Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day 2026
Der Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day vom 25. Juli 2026 war ein islamistischer Terrorakt, der sich gegen den Berliner Christopher Street Day richtete. Der Täter rammte im Großen Tiergarten mehrere Personen mit einem Kleinbus und griff anschließend Passanten mit einer Machete an. Durch das Geschehen kam eine Frau ums Leben, 31 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.[1] Bei dem mutmaßlichen Täter handelte es sich um den als Gefährder eingestuften Abdul B., der einen Tag nach der Tat von der Polizei bei einem Festnahmeversuch erschossen wurde.
Hintergrund und Tat



An der alljährlichen CSD-Veranstaltung unter dem Motto Haltung ist hot hatten Hunderttausende Menschen teilgenommen. Sie zogen mit über 80 Wagen und 55 Fußgruppen von der Leipziger Straße über Potsdamer Platz und Nollendorfplatz zur Siegessäule im Großen Tiergarten. Die Polizei war mit 2000 Beamten im Einsatz, um den CSD und andere Veranstaltungen zu schützen.[2]
Der Anschlag geschah gegen 22 Uhr in unmittelbarer Umgebung des Christopher Street Day (CSD). Dabei gelang es dem Täter nicht, das eigentliche Veranstaltungsgelände zu befahren, das sich etwa 400 Meter entfernt befand.[3] Während des Geschehens steuerte der Täter einen weißen Kleinbus vom Typ Citroën Spacetourer, vom Eingang neben dem Lessing-Denkmal kommend, über den Baumschulenweg und den Ahornsteig gezielt gegen Menschen. Schließlich kollidierte das Fahrzeug kurz vor der Bellevueallee mit einem Baum. Der Fahrer verließ anschließend das Fahrzeug und verletzte Passanten mit einer Machete schwer.[1][4]
Bei dem Anschlag wurde eine 65-jährige Polin aus Warschau durch den Aufprall des Fahrzeugs getötet, die mit ihrer Tochter, die ebenfalls verletzt wurde, zum CSD gereist war.[5][6][7] 31 Menschen wurden verletzt – davon drei lebensbedrohlich, sieben schwer und 24 leicht.[8][9][10] Mindestens fünf Menschen erlitten Schnitt- bzw. Stichverletzungen.[7] Zwei Tage nach der Tat befanden sich alle Verletzten außer Lebensgefahr.[11] Es wurde der Massenanfall von Verletzten ausgerufen.[12]
Die Veranstalter brachen den CSD nach dem Anschlag um 22:15 Uhr offiziell ab.[13][14] Das für den Folgetag geplante CSD-Frühstück wurde abgesagt. Eine Trauerveranstaltung mit rund 5000 Menschen fand am Sonntag um 14 Uhr am Pariser Platz statt.[3][15][16] Um 17:30 Uhr fand ein Trauermarsch von der Marienkirche bis zum Brandenburger Tor statt.[17]
Tatverdächtiger und Ermittlungen
Herkunft und Aufwachsen
Die Polizei identifizierte den 21-jährigen islamistischen Gefährder Abdul B. als Tatverdächtigen.[18] Er wurde am 2. Juli 2005 in Berlin geboren, besaß die deutsche Staatsbürgerschaft und hatte eine libanesische Familienbiografie. B. wuchs im Ortsteil Tiergarten auf.[1][19][20] Zwei Cousins von B. waren Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat; einer trug den Kampfnamen „Abu Bilal al-Lubnani“ und wurde Ende 2015 im Irak getötet.[21] Sein Cousin Mohammed wurde 2015 in Syrien getötet.[22] Dabei handelt es sich um die Söhne der Schwester von B.s Vater. Diese war mit dem islamistischen Ideologen Omar Bakri Mohammed verheiratet.[23]
Abdul B. fiel bereits als Sechsjähriger in der Grundschule durch aggressives Verhalten auf und wurde deshalb immer wieder vom Unterricht ausgeschlossen. Seine Eltern weigerten sich, mit den Behörden zu kooperieren, und lehnten etwa eine Diagnostik in der Psychiatrie ab. B. wechselte zwei Mal die Grundschule und entwickelte sich zu einem Schulverweigerer.[24]
