Anna Rosenwasser

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Anna Rosenwasser (* 1. Mai 1990) ist eine Schweizer Journalistin, Kolumnistin, Polit- und LGBTQ-Aktivistin.[1] Sie ist einer breiten Öffentlichkeit in der Schweiz bekannt geworden durch ihr gesellschaftliches und politisches Engagement für die rechtliche Gleichstellung von Homosexuellen (Öffnung der Zivilehe). Sie setzt sich öffentlich gegen Homophobie, gegen die Diskriminierung von sonstigen sexuellen Minderheiten und Personen mit einer selteneren Geschlechtsidentität ein.[2][3][4]

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anna Rosenwassers Mutter ist Schweizerin, ihr Vater kommt aus Israel[5]. Aufgewachsen ist Rosenwasser in Schaffhausen. Sie studierte an der ZHAW Winterthur Journalismus und an der Universität Zürich Politologie und Geschichte der Neuzeit.

Seit 2008 arbeitet Rosenwasser als freischaffende Journalistin und schreibt Kolumnen wie beispielsweise für hellozurich[6], SAITEN[7] und das Mannschaft Magazin[8]. Sie war einige Jahre im Vorstand der grössten Schweizer LGBTQ-Jugendgruppe Milchjugend. 2017 war sie Mitbegründerin und Leiterin der 2017 eröffneten Schaffhauser LGBTQ-Jugendgruppe andersh.[9] Anna Rosenwasser war von 2017 bis 2021 die Co-Geschäftsführerin der Lesbenorganisation Schweiz LOS.

2018 wurde sie für den LGBT+-Award des Swiss Diversity Awards nominiert[10]. Im selben Jahr kandidierte Anna Rosenwasser auf dem zweiten Listenplatz der JUSO-Liste für den Nationalrat. Zusammen mit dem Kantonspolitiker Florian Vock und dem Illustrator Claudio Näf veröffentlichte sie im Jahr 2021 das Buch Queer Sex - Whatever the fuck you want.

Anna Rosenwasser trat vor allem bei den beiden politischen Vorlagen über den Diskriminierungsschutz für Lesben und Schwule (2020) und die Öffnung der Zivilehe für gleichgeschlechtliche Paare (2021) national und international in Erscheinung und wird von den Medien deshalb als eine wichtige Vertreterin der LGBTQ-Bevölkerung der Schweiz gesehen.[11][12]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anna Rosenwasser lebt mit ihrer Partnerin im Zürcher Kreis 5.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anna Rosenwasser, Florian Vock und Claudio Näf: Queer Sex - Whatever the fuck you want. Print Matters, Zürich 2021, ISBN 978-3-033-08178-9

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Anna Rosenwasser. Abgerufen am 11. Mai 2021 (deutsch).
  2. Literaturtipps zum Mitnehmen - Anna Rosenwasser: «Diskriminierung macht mich müde». 30. Juni 2021, abgerufen am 8. November 2021.
  3. Die Zürcher Aktivistin Anna Rosenwasser – «E richtigi Frau mues … – Figg di, Roland». Abgerufen am 8. November 2021.
  4. Weltwoche: Beruf: lesbisch. Abgerufen am 8. November 2021.
  5. Debatte um Cancel Culture - Ist Cancel Culture demokratisch oder totalitär? 4. Mai 2021, abgerufen am 11. Mai 2021.
  6. Über uns - Team - Anna Rosenwasser. Abgerufen am 11. Mai 2021.
  7. Nebenbei gay – Saiten – Ostschweizer Kulturmagazin und Veranstaltungskalender. Abgerufen am 11. Mai 2021.
  8. Anna Rosenwasser, Autor bei Mannschaft. Abgerufen am 11. Mai 2021 (deutsch).
  9. {Internetquelle |url=https://www.shn.ch/leben-leute/menschen/2017-01-25/schaffhausen-erhaelt-einen-neuen-lgbt-jugendtreff |datum=2017-01-25 |abruf=2021-11-29 |sprache=de}}
  10. Nominations – Swiss Diversity Awards. Abgerufen am 11. Mai 2021 (deutsch).
  11. Charlotte Theile: »Die Forderung ist ganz einfach: Love is Love«. Der Spiegel, 18. September 2021, abgerufen am 29. November 2021 (deutsch).
  12. Imogen Foulkes: Switzerland votes in favour of LGBT protection bill. BBC News, 9. September 2021, abgerufen am 29. November 2021 (englisch).