Anousch Mueller

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Anousch Mueller (* 8. Dezember 1979 in Erfurt) ist eine deutsche Schriftstellerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anousch Mueller studierte Neuere Deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin und Jüdische Studien an der Universität Potsdam. Sie schloss ihr Studium mit einer Arbeit über Adalbert Stifter ab.

Im Jahre 2009 begann Mueller eine Ausbildung zur Heilpraktikerin. Nach desillusionierenden Erlebnissen an einer Berliner Heilpraktikerschule veröffentlichte sie im Jahre 2015 in der Süddeutschen Zeitung den Erfahrungsbericht Weißbrot gegen Krebs. Im Mai 2016 erschien das Sachbuch Unheilpraktiker – Wie Heilpraktiker mit unserer Gesundheit spielen beim Riemann-Verlag (Random House). Seit dem April 2016 ist Mueller Mitglied der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) und Unterstützerin des INH (Informationsnetzwerk Homöopathie), das sich kritisch mit der Homöopathie auseinandersetzt.[1]

Sie ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt mit ihrer Familie in Berlin-Pankow.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihr Debütroman Brandstatt erschien 2013 beim Verlag C.H.Beck und wurde mit dem Literaturpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung[2] ausgezeichnet. Der Preis zählt mit 15.000 € zu den höchstdotierten Literaturauszeichnungen in Deutschland. Mit einem abgeänderten Auszug aus dem Roman nahm sie 2013 am Wettlesen zum Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt teil.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2013: Literaturpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Unheilpraktiker – Wie Heilpraktiker mit unserer Gesundheit spielen, Riemann, München 2016, ISBN 978-3-570-50195-5
  • Brandstatt. Roman. C.H.Beck, München 2013. – ISBN 978-3-406-65349-0
  • Bescheiden, aber auch ein bisschen göttlich. Beflügelte Worte. Frohmann Verlag, Berlin 2012.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. skeptiker, 2/2016, S. 98.
  2. juergen-ponto-stiftung.de (Memento des Originals vom 14. Juli 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.juergen-ponto-stiftung.de