Anke Besser-Güth

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Anke Besser-Güth (* 16. Dezember 1940 in Erfurt) ist eine deutsche Bildhauerin, Keramikerin und Malerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einer Lehre als Steinmetz studierte Anke Besser-Güth von 1960 bis 1966 Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Walter Arnold. Seitdem arbeitet sie freiberuflich. Während ihres Studiums lernte sie ihren späteren Ehemann Siegfried Besser kennen, mit dem sie nach dem Studium nach Erfurt zog.

Dort engagierte sie sich neben ihrer Arbeit im Verband Bildender Künstler der DDR (VBK), wo sie von 1970 bis 1983 die Sektion Bildhauerei leitete.

Zusammen mit ihrem Ehemann konzipierte sie das Denkmal zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung an der Gedenkstätte Eisenacher Parteitag 1869. Weitere Arbeiten von ihr im öffentlichen Raum sind in Erfurt, Weimar, Gera, Nordhausen, Eisenach, Röbel und Waren zu finden.

1996 zogen Anke Besser-Güth und Siegfried Besser von Erfurt ins Mecklenburgische Marxhagen um, wo sie bis heute leben und arbeiten.[1]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Keramische Arbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmal zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung
  • 1970 Knut, Terrakotta
  • 2002 Sphinx, Terrakotta
  • 2005 Eitler Gockel, Terrakotta

Skulpturen und Reliefs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1971 Rosa Luxemburg, Bronze, Erfurt
  • 1973 Usbekische Eselreiterin, Bronze
  • 1975 Fünf Reliefs zur Stadtgeschichte, Erfurt, Horngasse
  • 1979 Käthe Kollwitz, Weimar
  • 1990 Arche Noah, Gipsentwurf
  • 2001 Eulenspiegel in Erfurt, Bronze

Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reliefs zur Erfurter Stadtgeschichte
  • 1970, 1972 Einzelausstellungen in Erfurt
  • 1972, 1977, 1982 Kunstausstellung der DDR
  • 1969, 1972, 1975, 1979, 1984 Bezirkskunstausstellung Erfurt
  • 1973 Plastik und Blumen, Berlin
  • 1977 Kunst und Sport, Leipzig
  • 1981 Das Urteil des Paris in der DDR-Kunst, Gotha

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lebenslauf bei Galerie Zimmer, Mühlhausen