Annika de Buhr

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Annika de Buhr (* 1. April 1972 in Hannover) ist eine deutsche Journalistin, Fernsehmoderatorin und Sprecherin.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Annika de Buhr ist das älteste von vier Kindern.

Nach dem Abitur an der Albert-Schweitzer-Schule 1991 in Nienburg/Weser studierte sie Politikwissenschaft und Germanistik an den Universitäten Oldenburg und Hannover. Ihre Karriere begann im Jahre 1988, als sie einem Aufruf von Radio NDR 1 Niedersachsen folgte, das Europareporter suchte. Sie machte sich mit einer Presseagentur selbstständig, arbeitete dann unter anderem für den NDR, die Neue Presse, die Hannoversche Allgemeine, Spiegel TV, den Informationssender XXP in Berlin und VOX. Zwischen 2005 und 2009 führte sie durch die Nachrichtensendungen heute, heute – in Deutschland und heute nacht bei ZDF und 3sat.

Von 2006 bis 2011 moderierte sie außerdem in vivo – das Magazin der Deutschen Krebshilfe auf Focus Gesundheit. Diese Sendung, in denen Krebskranken und deren Angehörigen Mut gemacht und Hilfe geleistet wird, ist ein Teil des sozialen Engagements der Moderatorin. Die Beiträge mit Informationen über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Krebs gibt die Deutsche Krebshilfe inzwischen auf thematisch sortierten DVD kostenlos an Interessenten, Schulen und Bildungseinrichtungen ab. Die Journalistin engagiert sich unter anderem auch in dem Netzwerk Junge Journalisten für den journalistischen Nachwuchs. Von 2009 bis 2010 moderierte sie Hallo Niedersachsen und von 2013 bis 2014 geomar.tv.

Von 2015 bis 2016 war sie beim NDR als Außenmoderatorin der Sendung Mein Nachmittag tätig und seit 2016 moderiert sie dort die Nachrichten im Nordmagazin. Nach dem Start des neuen Fernsehsenders kabel eins Doku am 22. September 2016 moderierte sie dort bis zum 19. Dezember 2017 die Sendung Das Doku Magazin – täglich mehr verstehen.[1]

Annika de Buhr ist die Schwester von Hannes de Buhr (Yu), dem Gitarristen der mittlerweile aufgelösten Band Cinema Bizarre. Mit dem Verleger Jan Weitendorf hat sie seit Juli 2010 einen gemeinsamen Sohn. Sie leben getrennt.[2]

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Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1991: Abitur
  • 1994–1996: Volontariat bei der Neuen Presse, Verlagsgesellschaft Madsack in Hannover
  • 1995: Besuch der Akademie für Publizistik in Hamburg
  • 1991–2003: Studium Deutsche Literatur und Politikwissenschaft in Oldenburg und Hannover; Abschluss: Magistra Artium. Thema der Magisterarbeit: Die Reaktion deutscher Fernsehsender auf die Terroranschläge vom 11. September
  • 2000: Besuch der Henri-Nannen-Schule (Journalistenschule), damals in Berlin

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1988: Radioreporterin europaweit für NDR 1
  • 1989–1992: freie Mitarbeiterin bei der Nienburger Tageszeitung Die Harke
  • 1992–1994: Gründung und Leitung einer Medienagentur, die Wochenblätter produziert
  • 1993: freie Mitarbeiterin bei der Tageszeitung Neue Presse
  • 1994–1996: Tageszeitungsvolontariat bei der Neuen Presse
  • 1996–2001: Redakteurin bei der Neuen Presse in den Ressorts Lokales, Wirtschaft und Kultur
  • 2000: Projektleitung bei der PR-Agentur Hasheider, Preising & Partner
  • 2001–2005: Redakteurin, Reporterin und Moderatorin bei XXP/Spiegel-TV
  • 2005: Moderation Hauptnachrichten bei VOX
  • 2005–2009: Moderation von heute nacht und heute-Sendungen (z. B.: Heute – in Deutschland und heute 19:00 Uhr auf ZDF)
  • 2009–2010: Moderation von Hallo Niedersachsen
  • seit 2013: Hörbuchsprecherin
  • 2013–2014: Moderation von geomar.tv
  • 2015–2016: Außenmoderatorin der Sendung Mein Nachmittag beim NDR
  • seit 2016: Moderation der Nachrichten im Nordmagazin beim NDR[3]
  • 2016–2017: Moderation von Das Doku Magazin – täglich mehr verstehen bei kabel eins Doku

Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1993–1994: Organisation und Durchführung von Hilfsgüterlieferungen nach Kroatien
  • Seit Mai 2006 engagiert sich Annika de Buhr gemeinsam mit Kollegen von Zeit, Spiegel, Welt am Sonntag und Frankfurter Rundschau für junge Nachwuchs-Journalisten – als Mentorin innerhalb des Netzwerks JungeJournalisten.de.
  • Annika de Buhr ist ehrenamtliche Botschafterin der Deutschen Krebshilfe.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2005: Nominierung für den Journalistenpreis Goldener Prometheus in der Kategorie „Newcomer des Jahres“.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.annika-de-buhr.de/
  2. http://www.bunte.de/society/annika-de-buhr-die-tv-frau-ist-mama-geworden_aid_18911.html
  3. http://www.ndr.de/der_ndr/presse/mitteilungen/Plaetze-1-und-2-Nordmagazin-und-Schleswig-Holstein-Magazin-im-bundesweiten-Vergleich-an-der-Spitze,pressemeldungndr18030.html

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]