Nach der Trennung seiner Eltern 2020 lebte B. mit seiner Mutter und seinen drei Schwestern, die als streng religiös beschrieben werden, in Berlin-Schöneberg.[24][25] Im Jahr 2022 beendete B. die Schule ohne Abschluss.[24][26] Er machte mehrere Praktika in Handwerksbetrieben.[19] Anderthalb Jahre lang arbeitete B. im Sicherheitsgewerbe, bis er „keine Verlängerung der Sicherheits-ID“ mehr bekam. Anschließend lebte B. von Sozialleistungen.[19] Nach Angaben seines Vaters habe B. viel geschlafen, sei erst am späten Nachmittag aufgestanden und habe enorme Zeit am Handy verbracht.[25] Der Vater wird in Medienberichten als homosexuell beschrieben und soll in Berlin mit seinem Partner zusammenleben. Hierin wird ein Motiv für den Angriff auf den CSD vermutet.[24]
Abdul B. war unter anderem wegen Körperverletzung und räuberischer Erpressung von dem Jugendschöffengericht beim Amtsgericht Tiergarten verurteilt worden, weil er mit 14 bzw. 15 Jahren einen Mitschüler verprügelt und einem jungen Mann unter Gewaltandrohung dessen AirPods-Kopfhörer geraubt hatte. B. musste daraufhin 40 Sozialstunden ableisten und einen „themenzentrierten Kurzzeitkurs“ besuchen.[27][28]
Islamistische Aktivitäten und Ausreiseversuch nach Syrien
Bereits seit seinem 16. Lebensjahr war Abdul B. dem Verfassungsschutz als Islamist bekannt.[29] B. betete fünfmal am Tag und besuchte regelmäßig das Freitagsgebet.[26] Ab 2020 radikalisierte B. sich im Umfeld des 1996 in Berlin geborenen deutsch-ägyptischen Predigers Amir Abo A., der im September 2024 nach Mauretanien auswanderte. A. ist Anhänger der Deutsch-Muslimischen Gemeinschaft (DMG), die der Muslimbruderschaft nahesteht. Mit ihm unternahm Abdul B. 2024 eine Pilgerreise nach Saudi-Arabien. Der niedersächsische Verfassungsschutz stuft A. als salafistischen Prediger ein. Man rechnete B. der Jugendgruppierung „Siraatul Haqq“ zu, die im Umfeld einer Neuköllner Moschee entstand. Die Gruppe umfasste mehrere Dutzend Islamisten.[19][30][31][32][33] Ab dem Jahr 2021 war B. an sogenannten Street-Da’wa-Aktionen beteiligt, bei denen Salafisten versuchen, Passanten zum islamischen Glauben zu konvertieren. Ebenfalls 2021 war B. vom schiitischen zum sunnitischen Islam konvertiert, was zu Konflikten mit seiner schiitischen Familie führte.[19] In der Islamistenszene war B. unter anderem als „Abu Muawiyah“ (in Anlehnung an den ersten Kalifen der Umayyaden) und „Abu Ibrahim al-Qahtani“ bekannt.[20][21]
Auf Telegram betrieb B. einen Kanal, dem rund 600 Menschen folgten und auf welchem er Predigten und andere religiöse Inhalte veröffentlichte. Darüber hinaus war er auch auf Instagram und TikTok aktiv. B. folgte in den sozialen Medien zahlreichen islamistischen sowie dschihadistischen Predigern, darunter auch Accounts, welche bereits bei Terrorermittlungen eine Rolle spielten. In Predigten agitierte B. gegen die Demokratie und bezeichnete deren Unterstützer als „Ungläubige“. Für diese habe Gott eine „qualvolle Strafe“ vorgesehen.[34][35] Als wesentlichen Faktor bei der Radikalisierung von B. bewerten die Behörden den Einfluss des salafistischen deutsch-ägyptischen Hasspredigers Ibrahim El-Azzazi („Sheikh Ibrahim“), dem auf TikTok rund 100.000 Menschen folgen.[28]
B. galt der Polizei als Sympathisant des Islamischen Staates (IS). Im Mai 2025 versuchte B. zunächst, nach Mauretanien auszureisen, wo sich radikale Geistliche zum Unterricht in Koranschulen zusammengefunden hatten – ein Ziel, das ihm offenbar der Prediger A. empfohlen hatte. B. buchte einen Flug via Türkei nach Mauretanien, wurde jedoch bereits beim Versuch der Einreise am Flughafen Nouakchott von Grenzbeamten aufgegriffen und festgenommen. Er verbrachte eine Nacht in Polizeigewahrsam und musste nach Deutschland zurückkehren. Im Juli 2025 flog er über die Türkei in den Libanon, um von dort aus nach Syrien einzureisen.[31][32][36][37] Im Libanon soll B. versucht haben, Anhänger des IS zu kontaktieren. Der libanesische Militärgeheimdienst beschlagnahmte B.s iPhone. Auf diesem fanden sich 32.167 Dateien, darunter zahlreiche Fotos und Videos mit IS-Propaganda sowie verdächtige Chats.