Rupprecht begann bereits im Alter von sechs Jahren mit dem Skispringen und startete ab 2002 für ihren Heimatverein SC Degenfeld. Sie wurde bei den Deutschen Meisterschaften 2007 in Meinerzhagen 17. Ab dem 10. August 2008 war sie unregelmäßig im Continental Cup zu sehen und holte beim Debüt mit Platz 30 ihren ersten COC-Punkt. Bei den Deutschen Meisterschaften 2008 in Oberhof wurde sie deutsche Meisterin und sprang beim Teamspringen mit Ramona Straub als Baden-Württemberg III den fünften Platz. 2009 wurde sie deutsche Schülermeisterin. Bei ihren ersten Juniorenweltmeisterschaften 2010 in Hinterzarten belegte sie den neunten Platz, bei den OPA-Spielen 2010 in Eisenerz holte sie sich die Goldmedaille und ein Jahr später die Bronzemedaille. Bei der Deutschen Meisterschaft 2010 in Oberhof konnte sie sich vor Ulrike Gräßler und Melanie Faißt die Goldmedaille sichern.[1]
Bei ihren zweiten Juniorenweltmeisterschaften 2011 in Otepää sprang sie auf Platz 11. 2011 wurde sie im Ladies Cup Gesamtsiegerin in der Kategorie Schüler und wurde deutsche Schülermeisterin. Bei den Deutschen Meisterschaften 2011 in Meinerzhagen wurde sie Siebente. Am 7. Januar 2012 gab sie ihr Debüt im Weltcup in Hinterzarten, wurde 46. und 48. und verpasste jeweils den zweiten Durchgang. Im weiteren Verlauf der Weltcupsaison wurde sie nicht mehr eingesetzt. Bei den Deutschen Meisterschaften 2012 der Juniorinnen in Hinterzarten sprang sie auf den fünften Platz und bei den Damen ebenfalls auf den fünften Platz. In der Alpencup-Saison 2012/13 war sie beim ersten Springen in Einsiedeln noch 17. und beim zweiten Springen steigerte sie sich auf den fünften Platz. In Winterberg erreichte sie den neunten und den vierten Platz.
Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2023 in Planica gewann sie gemeinsam mit Luisa Görlich, Selina Freitag und Katharina Althaus die Goldmedaille im Teamspringen der Damen.[4] Nach dem ICOC-Wochenende in Eisenerz im Februar 2025 nahm Hollandt vorübergehend nicht mehr an Wettkämpfen teil und begründete dies später mit mentalen Problemen. Bereits bei der WM 2023 hatte sie über die Auswirkungen der Menstruation auf sportliche Leistungen gesprochen.[5]
Am 5. März 2026 kündigte Hollandt am Rande des Weltcupspringens in Lahti ihren Rücktritt nach dem Saisonfinale beim Skifliegen in Planica an.[6] Da sie sich nicht für das Weltcupfinale in Slowenien qualifizieren konnte, waren die Springen in Vikersund ihre letzten professionellen Wettkämpfe, wo sie allerdings an beiden Tagen die Qualifikation für die Skiflugwettkämpfe nicht überstand.