Annie Ernaux

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Annie Ernaux, 2011

Annie Ernaux, geborene Duchesne, (geb. 1. September 1940 in Lillebonne, Seine-Maritime) ist eine französische Schriftstellerin. Ihr literarisches Werk ist im Wesentlichen autobiographisch. In Frankreich erschien 2008 ihr Buch Les Années, das sehr erfolgreich war. 2017 kam die deutschsprachige Ausgabe Die Jahre heraus und erlangte viel Aufmerksamkeit.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ernaux verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Yvetot in der Normandie. Sie wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf. Ihre Eltern waren zunächst Arbeiter und betrieben später ein kleines Ladengeschäft mit Café. Sie konnte ein Lycée besuchen. Ernaux studierte an der Universität Rouen und in Bordeaux. Sie unterrichtete am Gymnasium in Bonneville[2], am Collège d’Évire in Annecy-le-Vieux, in Pontoise und am Centre national d’enseignement à distance (CNED)[3].

Literarische Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1974 publizierte Ernaux ihren ersten autobiographischen Roman Les Armoires vides. 1984 erhielt sie für La Place den Prix Renaudot.

Der 2008 veröffentlichte Roman Les Années wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Ebenfalls 2008 erhielt sie den Prix de la langue française für ihr Gesamtwerk[4].

2011 kam L’Autre Fille, ein Brief an ihre Schwester heraus. Diese war mit sechs Jahren verstorben, zwei Jahre vor der Geburt Ernaux’.[5] Ebenfalls 2011 erschien L’Atelier noir, eine Sammlung von Notizen, Plänen und Gedanken zu ihrem Werk. Die Anthologie Écrire la vie erschien ebenfalls 2011 in «Quarto». Darin enthalten sind neben den meisten ihrer autobiographischen Werke zusätzlich Fotografien und Tagebuchausschnitte.

Im April 2016 publizierte sie ein weiteres autobiographisches Werk, Mémoire de fille, in welchem sie sich mit dem Sommer 1958 beschäftigt.[6] In diesem Sommer war sie 18 Jahre alt und machte in einer Ferienkolonie ihre erste sexuelle Erfahrung. Sie beschreibt dieses extrem brutale Erlebnis[7] als „Erinnerung der Scham“:

„la grande mémoire de la honte, plus minutieuse, plus intraitable que n’importe quelle autre. Cette mémoire qui est en somme le don spécial de la honte“

Annie Ernaux: Mémoire de fille[8]

Ihre Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt; die englischen Übersetzungen erscheinen in Seven Stories Press.[9]

Auf Deutsch kamen Erzählungen und die Romane Das bessere Leben (1988, frz. 1983), Das Leben einer Frau (1993, frz. 1989), Sich verlieren (2003, frz. 2001), Eine vollkommene Leidenschaft: die Geschichte einer erotischen Faszination (2004, frz, 1999), und Die Jahre (2017, frz. 2008) heraus.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Annie Ernaux gilt als „eine der prägendsten Stimmen der Französischen Gegenwartsliteratur“.[10] Sie wird im universitären Umfeld positiv rezipiert und ihr Werk ist Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Arbeiten.[11][12] In der Literaturkritik wird ihr Werk vorwiegend positiv rezipiert, von einzelnen Stimmen hingegen als „Zurschaustellen des Elends“ oder „banale und unglaubliche Anmassung“ beurteilt. Mémoire de fille wurde „ein Geruch nach Mottenkugeln“ attestiert, man habe „den Eindruck, dasselbe schon tausendmal“ von ihr gelesen zu haben.[13] Andere hingegen führen die große Popularität und die unmittelbare Verbundenheit zwischen Autorin und Leserschaft auf das große Talent von Ernaux zurück, die den schneidenden Stil ihrer ersten Romane zu einer klassischen Strenge weiterentwickelt habe.[14] Ihre trockene, minimalistische und kalt erscheinende écriture plate verberge vielleicht die Tränen: „cette froideur cache peut-être des larmes“[15] Nathalie Crom lobt Les Années als großes und schönes Buch, in welchem ihre Meisterschaft zur Blüte komme.[16] Ernaux erhalte seither außerordentliche Aufmerksamkeit durch Literaturkritik und Leserschaft; die Publikation von Les Années habe allgemeinen Beifall ausgelöst.[17] Das Buch wurde zum Bestseller.[18]

