Angra (Band)

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Angra ist eine Power-Metal-Band aus Brasilien.

Angra
Allgemeine Informationen
Genre(s) Power Metal
Gründung 1991
Website www.angra.net
Gründungsmitglieder
Andre Matos (bis 2000)
Rafael Bittencourt
André Hernandes (bis 1991)
Luís Mariutti (bis 2000)
Marco Antunes (bis 1992)
Aktuelle Besetzung
Kiko Loureiro
Rafael Bittencourt
Felipe Andreoli
Ricardo Confessori
Ehemalige Mitglieder
Eduardo Falaschi
Aquiles Priester

Geschichte[Bearbeiten]

Angra ("Göttin des Feuers" in der brasilianischen Mythologie) wurde 1991 von Andre Matos und Rafael Bittencourt ins Leben gerufen. Luis Mariutti, Kiko Loureiro und Marco Antunes schlossen sich ihnen an.

Wenige Wochen später nahmen sie das Demo Reaching Horizons auf. Als 1993 das Debütalbum Angels Cry erschien, hatte Marco Antunes die Band bereits verlassen. Auf diesem Album spielt deshalb Alex Holzwarth (Sieges Even, Rhapsody of Fire) als Session-Musiker das Schlagzeug. Kurz nach den Aufnahmen stieß Ricardo Confessori als neuer Schlagzeuger dazu. In dieser Besetzung erschienen die beiden Alben Holy Land und Fireworks.

Im Jahr 2000 verließen Andre, Luis und Ricardo aufgrund von Differenzen mit dem Management die Band und gründeten zusammen mit Luis' Bruder Hugo eine neue Gruppe namens Shaman. Sie wurden von Eduardo Falaschi, Aquiles Priester und Felipe Andreoli ersetzt.

2001 erschien mit Rebirth ein weiteres Album, von der darauf folgenden Tour wurde 2002 ein Doppel-Livealbum veröffentlicht. 2004 erschien das Konzeptalbum Temple Of Shadows, das die Geschichte eines Kreuzritters erzählt. Auf diesem sind unter anderem Hansi Kürsch (Blind Guardian) und Kai Hansen (Gamma Ray) als Gastmusiker vertreten. Ihr Album Aurora Consurgens ist 2006 erschienen und ist inspiriert von dem gleichnamigen alchimistischen Traktat aus dem 15. Jahrhunderts, welches fälschlicherweise häufig Thomas von Aquin zugeschrieben wird.

Seit 2013 ist Fabio Lione mit der Band unterwegs, bis ein neuer Sänger gefunden wird.

Diskografie[Bearbeiten]

  • 1992: Reaching Horizons (Live-EP)
  • 1993: Angels Cry
  • 1994: Evil Warning (EP)
  • 1996: Holy Land
  • 1996: Freedom Call (EP)
  • 1997: Holy Live (Live-EP)
  • 1998: Fireworks
  • 2001: Rebirth
  • 2002: Hunters And Prey (EP)
  • 2002: Rebirth World Tour - Live in São Paulo (live) (auch als DVD)
  • 2004: Temple Of Shadows
  • 2006: Aurora Consurgens
  • 2010: Aqua

Weblinks[Bearbeiten]