Anna Gourari

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Anna Gourari (russisch Анна Семёновна Гурарий; * in Kasan, Tatarstan, Russland) ist eine Konzertpianistin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anna Gourari erhielt ihren ersten Klavierunterricht mit fünf Jahren. 1979 gab sie ihr erstes öffentliches Konzert und besuchte eine Spezialmusikschule in Kazan, bevor sie nach Meisterkursen in Moskau u. a. bei Wera Gornostajewa 1990 das Studium an der Musikhochschule in München begann, u. a. bei Ludwig Hoffmann und Gitti Pirner.

Anna Gourari gewann bedeutende Klavier-Wettbewerbe, darunter 1986 den Kabalewski-Wettbewerb in Russland, 1990 den Internationalen Chopin-Wettbewerb Göttingen. Der Gewinn des 1. Preises beim Clara-Schumann-Wettbewerb in Düsseldorf 1994 markierte ihren internationalen Durchbruch, dem zahlreiche Auftritte und Plattenaufnahmen folgten.

Seither internationale Konzerttätigkeit und in international renommierten Festivals. Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Lorin Maazel, Zubin Mehta, Iván Fischer, Sir Roger Norrington, Yutaka Sado, Kyrill Petrenko, Christian Arming, Jonathan Nott etc. und mit Orchestern wie Budapest Festival Orchestra , Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunk, SWR Rundfunksinfonie-Orchester Danish Radio Symphony Orchestra, Orchester der Komischen Oper Berlin, Bamberger Symphoniker, Tokyo Symphony Orchestra, Bruckner-Orchester Linz, St. Petersburg Symphony Orchestra etc. etc. und Festivals wie Ludwigsburger Schlossfestspiele, Attergauer Kultursommer, Festival Pianistico Bergamo-Brescia, Stensgård Festival etc. Salzburger Festspiele, Rheingau Musikfestival, St. Moritz Festival, Schumannfest Düsseldorf, Bad Kissingen, Barcelona, Luzern, etc. etc.

Sie spielte eine der Hauptrollen in Werner Herzogs Film Invincible. Moderation von sechs TV-Beiträgen über Kunst und Kultur in Moskau für die Deutsche Welle. TV-Auftritte und Konzertmitschnitte.[1]

Bisher erschienen über 13 Alben, u.a. bei ECM, Decca, Koch Classics. Zuletzt das ECM-Album Visions fugitives.

Dozentin verschiedener Meisterkurse, u.a. in Deutschland, Italien, Österreich, Japan.

Anna Gourari lebt mit ihrer Familie in München.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1990 Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes
  • 2000 ECHO Klassik für Prélude Op. 9 (A. Scrjabin) als Nachwuchs-Künstlerin des Jahres
  • 2001 ECHO Klassik für Panathenäenzug Op. 74 (R. Strauss) als Instrumentalistin des Jahres[2]
  • Diapason d'Or für „Die letzten Kalvierstücke“ von Johannes Brahms (opp. 116-119)
  • 2014 Nominierung für einen Grammy Award[3]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Samplers
  • Chopin-Wettbewerb Preisträgerkonzert – 1990
  • Live-Aufnahmen vom Clara-Schumann-Wettbewerb – 1994
  • Best of Classic – Sony 2000
  • Best of Classic – Sony 2001
  • Invincible : Original Motion Picture Soundtrack mit Max Raabe und Martin Tillman BMG Ariola 2002
  • Sunday Night Classics – 2003
  • Piano 2003 – 2003

Film / Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2001 spielte sie eine der Hauptrollen in Werner Herzogs Film Invincible.
  • 2007 Dreharbeiten/Moderation von sechs TV-Beiträgen über Kunst und Kultur in Moskau für Deutsche Welle.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Interview in BR Alpha am 17. September 2012
  2. http://www.echoklassik.de/no_cache/klassik-suche/ Web-Archiv des Echo Klassik
  3. Clive Paget in Limelight, 27. Januar 2014