Nils Minkmar bewertete die im September 2017 veröffentlichte deutschsprachige Fassung von Les Années Die Jahre im Spiegel unter der Überschrift Ein weiblicher Proust als „Meisterwerk“. Ernaux habe „eine Klasse, die vielen ihrer männlichen Kollegen fehlt“.[19] Laut Ruth Fühner unternimmt Ernaux den weitgehend „großartig“ gelungenen Versuch, ihre „eigene Lebenszeit als Epoche“ darzustellen.[20] Im Deutschlandfunk Kultur kommentierte Peter Urban-Halle: „In unserer Zeit des autobiografischen Romans schreibt die Französin Annie Ernaux eine Anti-Autobiografie. Da sich für sie das Individuelle und das Kollektive gegenseitig beeinflussen, gibt es in ihrem einzigartigen Buch kein Ich.“ Die Schriftstellerin schreibe „sachlich“, „ohne Metaphern und ohne Beurteilungen“ aus soziologischer Perspektive, beeinflusst von Pierre Bourdieu und anhand von Fotos aus ihrem Leben.[21] Meike Feßmann bezeichnete in der Süddeutschen Zeitung Annie Ernaux als „herausragende Schriftstellerin“. Als Vorbilder für dieses „eigenständige“ Werk nennt Feßmann neben Marcel Proust und Virginia Woolf auch die Soziologen Michel Foucault und Pierre Bourdieu sowie Roland Barthes.[22] In der TAZ erschien eine Rezension von Klaus Bittermann Als die Leichen durch Paris schwammen. Der Titel bezieht sich auf das Massaker von Paris. „Nachkriegszeit, Algerienkrise, Mai ‚68, Mitterrand, Frauenbewegung – Annie Ernaux hat ein ungewöhnliches Stück Gedächtnisliteratur geschrieben, in dem die persönliche Geschichte eine kollektive Geschichte erzählt. Keine klassische Autobiografie, weil, wie Annie Ernaux sagt: Man ist nicht allein.“ Bittermann konstatiert, es handele sich um ein „großes Buch“. Kritisch merkt er an, der hintere Teil der Erzählung sei teilweise banal, weil die Ereignisse keinen unmittelbaren Bezug mehr zu der Autorin hätten. Ab der Jahrtausendwende stellt er einen melancholischen Unterton und eine Distanz zu den Geschehnissen heraus.[23] Als Titel für seine Buchbesprechung wählte Tobias Schwartz im Tagesspiegel Etwas von der Zeit retten und zitiert damit einen Teil des letzten Satzes von Ernaux’ Werk. Er postuliert, man könne Ernaux eine Soziologin nennen. Gemeinsam mit dem Soziologen Didier Eribon, der sich ausdrücklich auf sie beziehe, trat sie im Rahmen der Frankfurter Buchmesse 2017 auf.[24] Ernaux sehe sich als „Ethnologin ihrer selbst“. Schwartz hebt hervor, der Text sei „experimentell“, „anspruchsvoll“, teilweise „gewagt“ und dennoch publikumswirksam.[25]

