Aniołki

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Gdańsk Aniołki
Flagge von DanzigBezirk von Danzig
Gdańsk Aniołki (Polen)
Gdańsk Aniołki
Gdańsk Aniołki
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Pommern
Stadtteil von: Danzig
Fläche: 2,308 km²
Geographische Lage: 54° 22′ N, 18° 38′ OKoordinaten: 54° 21′ 46″ N, 18° 37′ 47″ O
Einwohner: 4922



Lage des Stadtbezirks Aniołki in Danzig
Aleja Zwycięstwa (Große Allee)
Ehemalige Eisenbahnersiedlung
Osiedle Kolonia Jordana

Aniołki (deutsch Aller Engel, kaschubisch Janiółczi) ist ein Stadtbezirk von Gdańsk (Danzig) in Polen, dieser umfasst eine Fläche von 2,3 km² und zählt 4922 Einwohner mit einer Bevölkerungsdichte von 2133 Einwohnern/km².[1] Das Gebiet gehörte früher zu Langfuhr und Zigankenberg und kam in den Jahren 1814 und 1877 administrativ zur Stadt Danzig.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Straße nach Langfuhr befand sich seit 1340 die evangelische Kirche Aller Gottes Engel oder St. Michael (poln. św. Michała i Wszystkich Aniolów Bożych), die 1807 abbrannte, nicht wieder aufgebaut wurde, aber dem heutigen Danziger Stadtbezirk ihren Namen gab.[2][3]

Am Olivaer Tor befand sich 1870 der Endbahnhof der Bahnlinie nach Stettin. Nach Niederlegung der Wälle wurde Durchgangsbahnhof und nach Bau des Hauptbahnhofs zu einem Güterbahnhof umgebaut.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Norden des Bezirks wird von den Villen an der aleja Zwycięstwa (Große Allee), der Süden von Wohnblöcken und Laubenkolonien geprägt. 1995 entstand der neue Stadtteil Osiedle Kolonia Jordana.

Auf dem Gebiet von Aniołki befinden sich die Erhebungen: Szubieniczna Góra (Galgenberg, 55 m) und Wronia Górka (Krähenberg, 55 m).

Gebäude und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die aleja Zwycięstwa ist die wichtigste Verkehrsachse zwischen der Innenstadt und den westlichen Bezirken von Danzig, das gilt sowohl für den Straßenverkehr als auch den Straßenbahn- und Busverbindungen.

Auf der Nordgrenze des Stadtbezirks befindet sich der Bahnhof der S-Bahn Gdańsk Stocznia (Werft).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Aniołki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Podział administracyjny Gdańska – Gdańsk – oficjalna strona miasta – Offizielle Website der Stadt Danzig. Stand 12. Januar 2011. Abgerufen am 17. Januar 2012
  2. westpreussen.de: 1. Aller Gottes Engel {Aniolów Bożych} oder St. Michael
  3. Słownik geograficzny Królestwa Polskiego: Aniołki (Tom I (Aa – Dereneczna) 1880; poln.)