unterlag sie beim Rasenturnier in Eastbourne im Finale der Österreicherin Tamira Paszek, die fünf Matchbälle abwehren und dann mit ihrem eigenen dritten Matchball das Turnier gewinnen konnte.

In Wimbledon kämpfte sich Kerber zum zweiten Mal nach den US Open 2011 bei einem Grand-Slam-Turnier bis ins Halbfinale vor, schied dort jedoch gegen Agnieszka Radwańska mit 3:6, 4:6 aus. Sie verbesserte sich im Ranking damit auf Position 7. Bei den Olympischen Spielen in London schied Kerber im Viertelfinale mit 4:6 und 5:7 gegen Asaranka aus. Im Doppel unterlag sie an der Seite von Sabine Lisicki im Achtelfinale mit 2:6, 5:7 den Williams-Schwestern, den späteren Goldmedaillengewinnerinnen.

Beim Hartplatzturnier in Cincinnati verlor Kerber das Finale gegen Li Na mit 6:1, 3:6 und 1:6, nachdem sie zuvor unter anderem Serena Williams (6:4, 6:4) und Petra Kvitová (6:1, 2:6, 6:4) besiegt hatte. Dennoch verbesserte sie sich auf Weltranglistenplatz 6. Bei den US Open erreichte sie (unter anderem nach einem Sieg über Venus Williams) das Achtelfinale, in dem sie gegen Sara Errani in zwei Sätzen ausschied. In Peking zog sie mit einem Dreisatzerfolg über die frühere Weltranglistenerste Wozniacki ins Viertelfinale ein. Dort gab sie im Match gegen Scharapowa beim Stand von 0:6 und 0:3 auf.

Bei den WTA Championships in Istanbul schied sie nach drei Niederlagen gegen Serena Williams, Asaranka und Li Na bereits nach der Vorrunde aus. Sie beendete das Jahr auf Platz 5 der Weltrangliste.

2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kerber bei den US Open 2013

Kerber erreichte bei den Auftaktturnieren in Brisbane und Sydney das Viertel- bzw. das Halbfinale. Bei den Australian Open unterlag sie im Achtelfinale Jekaterina Makarowa mit 5:7, 4:6. In Doha und Dubai scheiterte sie jeweils in ihrer Auftaktpartie. In Indian Wells erreichte sie das Halbfinale, das sie gegen Wozniacki mit 6:2, 4:6 und 5:7 verlor. Beim Hartplatzturnier in Monterrey zog sie erstmals in der Saison in ein Endspiel ein. Dort traf sie auf Anastassija Pawljutschenkowa, der sie mit 6:4, 2:6 und 4:6 unterlag.

Im Fed-Cup-Play-off gegen Serbien kam Kerber in zwei Einzelpartien zum Einsatz. Sie besiegte Bojana Jovanovski in zwei Sätzen, musste sich aber Ana Ivanović geschlagen geben. Beim Turnier in Stuttgart erreichte sie das Halbfinale, in dem sie Scharapowa unterlag. Es folgte ein Viertelfinaleinzug in Madrid, während sie bei den French Open nicht über das Achtelfinale hinaus kam. Auch beim Rasenturnier in Eastbourne scheiterte sie schon früh (zweite Runde gegen Makarowa). In Wimbledon verlor sie ebenfalls bereits in der zweiten Runde gegen Kaia Kanepi (6:3, 6:7, 3:6).

Auch bei den Turnieren der US Open Series kam Kerber nicht über das Viertelfinale hinaus. Bei den US Open unterlag sie wie schon bei den Australian Open und den French Open bereits im Achtelfinale. Sie scheiterte knapp an Carla Suárez Navarro mit 6:4, 3:6 und 6:7. Mit ihrem Finaleinzug in Tokio erreichte sie zum zweiten Mal in der Saison ein Endspiel, der Titelgewinn blieb ihr jedoch erneut verwehrt - mit 2:6, 6:0 und 3:6 unterlag sie Petra Kvitová. Aufsteigende Form bewies sie mit ihrem Viertelfinaleinzug in Peking, ehe sie in Linz als Topgesetzte ihren dritten Karrieretitel gewann. Sie bezwang im Finale Ana Ivanović mit 6:4 und 7:66. Durch ihre Erfolge am Ende der Saison konnte sich Kerber zum zweiten Mal nach 2012 für die WTA Championships qualifizieren. Dort erreichte sie mit einem Sieg und zwei Niederlagen Platz drei in ihrer Gruppe. Sie verpasste so erneut das Halbfinale und beendete das Jahr auf Platz 9 der Weltrangliste.