Das Literarische Quartett von der Frankfurter Buchmesse hatte u. a. Annie Ernaux’ Werk Die Jahre zum Thema. Volker Weidermann, Christine Westermann und der Gast Johannes Willms sprachen sich für das Buch aus, Thea Dorn dagegen. Willms, der den Text vorstellte, nannte ihn eine „Soziografie“, eine Emanzipationsgeschichte als Frau und als Mädchen aus der Provinz, das in Paris eine Ausbildung als Lehrerin absolviert. Er empfahl die „spannende Lektüre“. Christine Westermann bezog den Text auf ihre eigene Kindheit und Jugend und bezeichnete ihn als Zeitreise in ihr eigenes Leben. Für Volker Weidermann ist Die Jahre bis 1989 ein „Aufbruchsbuch“, das ihn nach anfänglicher Irritation gepackt habe. Thea Dorn wandte sich scharf gegen die Verwendung des „man“ statt „ich“. Das „quasi soziologische“ statt literarische Buch sei politisch, links und poststrukturell. Sie monierte, ein Mädchen aus kleinen Verhältnissen in der Provinz dürfe nach Ernaux keine Subjektivität haben.[26] Im Südwestfunk analysierte Michael Kuhlmann die Sprache der Autorin und wies auf die Leistung der Übersetzerin hin, durch die das Buch lesenswert sei.[27] Ein Interview von Beate Tröger mit Sonja Finck zu den Anforderungen an die Übersetzung erschien in der Wochenzeitung Der Freitag.[28] Laut Magnus Klaue gelingt Ernaux in «Die Jahre», was Eribon in «Rückkehr nach Reims» nur versprochen habe: „die glückliche Allianz von Autobiographie und Historiographie.“[29] Christoph Vormweg zufolge handelt es sich um eine Provozierende Aufforderung zur Selbstbesinnung. Er zitiert Ernaux' Intention, „etwas von der Zeit (zu) retten, in der man nie wieder sein wird.“[30]

Ernaux selbst betrachtet ihr Werk im Zusammenhang von Literatur, Soziologie und Geschichte und will in einem individuellen Gedächtnis das Gedächtnis des kollektiven Gedächtnisses finden und so die Geschichte mit Leben füllen.[31] Sie beschreibt ihr Ich als fragmentarisch, nicht kontinuierlich, vom Zufall bestimmt. Traumatisierende Erlebnisse in Kindheit und Jugend wurden in der Familie verschwiegen und sind Ursache einer lebenslangen Scham.[32]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Prix Renaudot 1984 für La Place
  • Prix Marguerite-Duras 2008 für Les Années
  • Prix François Mauriac für Les Années
  • Prix de la langue française 2008 für ihr Gesamtwerk
  • Doctor honoris causa durch die Université de Cergy-Pontoise 2014[36]
  • Premio Feronia-Città di Fiano 2014, Ehrung als eine fremdsprachige Autorin, für La Place
  • Premio Strega Europeo 2016 für Les Années und für die italienische Übersetzung durch Lorenzo Flabbi
  • Prix Marguerite-Yourcenar 2017 der Société civile des auteurs multimédia (Scam) für ihr Gesamtwerk,[37] dotiert mit 8000 €.

