Anoushka Shankar

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Anoushka Shankar beim Rudolstadt-Festival 2016
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Traces of You
  CH 77 20.10.2013 (… Wo.)
  US 185 09.11.2013 (… Wo.)
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Anoushka Shankar (Hindi अनुष्का शंकर; geb. 9. Juni 1981 in London) ist eine Sitar-Spielerin.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anoushka Shankar wurde in London geboren. Sie ist die Tochter des bekannten Sitar-Spielers Ravi Shankar, ihre Mutter ist Sukanya Rajan.[2] Mit sieben Jahren zog sie mit ihren Eltern nach San Diego. Dort erlernte sie von ihrem Vater das Sitar-Spiel. Bereits mit 13 Jahren gab sie ihr Konzertdebüt in Neu-Delhi (Indien); seitdem ist sie oft zusammen mit ihrem Vater aufgetreten. Im Gegensatz zu ihrer Halbschwester Norah Jones ist sie der traditionellen indischen Musik zugewandt.

Ihr erstes Soloalbum Anoushka wurde 1998 veröffentlicht. Im Jahr 2002 trat sie beim Concert for George auf. 2008 veranstaltete sie mit Jethro Tull das A Billion Hands Concert, ein Benefizkonzert anlässlich der Anschläge am 26. November 2008 in Mumbai.[3] In dem Film Dance Like a Man hatte sie eine Rolle als Tänzerin.

Seit 2010 ist sie mit dem englischen Filmregisseur Joe Wright verheiratet, mit dem sie einen gemeinsamen Sohn (Zubin, * 2011) hat. Die Familie lebt in London.[2]

Anoushka Shankar war 2013 Künstlerin der „Zeitinsel“-Konzertreihe The Anoushka-Shankar-Project im Konzerthaus Dortmund. Ihr Konzert auf dem Rudolstatdt-Festival 2016 wurde von Deutschlandradio Kultur mitgeschnitten und wird am 31. Oktober 2016 abends auf dem Sendeplatz Deutschlandradio In Concert gesendet.[4]

Diskographie und Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1998: Anoushka (Angel Records)
  • 2000 Anourag (Angel Records)
  • 2001: Live at Carnegie Hall (Angel Records)
  • 2005: Rise (Angel Records)
  • 2007: Breathing Under Water. Manhattan (EMI) – mit Karsh Kale, Norah Jones, Sting, Ravi Shankar
  • 2011: Traveller (Deutsche Grammophon)
  • 2013: Traces of You (Deutsche Grammophon)
  • 2015: Home (Deutsche Grammophon)

Konzertmitschnitte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • British House of Commons Shield, 1998[6]
  • Woman of the Year (mit Kareena Kapoor, Ritu Beri, and Rhea Pillai), International Women's Day 2003[6]
  • Grammy-Nominierung für das Album Live at Carnegie Hall 2003[7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datenbanken
 Commons: Anoushka Shankar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Inhalte

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartdiskografie Deutschland
  2. a b Nick Duerden: Anoushka Shankar: My deep connection with my father. The Guardian, 19. November 2011, abgerufen am 30. November 2011 (englisch).
  3. The show must go on. Video Interview mit Anoushka Shankar zu A Billion Hands, livemint.com, Dezember 2008.
  4. Montag, 31. Oktober 20:03–21:30 Deutschlandradio In Concert: Anoushka Shankar
  5. Verbier Festival 2007 – Anoushka Shankar & Joshua Bell. ARTE, abgerufen am 16. August 2009.
  6. a b Anoushka Shankar Biography. musicianguide.com. Abgerufen am 20. Januar 2009.
  7. rediff.com: Norah's night at the Grammys