Anja Weisgerber

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Anja Weisgerber (2014)
Video-Vorstellung (2014)

Anja Weisgerber (* 11. März 1976 in Schweinfurt) ist deutsche Politikerin der CSU. Bei der Bundestagswahl 2013 gewann sie das Direktmandat im Wahlkreis Schweinfurt.

Leben und Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Schweinfurt im Jahr 1995 studierte Anja Weisgerber 1995 bis 2000 Rechtswissenschaft an der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Universität Lausanne und schloss das Studium mit dem ersten Staatsexamen ab. 2003 legte sie das zweite Staatsexamen ab und promovierte zum Thema „Parlamentarische Untersuchungsausschüsse“.

2003 arbeitete Anja Weisgerber bei der Price Waterhouse Coopers Veltins Rechtsanwaltsgesellschaft mbH in München und seit 2004 ist sie Rechtsanwältin.

Anja Weisgerber ist evangelisch und mit dem Physikprofessor Carsten Deibel verheiratet. 2011 kam ihre Tochter zur Welt;[1] 2013 wurde ihr Sohn geboren.[2] Anja Weisgerber ist ehemalige bayerische Meisterin im Tennis.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anja Weisgerber war von 1995 bis 1997 Beisitzerin im Kreisvorstand der Jungen Union (JU) Schweinfurt-Land. 1997 gründete sie den JU-Ortsverband Schwebheim. Von 1999 bis 2009 war sie stellvertretende Bezirksvorsitzende der JU Unterfranken. Seit 2009 ist sie Bezirksvorsitzende der Frauen-Union (FU) Unterfranken. Sie ist Mitglied im Landesvorstand der Mittelstands-Union (MU) und des Evangelischen Arbeitskreises (EAK), stellvertretende Landesvorsitzende des Arbeitskreises Umwelt und Landesplanung der CSU sowie stellvertretende Landesvorsitzende der Frauen-Union Bayern. Seit 2003 ist Weisgerber Mitglied im CSU-Bezirksvorstand, seit 2009 Mitglied im Parteivorstand der CSU und seit 2011 Kreisvorsitzende der CSU Schweinfurt-Land.[3]

Am 13. Juni 2004 wurde Weisgerber in das Europäische Parlament gewählt, wo sie der Europa-Union Parlamentariergruppe angehörte.

Aufgaben und Zuständigkeiten:

  • Vize-Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament
  • Vorsitzende der Osteoporose Interest Group

Auch in der Periode ab 2009 bis zu ihrem Ausscheiden aus dem Europaparlament am 21. Oktober 2013 war Weisgerber in den gleichen Ausschüssen und Delegationen tätig.[4]

Im Oktober 2012 wurde Weisgerber zur CSU-Kandidatin für das Direktmandat im Bundestagswahlkreis Schweinfurt für die Bundestagswahl am 22. September 2013 gewählt.[5] Der langjährige Abgeordnete für diesen Wahlkreis, Michael Glos, hatte nicht mehr für dieses Mandat kandidiert.

Bei der Bundestagswahl 2013 erhielt sie 54,1 Prozent der Erststimmen und wurde damit zum MdB gewählt. Sie ist Mitglied und Obfrau der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Mitglied im Unterausschuss Europarecht, sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz (siehe auch Bundestagsausschüsse des 18. Deutschen Bundestages).

Mitgliedschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anja Weisgerber ist Mitglied der überparteilichen Europa-Union Deutschland, die sich für ein föderales Europa und den europäischen Einigungsprozess einsetzt.[6]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Anja Weisgerber – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Weisgerbers Tochter Chiara Marie ist da, Main-Post. 2. März 2011.  Abgerufen am 24. August 2012
  2. Anja Weisgerber seit Montag Mutter eines Sohnes, Main-Post. 11. Februar 2013.  Abgerufen am 16. April 2013
  3. Lebenslauf. Dr. Anja Weisgerber. Abgerufen am 13. Oktober 2016.
  4. Anja Weisgerber. Europäisches Parlament. Abgerufen am 13. Oktober 2016.
  5. Weisgerber soll Glos beerben, Main-Post. 10. Oktober 2012.  Abgerufen am 16. April 2013
  6. Anja Weisgerber Website der Europa-Union Deutschland. Abgerufen am 11. Januar 2018.