Ernaux ist Namensgeberin des „Prix Annie-Ernaux“, einem mit 1000 € dotierten Preis für nicht veröffentlichte Texte zu vorgegebenen Themen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Heike Ina Kuhl: „Du mauvais goût“: Annie Ernauxs Bildungsaufstieg als literatur- und gesellschaftskritische Selbstzerstörung: eine Untersuchung ihres Werks mithilfe textlinguistischer, psychologischer und soziologischer Kriterien. Niemeyer, Tübingen 2001, ISBN 978-3-484-55035-3. Zugl. Diss. phil. Universität Freiburg im Breisgau 1997. Reprint de Gruyter, Berlin 2016, ISBN 978-3-11-091025-4
  • Roswitha Böhm: Annie Ernaux. Von Glück und Entfremdung, in: Französische Literatur der Gegenwart. Ein Autorenlexikon. Hgg. Petra Metz, Dirk Naguschewski. C. H. Beck, München 2001, S. 86–89
  • Siobhan McIlvanney: Annie Ernaux. The return to origins. Liverpool University Press 2001
  • Karen Struve: „Les artistes de l’intime“: erotische Körper im Spannungsfeld zwischen Intimität und Öffentlichkeit bei Christine Angot, Catherine Millet und Annie Ernaux. Lit, Münster 2005 ISBN 978-3-8258-8958-6 Zugl. Diss. phil. Universität Bremen. Prix Germaine de Staël 2008
  • Le vrai lieu. Interview mit Michelle Porte. Gallimard, Paris 2014 ISBN 978-2-07-014596-6
  • Robert Kahn, Laurence Macé, Françoise Simonet-Tenant (Hrsg.): Annie Ernaux: l’intertextualité; mit Beiträgen von Michèle Bacholle-Bošković, Pierre-Louis Fort, Nathalie Froloff und 13 weiteren Autoren. Presses universitaires de Rouen et du Havre, Mont-Saint-Aignan 2015 ISBN 979-10-240-0464-8
  • Eva Kimminich: Macht und Magie der Worte. Zur Funktion des Schreibens im Werk Annie Ernaux’. In: Wolfgang Asholt, Hg.: Intertextualität und Subversivität. Studien zur Romanliteratur der achtziger Jahre in Frankreich. Reihe: Siegen, Beiträge zur Literatur-, Sprach- und Medienwissenschaft, 120. Winter, Heidelberg 1994, S. 149–159
  • Eva Marlene Heubach: „Etre ethnologue de soi-même“. Realismus der Referenz und Annie Ernaux’ „Les Années“ (2008), in Frankreich. Jahrbuch für europäische Ethnologie, 6. Hg. Heidrun Alzheimer u. a. Görres-Gesellschaft. Schöningh, Paderborn 2011 ISSN 0171-9904 S. 69–91