2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Saisonbeginn verpflichtete Kerber als neuen Trainer Benjamin Ebrahimzadeh, der sie in der Saison 2013 bereits zeitweise betreut hatte.[8] Beim WTA-Turnier in Brisbane erreichte sie das Viertelfinale, in Sydney stand sie im Finale, wo sie sich Zwetana Pironkowa mit 4:6, 4:6 geschlagen geben musste. Bei den Australian Open scheiterte sie wie im Vorjahr im Achtelfinale, diesmal an Flavia Pennetta. Beim Hallenturnier in Paris kam sie bis zum Viertelfinale. Anschließend steuerte sie zwei Siege (gegen Daniela Hantuchová und Dominika Cibulková) zum Fed-Cup-Sieg gegen die Slowakei bei. Beim Premier-5-Turnier in Doha erreichte sie erneut ein Endspiel, das sie jedoch gegen Simona Halep mit 2:6, 3:6 verlor. In Dubai verlor sie bereits ihre Auftaktpartie. Am 21. Mai 2014 stand sie zwei Jahre lang ununterbrochen in den Top 10 der Weltrangliste.[9] Bei den French Open schied sie im Achtelfinale gegen Eugenie Bouchard aus, in Wimbledon erreichte sie das Viertelfinale. Beim Turnier in Stanford stand Kerber zum vierten Mal in dieser Saison in einem Finale; sie verlor jedoch auch diesmal, in zwei Sätzen gegen Serena Williams. Bei den US Open scheiterte sie in der dritten Runde gegen die erst 17-jährige Belinda Bencic aus der Schweiz. Auf der anschließenden Asien-Tour erreichte Kerber in Tokio das Halbfinale, welches sie gegen die spätere Siegerin Ana Ivanović 5:7, 3:6 verlor. Trotz des Erreichens des Viertelfinales in Wuhan und des Achtelfinales in Peking konnte sie sich nicht direkt für die WTA Championships in Singapur qualifizieren und kam auch als Reservistin nicht zum Einsatz. Beim Fed-Cup-Finale in Prag gegen Tschechien verlor Kerber ihre Partien gegen Lucie Šafářová 4:6, 4:6 und gegen Petra Kvitová 6:7, 6:3, 4:6, am Ende unterlag Deutschland mit 1:3. Das Jahr beendete Kerber auf Platz 10 der Weltrangliste.

2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kerber in Rom (2015)

Bei den Vorbereitungsturnieren in Brisbane und Sydney erreichte Kerber das Viertel- bzw. Halbfinale. Bei den Australian Open schied sie bereits in Runde eins mit 4:6, 6:0, 1:6 gegen Irina-Camelia Begu aus. Nach ihrer Niederlage in Antwerpen gegen Francesca Schiavone wurde sie nicht mehr in den Top Ten geführt. Nach dem Erreichen des Achtelfinales in Dubai und dem Erstrunden-Aus in Doha gegen Wiktoryja Asaranka trennte sich Kerber von ihrem Trainer Benjamin Ebrahimzadeh.[10] Für die US-Tour verpflichtete sie wieder ihren früheren Trainer Torben Beltz.[11] Nach dem frühen Ausscheiden bei den Turnieren in Indian Wells und Miami konnte Kerber das Sandplatzturnier in Charleston gewinnen; sie besiegte im Endspiel Madison Keys mit 6:2, 4:6, 7:5.[12] Nur zwei Wochen später schlug Kerber beim Turnier in Stuttgart nach Siegen über die besser gesetzten Marija Scharapowa und Jekaterina Makarowa im Finale Caroline Wozniacki mit 3:6, 6:1, 7:5 und gewann damit ihren fünften WTA-Einzeltitel. Am 21. Juni 2015 gewann sie das AEGON Classic in Birmingham durch ein 6:75, 6:3, 7:64 im Finale gegen Karolína Plíšková; es war Kerbers erster Turniersieg auf Rasen. Anfang August gewann sie bei den Bank of the West Classic ihr viertes Premier-Turnier der Saison 2015, im Finale besiegte sie wieder Plíšková. Gemessen an WTA-Titeln war die Saison 2015 die bisher erfolgreichste ihrer Karriere. Bei den WTA Championships in Singapur war nach einem Sieg gegen Petra Kvitová (6:2, 7:6) und zwei Niederlagen gegen Garbiñe Muguruza (4:6, 4:6) und Lucie Šafářová (4:6, 3:6) bereits nach der Vorrunde Schluss. Sie beendete das Jahr auf Platz 9 der Weltrangliste.

