Anif

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Anif
Wappen von Anif
Anif (Österreich)
Anif
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Salzburg
Politischer Bezirk: Salzburg-Umgebung
Kfz-Kennzeichen: SL
Fläche: 7,6 km²
Koordinaten: 47° 45′ N, 13° 4′ O47.7513.066666666667434Koordinaten: 47° 45′ 0″ N, 13° 4′ 0″ O
Höhe: 434 m ü. A.
Einwohner: 4.041 (1. Jän. 2015)
Postleitzahl: 5081
Vorwahl: 06246
Gemeindekennziffer: 5 03 01
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Aniferstraße 10
5081 Anif
Website: www.anif.salzburg.at
Politik
Bürgermeisterin: Gabriella Gehmacher-Leitner (Liste Krüger)
Gemeinderat: (2014)
(21 Mitglieder)
10 KRÜ, 5 ÖVP, 3 SPÖ, 2 Grüne, 1 FPÖ [1]
Lage der Gemeinde Anif im Bezirk Salzburg-Umgebung
Anif Anthering Bergheim Berndorf bei Salzburg Bürmoos Dorfbeuern Ebenau Elixhausen Elsbethen Eugendorf Faistenau Fuschl am See Göming Großgmain Hallwang Henndorf am Wallersee Hintersee Hof bei Salzburg Köstendorf Lamprechtshausen Mattsee Neumarkt am Wallersee Nußdorf am Haunsberg Oberndorf bei Salzburg Obertrum am See Plainfeld Sankt Georgen bei Salzburg Sankt Gilgen Schleedorf Seeham Seekirchen am Wallersee Straßwalchen Strobl Thalgau Wals-Siezenheim Grödig Koppl Salzburg SalzburgLage der Gemeinde Anif im Bezirk St. Johann im Pongau (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Anif; Blick nach Osten
Anif; Blick nach Osten
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Anif ist eine österreichische Gemeinde im Bundesland Salzburg mit 4041 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2015). Ortsteile der Gemeinde sind Anif, Neu-Anif und Niederalm.

Geographie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[2]):

  • Anif (1759)
  • Neu-Anif (796)
  • Niederalm (1460)

Die Gemeinde besteht aus der einzigen Katastralgemeinde Anif.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Salzburg
(Statutarstadt)
Elsbethen


Grödig
Nachbargemeinden
Hallein (Bez. Hallein) Puch bei Hallein (Bez. Hallein)

Geschichte[Bearbeiten]

Namensherkunft[Bearbeiten]

  • Anif: Vermutlich keltisch-illyrischer Ursprung: Anapa, Anava, Anniva, Anua
  • Niederalm: Ebenfalls vermutlich keltisch-illyrischer Ursprung: Albhanta, Albina, Alben, Albm

Ortsgeschichte[Bearbeiten]

Schon in der Notitia Arnonis von 788 wurde „die Kirche bei Anif“ schriftlich genannt.

Durch (Salzburger Landes-)Gesetz vom 17. Juli 1894, LGBl 25/1894 wurde Anif samt Niederalm von Grödig getrennt:

„Graf Arco-Stepperg besprach sich mit den Anifer Bauern und sagte ihnen, für Grödig mit seinen verschiedenen Fabriken und Eisenhämmern und mit den im Steinbruch Fürstenbrunn beschäftigten mehreren hundert Arbeitern wird es erhaltungsmäßig eine große Plage, wenn diese Unternehmen einmal zum Stillstand kämen. Grödig hätte den Nutzen und Anif werde die Zahlungen haben. Wir wollen uns auch mit der Gemeinde davonmachen, und so geschah es auch …“

Der erste Bürgermeister von Anif hieß Matthias Schnöll, Holznerbauer, der diese Funktion von 1895 bis 1898 innehatte und von Rupert Mayr, Kaiserbauer, abgelöst wurde.

Seitdem hat es sich zu einer wohlhabenden Gemeinde entwickelt. Der Ort gilt als eine der besten Lagen im Nahraum der Stadt Salzburg.

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

10
5
3
2
1
10 
Von 21 Sitzen entfallen auf:

Die Gemeindevertretung von Anif hat 21 Mitglieder und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2014 wie folgt zusammen:

* 10 Liste Hans Krüger (KRÜ)
* 5 Österreichische Volkspartei (ÖVP)
* 3 Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ)
* 2 Die Grünen
* 1 Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ)

Bürgermeisterin ist seit 14. Juni 2015 Gabriella Gehmacher-Leitner (Liste Krüger), sie folgte Dr. Hans Krüger († 27. Januar 2015) nach.

Wappen[Bearbeiten]

AUT Anif COA.svg Das Wappen der Gemeinde ist: „Gespalten; vorne in Silber ein schwarzer Adler; hinten in Blau pfahlweise mit der Sehne einwärts gekehrt ein goldener Bogen.“

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

  • Eppan an der Südtiroler Weinstraße (Appiano sulla Strada del Vino), Italien

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Mit einer Fläche von lediglich 7,6 km² zählt Anif zu den kleinsten Gemeinden des Salzburger Landes. Der hohe Anteil an Grünland wurde 1998 noch wesentlich vergrößert; durch mehrheitlichen Beschluss ist im Dezember 1998 der neue Flächenwidmungsplan in Kraft getreten, wodurch 500.000 m² von Bauland bzw. Gewerbegebiet in Grünland gewidmet worden sind, was vorwiegend den Bauern zu verdanken ist, die „Bauern bleiben wollen“ und deshalb mit beträchtlichen Umwidmungen einverstanden waren. Außerdem kommt es auch dem Grüngürtel der Stadt Salzburg zugute, der jüngst ebenfalls explizit unter Bauschutz gestellt wurde.

Mit PGV Austria Trunk GmbH und Sony DADC sind in Anif (eigentlich in Niederalm) zwei große Betriebe angesiedelt. Weitere Betriebe befinden sich im 1998 errichteten Gewerbepark.

Bildung[Bearbeiten]

In der Gemeinde Anif gibt es eine Volksschule, einen Kindergarten und einen Hort.

Wasserschloss Anif

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Anif
Anif
Bauernhof Fürstenweg 70
Niederalm

Sport[Bearbeiten]

Die Gemeinde verfügt über eine Sportanlage, mit folgenden Anlagen:

Der Fußballverein USK Leube Anif, einst ein österreichischer Zweitligaverein, spielte in der Saison 2013/14 als „FC Anif“ in einer Spielgemeinschaft mit den Red Bull Amateuren in der drittklassigen Regionalliga West.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Anif – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.salzburg.gv.at/20003stat/wahlen/gvw/index.htm#erg.22.0.0.0.1
  2. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011