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Annie Ernaux – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Annie Ernaux: „Die Jahre“ auf Perlentaucher.de. Klappentext, Leseprobe des Verlags und Rezensionsnotizen.
  2. Héloïse Kolebka: Annie Ernaux : "Je ne suis qu’histoire" (= L’Histoire. Nr. 332). Juni 2008, ISSN 0182-2411 (18 S., presse.fr).
  3. Interview mit Annie Ernaux. Centre Gallimard de l’enseignement, abgerufen am 16. Oktober 2017.
  4. Annie Ernaux : prix de la langue française. Etat-critique.com, archiviert vom Original; abgerufen am 16. Oktober 2017.
  5. Bernard Desportes: Annie Ernaux et l’autre fille. Bibliobs, 7. März 2011, abgerufen am 16. Oktober 2017.
  6. Fiche de l’ouvrage Mémoire de fille, Gallimard.
  7. "Mémoire de fille" d’Annie Ernaux, récit de l’été douloureux de ses 18 ans. Radio Télévision Suisse, 1. Juni 2016, abgerufen am 18. Oktober 2017.
  8. Mémoire de fille’Gallimard, 2016, S. 18–19
  9. About Seven Stories Press. Seven Stories Press, abgerufen am 16. Oktober 2017.
  10. Annie Ernaux: Ein Werk am Puls der Zeit. Universität Freiburg, abgerufen am 18. Oktober 2017.
  11. Annie Ernaux: Documentation critique. Auteurs contemporains: Discours critique sur les œuvres de littérature contemporaine, abgerufen am 18. Oktober 2017.
  12. Grégoire Leménager: Annie Ernaux: „Je voulais venger ma race“. L’Obs, 15. Dezember 2011, abgerufen am 18. Oktober 2017.
  13. Marianne Grosjean: «Mémoire de fille» d’Annie Ernaux sent la naphtaline. Tribune de Genève, 15. April 2016, abgerufen am 18. Oktober 2017.
  14. Marie-France Savéan: La Place et Une femme d’Annie Ernaux. Gallimard, abgerufen am 18. Oktober 2017.
  15. Marie-France SAVEAN: La Place et Une Femme d’Annie Ernaux. Paris, Gallimard, 1994, S. 192. Zitiert nach Lucie Chytilová:« L’écriture plate » dans les œuvres La Place, Une Femme et La Honte d’Annie Ernaux. Brno 2011, S. 6
  16. Nathalie Crom: Les Années, Annie Ernaux. Telerama, 4. Februar 2008, abgerufen am 18. Oktober 2017.
  17. Sergio Villani, « Éditorial », LittéRéalité, 2008
  18. Tobias Schwartz: „Die Jahre“ von Annie Ernaux. Etwas von der Zeit retten. Der Tagesspiegel online, 17. Oktober 2017.
  19. Nils Minkmar: Weiblicher Proust. Spiegel Online, 26. August 2017, abgerufen am 18. Oktober 2017.
  20. Ruth Fühner: Annie Ernaux: Buchtipp. „Die Jahre“. Hessischer Rundfunk 2 Kultur, 12. September 2017, ausgestrahlt am 13. September 8.30 Uhr.
  21. Peter Urban-Halle: Annie Ernaux: „Die Jahre.“ Erinnerungen ohne Ich-Erzähler. Deutschlandfunk Kultur, 10. Oktober 2017. Buchkritik zum Hören und Lesen.
  22. Meike Feßmann: Französische Literatur. Ich und das Mittagessen. Süddeutsche Zeitung online, 11. Oktober 2017.
  23. Klaus Bittermann:Als die Leichen durch Paris schwammen. Die Tageszeitung online, 10. Oktober 2017.
  24. Suhrkamp: Annie Erneaux und Didier Eribon im Gespräch auf der Frankfurter Buchmesse, Evangelische Akademie Frankfurt, 12. Oktober 2017.
  25. Tobias Schwartz: „Die Jahre“ von Annie Ernaux. Etwas von der Zeit retten. Der Tagesspiegel online, 17. Oktober 2017.
  26. Das Literarische Quartett von der Frankfurter Buchmesse vom 13. Oktober 2017. 23 Uhr, ZDF Kultur.
  27. Michael Kuhlmann: Rezension Die Jahre als Audiodatei. SWR2, Reihe Lesenswert, 13. November 2017, das Manuskript kann beim Sender eingesehen werden.
  28. Beate Tröger: „Vom Tod her denken.“ Wir haben mit der deutschen Übersetzerin gesprochen. Der Freitag, 16. November 2017, S. 17
  29. Magnus Klaue: Unbewegte Bilder. In: Dschungel. Beilage zur Jungle World, Nr. 51–52, 21. Dezember 2017, S. 10f, online, 2. Januar 2018
  30. Christoph Vormweg: Annie Ernaux: "Die Jahre." Provozierende Aufforderung zur Selbstbesinnung. Deutschlandfunk, Audio und Print, 15. Januar 2018
  31. Annie Ernaux, Die Jahre, S.252
  32. Interview von Anne-Catherine Simon mit Annie Ernaux: „Das tote Kind war das schlimmste Tabu“. In: Die Presse, 4. Januar 2018, S. 19
  33. Ernaux bei ihrer Übersetzerin Sonja Finck, Mitglied des VdÜ, 2017.
  34. Auszug in Den gegenwärtigen Zustand der Dinge festhalten. Zeitgenössische Literatur aus Frankreich. die horen, 62, 267, Herbst 2017
  35. Annie Ernaux im Interview mit Sandrine Blanchard: Annie Ernaux : «Je ne pensais qu’à désobéir.» Annie Ernaux vient de publier «Mémoire de fille», un livre bouleversant sur deux années cruciales de sa jeunesse. Le Monde, 3. April 2016, online 4. April 2016 (franz.)
  36. Annie Ernaux, docteur d’honneur de l’UCP (Memento des Originals vom 29. November 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.u-cergy.fr communiqué de presse sur le site de l’université de Cergy-Pontoise, le 21 novembre 2014.
  37. Annie Ernaux. Preisträgerin des Prix Marguerite-Yourcenar 2017 am 4. Dezember 2017
  38. „Was lässt sich retten von der Zeit, die hinter uns liegt? Diese Frage treibt uns Sterbliche immer wieder um.“ ...