2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2016 sollte das beste Jahr in Kerbers Karriere werden. Sie startete erfolgreich in die Saison 2016; sie erreichte bei den Brisbane International das Finale, das sie gegen Wiktoryja Asaranka in zwei Sätzen verlor. Bei den Australian Open 2016 musste Kerber bereits in der ersten Runde einen Matchball gegen Misaki Doi abwehren, konnte das Spiel jedoch im dritten Satz für sich entscheiden. Nach dem weiteren Turnierverlauf stand sie erstmals im Finale eines Grand-Slam-Turniers, nachdem sie unter anderem Wiktoryja Asaranka (6:3, 7:5) im Viertelfinale und Johanna Konta (7:5, 6:2) im Halbfinale besiegt hatte. Im Endspiel besiegte sie die Nummer 1 der Setzliste und der Welt, Serena Williams in drei Sätzen (6:4, 3:6, 6:4). Es war der erste Grand-Slam-Sieg einer deutschen Tennisspielerin seit Steffi Graf 1999 bei den French Open. In der Weltrangliste kletterte sie aufgrund ihres Sieges auf Platz zwei.[13] Im März erreichte sie das Halbfinale in Miami, in dem sie Wiktoryja Asaranka unterlag. Einen Monat später hatte sie mit zwei Siegen im Einzel, darunter gegen Simona Halep, großen Anteil am Klassenerhalt der deutschen Fed-Cup-Mannschaft gegen Rumänien. Beim direkt darauffolgenden Turnier in Stuttgart gelang ihr mit einem Finalerfolg gegen Laura Siegemund die Titelverteidigung aus dem Vorjahr. In Rom und Madrid verlor Kerber jeweils ihre Auftaktpartie, ebenso bei den French Open. Erst in Birmingham zeigte die Formkurve mit dem Erreichen des Viertelfinals wieder nach oben. In Wimbledon erreichte sie erstmals das Finale, wo sie erneut auf Serena Williams traf und ihr in zwei Sätzen mit 5:7 und 3:6 unterlag.

Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro erreichte Kerber das Finale, das sie gegen die Puerto-Ricanerin Mónica Puig in drei Sätzen (4:6, 6:4, 1:6) verlor.[14] Mit der Silbermedaille gewann sie die erste deutsche olympische Einzelmedaille im Tennis seit dem Jahr 2000.[15] Mit einem Sieg in Cincinnati hätte Kerber Serena Williams an der Weltrangliste ablösen können, doch sie verlor das Finale gegen Karolína Plíšková deutlich (3:6, 1:6).[16] Bei den US Open erreichte Kerber nach Siegen über u. a. Petra Kvitová, Roberta Vinci und die ungesetzte Caroline Wozniacki erstmals das Finale. Durch den Sieg von Karolína Plíšková im Halbfinale über die Weltranglistenerste Serena Williams stand fest, dass Kerber am 12. September 2016 als zweite deutsche Tennisspielerin nach Steffi Graf die Weltrangliste anführen würde.[17] Mit dem Finalsieg gegen Plíšková (6:3, 4:6, 6:4) gewann Kerber ihren zweiten Grand-Slam-Titel im Einzel.[18] Zum Abschluss der Saison erreichte Kerber bei den WTA Championships der besten 8 Spielerinnen erneut das Finale, in dem sie Dominika Cibulková mit 3:6 und 4:6 unterlag. Kerber stand somit 2016 in 5 der 6 wichtigsten Turniere im Finale.

