Angelo Verploegen

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Angelo Verploegen (2017 beim Kölner Acht Brücken-Konzert der David Kweksilber Big Band im Funkhaus des WDR) - mit u. a. Joost Buis (unten)

Angelo Verploegen (* 22. Dezember 1961 in Oss) ist ein niederländischer Jazztrompeter und -flügelhornist und Musikproduzent.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verploegen studierte Musikwissenschaft an der Universität von Amsterdam und Jazztrompete am Sweelinck-Konservatorium. Er arbeitete als Sideman u. a. mit der Frank Grasso Big Band, Corrie en de (Grote) Brokken, der Bik Bent Braam, Jaap Blonks Splinks, Zut Alors! (mit Jasper Blom und Michael Moore), Eric van der Westens Quadrant Extended, dem Transatlantic Jazz Orchestra unter Gunther Schuller, Bob Brookmeyers New Art Orchestra, Denise Jannah, Ronald Douglas, Frank Boeijen, Candy Dulfer und Paul van Kemenade.

Außerdem leitet Verploegen mehrere eigene Formationen. Mit dem Sextett The Houdini's tourte er durch Europa, die USA, Kanada und Australien. Er realisierte gemeinsame Projekte mit der Nieuw Sinfonietta Amsterdam unter Richard Dufallo, dem Schönberg Ensemble unter John Adams und dem Jazz Orchestra of the Concertgebouw unter Henk Meutgeert, und nahm mehrere Alben auf. Auch mit dem Trio Toïs entstanden CD-Aufnahmen, außerdem spielte er mit der Gruppe die Musik zu dem Film Wilde Mossels. Mit dem Trio Trio Verploegen, Verhoeff & van der Westen debütierte er 2001 beim Rotterdam World Port Jazz Festival und veröffentlichte im Folgejahr das Album The Night & The Day Dreamer.

Als Produzent betreute Verploegen die meisten Alben der Houdinis und arbeitete mit Leny Andrade, Lisa Michel, Heleen van den Hombergh, Benjamin Herman, Maarten van der Grinten und Jesse van Ruller, dem Wolfert Brederode/Eric Ineke Quintet, Kenny Wheeler und dem UMO Jazz Orchestra sowie Misha Mengelberg zusammen. Er unterrichtet Jazztrompete an der Hogeschool voor de Kunsten Utrecht und der Hogeschool voor de Kunsten Arnhem. Seit 2007 ist er künstlerischer Leiter des Jazz Orchestra of the Concertgebouw.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The Houdinis:
    • Live At Paradox
    • Headlines
    • Kickin' In The Frontwindow, 1993
    • Challenge Records, 1995
    • No more Yesterdays, 1995
    • Play The Big Five, 1995
    • Cooee, 1997
    • Live At Kiama Jazz Festival
    • Stripped To The Bone
    • Live at Pardox, 2000
  • Trio Toïs:
    • An Angel's Work Is Never Done
    • Forbidden Fruit
  • Trio Verploegen, Verhoeff & van der Westen:
    • The Night & The Day Dreamer

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]