Anja Schüte

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Anja Schüte (* 2. September 1964 in Hamburg) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schüte wuchs in Köln auf. Nach der Mittleren Reife an einer Realschule in Liblar erhielt sie privaten Schauspielunterricht. Bei der Zeitschrift Mädchen bewarb sie sich 1978 mit einem Passfoto für die Rolle einer Balletttänzerin in Die Geschichte der Laura M. Sie erhielt die Rolle, für die es über 3000 Bewerberinnen gab. Ihre eigentliche Filmkarriere begann 1980 mit einer Hauptrolle in dem Softerotikfilm Zärtliche Cousinen von David Hamilton. Bis 1986 wirkte sie in insgesamt neun Kinofilmen mit.

Später wurde sie hauptsächlich als Darstellerin in Fernsehproduktionen bekannt. Schüte hatte durchgehende Serienrollen unter anderem in Der Trotzkopf (1983), Die Wicherts von nebenan (1986–1991), Forsthaus Falkenau (2003–2006) und Der Fürst und das Mädchen (2007). Im ZDF war sie zweimal in der Fernsehreihe Das Traumschiff zu sehen. Sie spielt auch immer wieder in Fernsehfilmen, u. a. in Rosamunde Pilcher: Der Preis der Liebe (1998) oder Gräfliches Roulette (2010). Im Dezember 2013 war sie Kandidatin in der Doku-Soap Promi Shopping Queen und im August 2015 bei Promi Big Brother, wo sie den 8. Platz belegte.

Anja Schüte war acht Jahre lang mit dem Schlagersänger Roland Kaiser verheiratet, mit dem sie einen Sohn hat. Seitdem sie sich 2009 nach acht Jahren von dem Architekten Hans Schwemer getrennt hat, ist sie mit dem Sylter Hotelier Jörg Brunkhorst zusammen. Schüte lebt in Hamburg und auf Sylt.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1979: Die Geschichte der Laura M
  • 1980: Zärtliche Cousinen
  • 1982: Ein dicker Hund
  • 1983: Piece of mind
  • 1983: Erste Sehnsucht
  • 1984: State of Wonder
  • 1984: August der Starke (Fernsehfilm)
  • 1985: Das Wunder
  • 1988: Crash (Fernsehfilm)
  • 1989: Jede Menge Schmidt (Fernsehfilm)
  • 1990: Willi – Ein Aussteiger steigt ein (Fernsehfilm)
  • 1991: Mrs. Harris und der Heiratsschwindler (Fernsehfilm)
  • 1997: Rosamunde Pilcher – Der Preis der Liebe (Fernsehreihe)
  • 2003: Hilfe, ich bin Millionär (Fernsehfilm)
  • 2003: Das Licht von Afrika (Fernsehfilm)
  • 2010: Gräfliches Roulette (Fernsehfilm)

Fernsehserien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Langen Müller's Schauspielerlexikon der Gegenwart. Deutschland. Österreich. Schweiz. Albert Langen. Georg Müller Verlag. München Wien 1986, S. 949, ISBN 3-7844-2058-3

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]