Für den Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen erhielt sie am 1. November 2016 das Silberne Lorbeerblatt.[19] Am 17. November 2016 wurde sie in Berlin mit dem Bambi in der Kategorie Sport für ihre herausragende Leistung ausgezeichnet. Am 18. Dezember 2016 wurde Kerber in Baden-Baden erstmals als Deutschlands Sportlerin des Jahres geehrt. Anfang Januar 2017 belegte sie bei der Wahl zu Europas Sportlerin des Jahres den zweiten Platz hinter der ungarischen Schwimmerin Katinka Hosszú.[20]

2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kerber begann das neue Jahr bei den Turnieren in Brisbane und Sydney, gewann hierbei aber nur ein Match. Bei den Australian Open, in die sie als Titelverteidigern gestartet war, verlor sie im Achtelfinale gegen Coco Vandeweghe mit 2:6, 3:6. Da Serena Williams das Turnier gewann, verlor Kerber die Weltranglistenführung wieder an Williams. Bei den Qatar Open schied sie ebenfalls im Achtelfinale aus, erreichte im anschließenden Turnier in Dubai aber das Halbfinale, das sie gegen die spätere Turniersiegerin Elina Switolina mit 3:6, 6:73 verlor. In Indian Wells erreichte Kerber nach Siegen über Andrea Petković (6:2, 6:1) und Pauline Parmentier (7:5, 2:6, 7:5) das Achtelfinale, das sie aber gegen Jelena Wesnina mit 3:6, 3:6 verlor. Bereits vor dem Turnier stand durch den Rückzug von Serena Williams fest, dass Kerber nach Indian Wells die Weltranglistenführung übernehmen würde.[21] Im folgenden Turnier in Miami gelangte Kerber ins Viertelfinale, wo sie allerdings mit 5:7 und 3:6 gegen Venus Williams verlor. In Monterrey erreichte sie wie schon 2013 das Finale, das sie aber wiederum gegen Anastassija Pawljutschenkowa mit 4:6, 6:2 und 1:6 verlor. Als zweifacher Titelverteidigerin war Kerber nach Stuttgart gekommen, wo sie jedoch bereits eine Auftaktniederlage gegen die spätere Finalistin Kristina Mladenovic hinnehmen musste. In Madrid erreichte Kerber dann das Achtelfinale welches sie aber verletzungsbedingt aufgeben musste. In Rom sowie bei den French Open verlor sie jeweils ihr Auftaktmatch.

Bundesliga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2010 und 2011 wurde Kerber mit dem TC Radolfzell Deutsche Mannschaftsmeisterin. In der Bundesliga-Saison 2012 spielte sie für den Ratinger TC Grün-Weiß. In der Saison 2015 ist sie für den TC Rot-Blau Regensburg in der 1. Tennis-Bundesliga angetreten,[22] ebenso wie 2016.[23] Mit Regensburg wurde sie in diesem Jahr erneut Mannschaftsmeister.[24]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 12. Februar 2012 FrankreichFrankreich Paris WTA Premier Hartplatz (Halle) FrankreichFrankreich Marion Bartoli 7:63, 5:7, 6:3
2. 15. April 2012 DanemarkDänemark Kopenhagen WTA International Hartplatz (Halle) DanemarkDänemark Caroline Wozniacki 6:4, 6:4
3. 13. Oktober 2013 OsterreichÖsterreich Linz WTA International Hartplatz (Halle) SerbienSerbien Ana Ivanović 6:4, 7:66
4. 12. April 2015 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charleston WTA Premier Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Madison Keys 6:2, 4:6, 7:5
5. 26. April 2015 DeutschlandDeutschland Stuttgart WTA Premier Sand (Halle) DanemarkDänemark Caroline Wozniacki 3:6, 6:1, 7:5
6. 21. Juni 2015 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Birmingham WTA Premier Rasen TschechienTschechien Karolína Plíšková 6:75, 6:3, 7:64
7. 9. August 2015 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Stanford WTA Premier Hartplatz TschechienTschechien Karolína Plíšková 6:3, 5:7, 6:4
8. 30. Januar 2016 AustralienAustralien Australian Open Grand Slam Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Serena Williams 6:4, 3:6, 6:4
9. 24. April 2016 DeutschlandDeutschland Stuttgart WTA Premier Sand (Halle) DeutschlandDeutschland Laura Siegemund 6:4, 6:0
10. 10. September 2016 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Open Grand Slam Hartplatz TschechienTschechien Karolína Plíšková 6:3, 4:6, 6:4

Finalteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Turniersiegerin Ergebnis
1. 21. Februar 2010 KolumbienKolumbien Bogotá WTA International Sand KolumbienKolumbien Mariana Duque Mariño 4:6, 3:6
2. 23. Juni 2012 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Eastbourne WTA Premier Rasen OsterreichÖsterreich Tamira Paszek 7:5, 3:6, 5:7
3. 19. August 2012 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Cincinnati WTA Premier 5 Hartplatz China VolksrepublikVolksrepublik China Li Na 6:1, 3:6, 1:6
4. 7. April 2013 MexikoMexiko Monterrey WTA International Hartplatz RusslandRussland Anastassija Pawljutschenkowa 6:4, 2:6, 4:6
5. 28. September 2013 JapanJapan Tokio WTA Premier 5 Hartplatz TschechienTschechien Petra Kvitová 2:6, 6:0, 3:6
6. 10. Januar 2014 AustralienAustralien Sydney WTA Premier Hartplatz BulgarienBulgarien Zwetana Pironkowa 4:6, 4:6
7. 16. Februar 2014 KatarKatar Doha WTA Premier 5 Hartplatz RumänienRumänien Simona Halep 2:6, 3:6
8. 21. Juni 2014 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Eastbourne WTA Premier Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Madison Keys 3:6, 6:3, 5:7
9. 3. August 2014 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Stanford WTA Premier Hartplatz Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Serena Williams 6:71, 3:6
10. 18. Oktober 2015 HongkongHongkong Hongkong WTA International Hartplatz SerbienSerbien Jelena Janković 6:3, 6:74, 1:6
11. 9. Januar 2016 AustralienAustralien Brisbane WTA Premier Hartplatz WeissrusslandWeißrussland Wiktoryja Asaranka 3:6, 1:6
12. 9. Juli 2016 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wimbledon Grand Slam Rasen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Serena Williams 5:7, 3:6
13. 13. August 2016 BrasilienBrasilien Rio de Janeiro Olympische Spiele Hartplatz Puerto RicoPuerto Rico Mónica Puig 4:6, 6:4, 1:6
14. 21. August 2016 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Cincinnati WTA Premier 5 Hartplatz TschechienTschechien Karolína Plíšková 3:6, 1:6
15. 30. Oktober 2016 SingapurSingapur Singapur WTA Tour Championships Hartplatz (Halle) SlowakeiSlowakei Dominika Cibulková 3:6, 4:6
16. 9. April 2017 MexikoMexiko Monterrey WTA International Hartplatz RusslandRussland Anastassija Pawljutschenkowa 4:6, 6:2, 1:6

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finalteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partnerin Siegerinnen Ergebnis
1. 20. Juni 2008 NiederlandeNiederlande ’s-Hertogenbosch WTA International Rasen LettlandLettland Līga Dekmeijere NeuseelandNeuseeland Marina Eraković
NiederlandeNiederlande Michaëlla Krajicek
3:6, 2:6
2. 9. Januar 2016 AustralienAustralien Brisbane WTA Premier Hartplatz DeutschlandDeutschland Andrea Petković SchweizSchweiz Martina Hingis
IndienIndien Sania Mirza
5:7, 1:6

Karrierestatistik und Turnierbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die letzte vollständige Aktualisierung erfolgte nach den French Open 2017.

