Anna El-Khashem

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Anna El-Khashem (* 1996 in St. Petersburg) ist eine russische Opern- und Konzertsängerin (Sopran).

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anna El-Khashem studierte am Staatlichen Konservatorium St. Petersburg bei Svetlana Gorenkova und nahm an Meisterkursen bei Elena Obraztsova, Larisa Gergieva, Brigitte Fassbaender, Anna Tomowa-Sintow, Edith Wiens und Natalie Dessay teil.[1]

Bei den Bregenzer Festspielen wirkte sie im Juli 2016 als Sopransolistin bei dem im Rundfunk übertragenen Eröffnungsgottesdienst[2] und als Bastienne bei einer konzertanten Aufführung von Bastien und Bastienne mit, welche am Vorabend an die Gründung der Festspiele vor 70 Jahren erinnerte[3].

Seit der Spielzeit 2016/2017 ist sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper und wirkte in diesem Rahmen im März/April 2017 als "Die Ausländerin" in Gian Carlo Menottis Der Konsul und im April 2018 als Eve in Viktor Ullmanns Der zerbrochene Krug mit.[4][5] Dem Publikum der Bayerischen Staatsoper wurde sie im Januar 2017 als Xenia in Boris Godunow bekannt und trat bei den Premieren der auch in staatsoper.tv als Videostreams übertragenen Neuproduktionen von Oberon (als Meermädchen, Juli 2017)[6], von Le nozze di Figaro (als Barbarina, Oktober 2017)[7] und von Il trittico (als Suor Genovieffa, Dezember 2017)[8] auf. Beachtung fand sie auch in der Produktion "Zeig mir deine Wunder" im Rahmen der Festspiel-Werkstatt im Juni 2018, die mit ihr in der Titelrolle auf Nicolai Rimski-Korsakows Oper Schneeflöckchen beruhte.[9][10]

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2. Preis (2008) und 1. Preis (2010) des Internationalen Elena Obraztsova Wettbewerbs für junge Sänger
  • 1. Preis des Zara Dolukhanova Gesangswettbewerbs Amber Nightingale in Kaliningrad (2016)
  • 1. Preis sowie Sonderpreis für die beste Interpretation eines Vokalwerkes von W. A. Mozart beim Internationalen Mozartwettbewerb, Salzburg 2018[11][12]

Repertoire (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dargestellte Opernrollen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konzertrepertoire[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Profil von Anna El-Khashem. In: Opera Musica. Abgerufen am 16. Februar 2018.
  2. Jan Wieczorek: Festspielmesse (Ankündigung). Katholische Kirche in Bregenz, 10. Juli 2016, abgerufen am 21. Februar 2018.
  3. Katharina von Glasenapp: Vor 70 Jahren begannen die Bregenzer Festspiele mit Mozart auf dem Kahn: Nun wird wieder „Bastien und Bastienne“ im Gondelhafen gespielt. Schwäbische, 20. Juli 2016, abgerufen am 21. Februar 2018.
  4. Anna El-Khashem (Kurzbiografie und Veranstaltungshistorie). Bayerische Staatsoper, abgerufen am 16. Februar 2018.
  5. Robert Braunmüller: Einakter mit dem Opernstudio im Cuvilliéstheater. Abendzeitung, 15. April 2018, abgerufen am 25. April 2018.
  6. Thomas Molke: Münchner Opernfestspiele 2017: Oberon, König der Elfen. Online Musik Magazin, 27. Juli 2017, abgerufen am 16. Februar 2018.
  7. Roberto Becker: Le nozze di Figaro (Figaros Hochzeit) - Kleiner Mensch und große Tür. Online Musik Magazin, 26. Oktober 2017, abgerufen am 16. Februar 2018.
  8. Norman Schwarze: Aufs Wesentliche reduziert: Il trittico sorgt für musikalische Highlights an der Bayerischen Staatsoper. backtrack, 22. Dezember 2017, abgerufen am 16. Februar 2018.
  9. Egbert Tholl: Schneeflöckchen, flieg! "Zeig mir deine Wunder" nach Rimski-Korsakow. In: Süddeusche Zeitung. 27. Juni 2018, abgerufen am 30. Juni 2018.
  10. Klaus Kalchschmid: Russische Seele. HAUEN-UND-STECHEN, Nikolai Rimski-Korsakow: Zeig mir deine Wunder. In: Die Deutsche Bühne. 27. Juni 2018, abgerufen am 30. Juni 2018.
  11. 13. Internationaler Mozartwettbewerb Gesang: Ergebnisse. Universität Mozarteum Salzburg, abgerufen am 16. Februar 2018.
  12. Elisabeth Aumiller: Junge Stimmen im Vormarsch (Finalkonzert Mozartwettbewerb 2018). DrehPunktKultur, 16. Februar 2018, abgerufen am 17. Februar 2018.
  13. Egbert Tholl: Kurzkritik: Der erste Mord; Das Orchester Jakobsplatz mit einem Oratorium von Scarlatti. Süddeutsche Zeitung, 7. Mai 2018, abgerufen am 12. Juni 2018.
  14. Playlist mit Videobeispielen von Anna El-Khashem. Abgerufen am 22. Februar 2018.