Anna von Bayern

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Anna und Manuel von Bayern

Anna von Bayern, vollständiger Name Anna-Natascha Prinzessin von Bayern, geb. Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (* 15. März 1978 in München) ist eine deutsche Journalistin und Autorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anna Prinzessin von Bayern kam als Tochter des Forst- und Wirtschaftswissenschaftlers Ludwig Ferdinand Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (* 1942)[1] und seiner schwedischen Frau Yvonne (* 1951), geb. Gräfin Wachtmeister af Johannishus, in München zur Welt. Anna hat drei Geschwister, darunter den Schauspieler August Wittgenstein. Ihre Muttersprache ist Schwedisch.[2]

Zwischen 1998 und 2011 studierte Anna von Bayern unter anderem Politik und Geschichte an der Stanford University sowie Philosophie, Politik und Wirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo sie zur Master of Arts graduierte. Im Jahre 2010 absolvierte Anna von Bayern das Young Leader Program des American Council on Germany, ein Partnerprojekt der deutschen Denkfabrik Atlantik-Brücke und des American Council on Germany für aufstrebende politische und wirtschaftliche Führungskräfte.[3] Nach einer Tätigkeit als freie Journalistin und einem Volontariat im Axel Springer Verlag ist sie seit September 2008 Redakteurin im Politikressort der Zeitung Bild am Sonntag.

2010 trat Anna von Bayern mit einer Biographie des damaligen Bundesverteidigungsministers und CSU-Politikers Karl-Theodor zu Guttenberg hervor. Das Buch wurde in den Medien breit rezipiert, aber überwiegend heftig kritisiert.[4][5][6] 2014 veröffentlichte sie eine Biographie über Wolfgang Bosbach, für welche sie Bosbach monatelang begleitete.[7]

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anna Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg heiratete im Jahr 2005 den Biologen Manuel Prinz von Bayern (* 1972), den Sohn des Rennfahrers Leopold Prinz von Bayern und seiner Frau Ursula, geb. Möhlenkamp, aus dem ehemaligen Herrscherhaus Wittelsbach. Anna Prinzessin von Bayern, wie sie seit ihrer Heirat heißt, und ihr Mann haben einen Sohn und eine Tochter und leben in Berlin.[8]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anna von Bayern: Karl-Theodor zu Guttenberg. Aristokrat, Politstar, Minister, Köln: Fackelträger 2010, ISBN 978-3-7716-4453-6.
  • Anna von Bayern: Wolfgang Bosbach. Jetzt erst recht! Die Biografie, München: Heyne 2014, ISBN 978-3-453-20055-5.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Anna von Bayern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Forstgut Ditzrod (abgerufen am 19. Dezember 2012)
  2. Anna-Natascha, Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, geneall.net
  3. American Council on Germany: Alumni Reunion in Berlin
  4. Sebastian Fischer: Guttenberg privat: Ministerchen mit Maikäfer. In: Spiegel Online. 22. Juni 2010, abgerufen am 20. Januar 2013.
  5. Wolfgang Jeschensky: Guttenberg: Biographie, Als der Hofhund den Papagei fraß. In: Süddeutsche Zeitung. 24. Juni 2010, abgerufen am 20. Januar 2013.
  6. Julia Encke: Guttenberg-Biographie: Ein Aufsteiger von oben. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 24. Juni 2010, abgerufen am 20. Januar 2013.
  7. Einer von der ehrlichen Sorte. Zweites Buch der Wittgensteinerin Anna von Bayern. In: Siegener Zeitung. siegener-zeitung.de, 4. März 2014, abgerufen am 30. November 2016.
  8. Franziska von Mutius: 2 Jahre nach dem Tod der Münchner TV-Moderatorin: Petra Schürmanns Villa wird abgerissen. In: Bild. 27. Juni 2012, abgerufen am 20. Januar 2013.