Turnier 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Gesamt
Australian Open 2 1 3 1 3 AF AF 1 S AF 1
French Open 1 1 2 1 VF AF AF 3 1 1 0
Wimbledon 1 1 3 1 HF 2 VF 3 F AF 0
US Open 1 2 1 HF AF AF 3 3 S   1
WTA Tour Championships RR RR RR F   0
Doha n. a. bzw. a. K. 1 n. a. bzw. a. K. 2 2 F a. K. 2 a. K. 0
Dubai n. a. bzw. a. K. 1 n. a. bzw. a. K. AF a. K. HF 0
Indian Wells 3 1 HF HF 2 2 2 AF 0
Miami 2 2 2 3 VF 3 HF VF 0
Charleston andere Kategorie 0
Rom 1 HF 2 2 2 2 0
Madrid n. a. bzw. a. K. AF VF 1 1 1 AF 0
Berlin 1 nicht ausgetragen 0
San Diego a. K. 2 n. a. bzw. a. K. 0
Cincinnati n. a. bzw. a. K. F AF AF 1 F   0
Montreal/Toronto 1 AF 2 AF AF HF   0
Tokio 1 2 HF F andere Kategorie 0
Wuhan nicht ausgetragen VF HF AF   0
Zürich nicht ausgetragen 0
Peking n. a. bzw. a. K. AF VF VF AF VF AF   0
Moskau andere Kategorie 0
Olympische Spiele n. a. nicht ausgetragen nicht ausgetragen VF nicht ausgetragen F n. a. 0
Fed Cup PO PO PO PO F HF PO PO 0
Turnierteilnahmen 6 9 14 13 31 27 23 21 22 21 22 22 25 22 12 290
Erreichte Finals 0 2 1 4 7 2 1 1 1 4 3 4 5 8 1 44
Gewonnene Einzel-Titel 0 1 0 3 4 2 1 0 0 2 1 0 4 3 0 21
Hartplatz-Siege/-Niederlagen 0:0 10:4 12:8 27:8 36:18 26:15 20:13 15:10 25:15 35:14 34:17 34:17 29:18 45:12 16:8 364:177
Sand-Siege/-Niederlagen 7:5 4:3 8:5 3:1 7:4 2:7 7:7 10:8 2:7 13:5 9:4 5:5 17:3 10:4 3:5 107:73
Rasen-Siege/-Niederlagen 0:0 0:0 0:0 0:0 4:3 4:3 1:1 4:3 0:1 12:3 2:2 8:2 7:1 8:2   50:21
Teppich-Siege/-Niederlagen 3:1 8:1 0:1 4:1 0:4 3:1 0:1 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0 0:0   18:10
Gesamt-Siege/-Niederlagen 10:6 22:8 20:14 34:10 47:29 35:26 28:22 29:21 27:23 60:22 45:23 47:24 53:22 63:18 19:13 539:281
Weltranglistenpunkte 34 52 115 126 389 318 603 1277 1621 5550 3965 3480 4248 9080   N/A
Jahresendposition 433 375 261 214 84 108 106 47 32 5 9 10 9 1   N/A

Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1, 2, 3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; RR = Round Robin (Gruppenphase); n. a. = nicht ausgetragen; a. K. = andere Kategorie; PO (Playoff) = Auf- und Abstiegsrunde im Fed Cup; K1, K2, K3 = Teilnahme in der Kontinentalgruppe I, II, III im Fed Cup.

Berücksichtigt wurden die Turniere der Kategorie Tier I (bis 2008) bzw. die Turniere der Kategorien Premier Mandatory und Premier 5 (seit 2009).

