Ankelohe

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Ankelohe
Stadt Geestland
Wappen von Ankelohe
Koordinaten: 53° 37′ 31″ N, 8° 53′ 44″ O
Höhe: 0 m ü. NHN
Fläche: 9,95 km²[1]
Einwohner: 352 (1950)[1]
Bevölkerungsdichte: 35 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1970
Eingemeindet nach: Bederkesa
Postleitzahl: 27624
Vorwahl: 04745
Ankelohe (Niedersachsen)
Ankelohe

Lage von Ankelohe in Niedersachsen

Ankelohe neben Bad Bederkesa und Fickmühlen
Ankelohe neben Bad Bederkesa und Fickmühlen

Ankelohe (niederdeutsch Ankloh) ist ein Ortsteil der Stadt Geestland im Landkreis Cuxhaven in Niedersachsen, Deutschland.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum 31. Dezember 2014 gehörte Ankelohe zur Gemeinde Bederkesa.

Am 1. Januar 2015 entstand aus einer Fusion von der Stadt Langen und der Samtgemeinde Bederkesa die Stadt und selbständige Gemeinde Geestland.[2] Sie ist nach der Stadt Cuxhaven die Gemeinde mit der zweithöchsten Einwohnerzahl im Landkreis Cuxhaven. Auf der Liste der flächengrößten Gemeinden Deutschlands steht Geestland mit 356,58 km² auf dem zehnten Platz.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1910 1925 1933 1939 1950
Einwohner 147 185 191 215 352

(Quelle: 1910[3], 1925–1939,[4] 1950[1])

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsrat und Ortsbürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ankelohe wird auf kommunaler Ebene vom Ortsrat der Ortschaft Bad Bederkesa vertreten.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Entwurf des Ankeloher Kommunalwappens stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Gustav Völker, der sämtliche Wappen im Landkreis Cuxhaven entworfen hat.[5]

Wappen von Ankelohe
Blasonierung: „In Blau ein silberner, rückwärtsspähender, golden bewehrter Falke, links oben beseitet von drei goldenen Buchenblättern am Zweig.“[5]
Wappenbegründung: Der Falke erinnert daran, dass in der „Falkenburg“ bei Ankelohe schon im 16. Jahrhundert und später Falken gefangen wurden, um zur Jagd abgerichtet zu werden. Die Buchenblätter weisen auf die Bedeutung des Wortes „Lohe = Gehölz“ hin.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe: Liste der Baudenkmale in Ankelohe

Naturdenkmal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fritz Hörmann u. a.: Flurnamensammlung Wesermünde – Die Flurnamen des Grundsteuerkatasters von 1876. Hrsg.: Kulturstiftung der Kreissparkasse Wesermünde (= Sonderveröffentlichungen der „Männer vom Morgenstern“ Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. Band 27). Männer vom Morgenstern Verlag, Bremerhaven 1995, ISBN 3-931771-27-X (Digitalisat (Memento vom 26. Oktober 2007 im Internet Archive) [PDF; 431 kB; abgerufen am 12. März 2019] S. 2).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ankelohe – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Endgültige Ergebnisse nach der Volkszählung vom 13. September 1950. Band 33. W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart/Köln 1950, S. 52, Sp. 1 (Digitalisat [PDF; 26,4 MB; abgerufen am 15. April 2019] Landkreis Wesermünde, S. 61).
  2. Niedersächsische Staatskanzlei (Hrsg.): Gesetz über die Neubildung der Stadt Geestland, Landkreis Cuxhaven. Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds. GVBl.). Nr. 26/2012. Hannover 8. November 2012, S. 430 (Digitalisat [PDF; 454 kB; abgerufen am 25. September 2018] S. 4).
  3. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Landkreis Wesermünde (→ Siehe unter: Nr. 4). (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  4. Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Lehe. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: www.gemeindeverzeichnis.de. 3. Februar 2019, abgerufen am 15. April 2019.
  5. a b Landkreis Wesermünde (Hrsg.): Wappen des Landkreises Wesermünde. Grassé Offset Verlag, Bremerhaven/Wesermünde 1973, ISBN 3-9800318-0-2.