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turnier 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 Bilanz Karriere
Australian Open 1 1 1 0:3 1
French Open 1 1 2 1 1:4 2
Wimbledon 1 AF 1 2:3 AF
US Open 1 1 AF 2:3 AF

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Angelique Kerber – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Radio Bremen
  2. Nina Hoffmann: Angelique Kerber: Deutsch-polnischer Familienbetrieb. In: tennismagazin.de. 19. April 2010, archiviert vom Original am 6. November 2011, abgerufen am 30. Januar 2016.
  3. Angelique Kerber Tennis Academy, abgerufen am 11. September 2016
  4. Polen behaupten: Tennis-Heldin ist gar keine Deutsche. In: Focus Online. Abgerufen am 4. Februar 2016.
  5. a b US Open – Kerber: „Meine Zeit wird kommen“. In: eurosport.yahoo.com. 6. September 2011, abgerufen am 7. Juli 2012.
  6. Kerber von A bis Z: Lieber Berge als Yacht. Süddeutsche Zeitung, 30. Januar 2016
  7. Party bei US Open beendet: Kerber schnuppert gegen Stosur an der Finalsensation. In: tennisnet.com. 11. September 2011, archiviert vom Original am 3. Februar 2013, abgerufen am 30. Januar 2016.
  8. Der Mann an ihrer Seite, der Mann hinter Kerbers Erfolg. In: tennisnet.com. 17. Januar 2014, abgerufen am 17. Januar 2014.
  9. Angelique Kerber feiert Jubiläum in den Top Ten. In: tennisnet.com. 19. Mai 2014, abgerufen am 22. Mai 2014.
  10. Tennis-Star: Kerber trennt sich von ihrem Trainer. In: spiegel.de. 27. Februar 2015, abgerufen am 13. April 2015.
  11. Kerber trainiert mit Graf. In: sport1.de. 9. März 2015, abgerufen am 13. April 2015.
  12. Tennis: Kerber triumphiert in Charleston. In: spiegel.de. 12. April 2015, abgerufen am 13. April 2015.
  13. Erster Grand-Slam-Titel: Kerber gewinnt Australian Open gegen Serena Williams, spiegel.de, 30. Januar 2016, abgerufen am 30. Januar 2016.
  14. Tennisspielerin unterliegt Puig: Angelique Kerber verliert Olympia-Finale. n-tv Nachrichtenfernsehen, abgerufen am 13. August 2016.
  15. Regen in Rio: Deutsche Tennis-Damen müssen auf Match warten. In: handelsblatt.com. Abgerufen am 13. August 2016.
  16. WTA-Turnier in Cincinnati: Kerber verliert gegen Pliskova, sportschau.de, 21. August 2016
  17. US Open: Angelique Kerber steht im Finale – und ist die Nummer eins der Welt, Spiegel Online, abgerufen am 9. September 2016
  18. All meine Träume sind wahr geworden. dpa auf Handelsblatt Online. Abgerufen am 12. September 2016.
  19. a b Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes
  20. Cristiano Ronaldo and Katinka Hosszu AIPS EUROPE Athletes of the year bei aipsmedia.com, 2. Januar 2017 (abgerufen am 4. Januar 2017).
  21. High-Flying Kerber Hopes Her Best Is Yet To Come. Abgerufen am 15. März 2017.
  22. Jürgen Scharf: Angelique Kerber tritt für Rot-Blau an. In: mittelbayerische.de, 21. Oktober 2014, abgerufen am 27. Oktober 2014.
  23. Claus-Dieter Wotruba: Angelique Kerber spielt in Regensburg. In: mittelbayerische.de, 24. November 2015, abgerufen am 8. Januar 2016.
  24. Claus-Dieter Wotruba: Die Eckert-Tennisdamen holen den Titel. In: Mittelbayerische Zeitung. 10. Juli 2016, abgerufen am 17. Januar 2017.
  25. Sportlerin des Jahres: Kerber verteidigt Titel. In: tennisnet.com. 20. Dezember 2013, archiviert vom Original am 20. Dezember 2013, abgerufen am 30. Januar 2016.
  26. Kerber, Schoof und Flensburgs Handballer siegen. In: ndr.de. 15. Dezember 2016, abgerufen am 15. Dezember 2016.
  27. Kerber: WTA Player of the Year (wtatennis.com vom 21.Oktober 2016, abgerufen am 21. Oktober 2016)
  28. Murray and Kerber named 2016 ITF World Champions. In: itftennis.com. 13. Dezember 2016, abgerufen am 13. Dezember 2016 (englisch).