[21] Seinen im Irak getöteten Cousin „Abu Bilal al-Lubnani“ glorifizierte er. Allein von ihm wurden 106 Fotos gefunden.[21] Er wurde daraufhin festgenommen und von einem Militärgericht wegen Anstiftung zu religiösen und konfessionellen Konflikten zu einer Freiheitsstrafe von drei Monaten verurteilt. Im Sommer 2025 wurde B. von Mitarbeitenden der deutschen Botschaft in Beirut und einem Verbindungsmann des BKA besucht. Ursprünglich war eine Haftstrafe von drei bis fünf Jahren wegen „Terrorismusfinanzierung“ vorgesehen. Nach dem Haftende kehrte B. nach Deutschland zurück.[27][38] Deutsche Behörden sollen den libanesischen Sicherheitskräften vor der versuchten Ausreise B.s in Richtung Syrien einen Hinweis gegeben haben.[21]
Nach seiner Ankunft in Deutschland wurde B. im November 2025 am Berliner Flughafen festgenommen und wegen Vorbereitung einer terroristischen Straftat nach § 89a StGB in Untersuchungshaft genommen. Ab dem 12. Januar 2026 stufte die Polizei B. als Gefährder ein. Am 12. Mai 2026 wurde er wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat in einem Fall sowie der Zuwiderhandlung gegen ein vollziehbares Verbot nach dem Vereinsgesetz in zwei Fällen vom Jugendschöffengericht beim Amtsgericht Tiergarten zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt. Das Gericht berücksichtigte bei der Strafbemessung, dass sich B. seit fast sechs Monaten in Untersuchungshaft befand, drei Monate in Haft im Libanon gewesen war, sich in der Hauptverhandlung überwiegend geständig eingelassen und vom IS distanziert hatte sowie dass es zu keiner konkreten Gefährdung der geschützten Rechtsgüter gekommen war. Die Entscheidung über eine Aussetzung der Strafe zur Bewährung wurde für die Dauer von sechs Monaten zurückgestellt (Vorbewährung) und er anschließend entlassen. Auflagen waren unter anderem die Teilnahme an einem Deradikalisierungsprogramm und die Beaufsichtigung durch einen Bewährungshelfer. Das Urteil war zum Tatzeitpunkt noch nicht rechtskräftig, da die Generalstaatsanwaltschaft Berlin Berufung eingelegt hatte. Sie hatte eine höhere, nicht mehr bewährungsfähige Jugendstrafe sowie die Aufrechterhaltung des Haftbefehls beantragt.[36][39][40][41] Während seiner sechs Monate in Untersuchungshaft versuchte B. auf Mithäftlinge radikalisierend einzuwirken.[34] Die Gefängnisleitung soll B. deshalb vorübergehend von anderen Inhaftierten getrennt haben, „weil eine negative Beeinflussung anderer Inhaftierter durch den Beschuldigten zu befürchten war“.[21]
Polizeiliche Maßnahmen und Deradikalisierungsversuch
Nach seiner Haftentlassung wurde B. vom 12. Mai 2026 bis zum 17. Mai 2026 jeden Tag vom Mobilen Einsatzkommando (MEK) observiert, um seinen Tagesablauf festzustellen. Die Observation wurde bis zum 22. Mai angepasst. B.s Telefon wurde durchgehend überwacht.[29][41] Die Polizei observierte unter anderem, wie B. zu seiner früheren Haftanstalt zurückkehrte und von einem LKW-Anhänger aus propagandistisch auf frühere Mithäftlinge einwirkte.[34] Das letzte Mal wurde B. am 23. Juli vom MEK observiert.[41] B. war mehrmals Thema im Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrum. Dort kam man Anfang Mai (vor seiner Haftentlassung) zu dem Schluss, dass ein erhebliches Risiko bestehe, dass B. erneut ausreisen oder einen Anschlag begehen könnte. Das BKA bewertete ihn auch mit dem Prognosetool Radar-iTE[42], das nach dem Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz eingeführt worden war. Er wurde in die Kategorie „Rot“ eingestuft, die ein hohes Risiko bedeutet. Da die zehntägige Observation fast rund um die Uhr keine Hinweise auf „aktionsorientiertes Verhalten“ gegeben hatte, wurden die Observationsmaßnahmen angesichts begrenzter polizeilicher Kapazitäten zurückgefahren und fanden nur noch sporadisch statt.[29][43][44]
Behörden zufolge war das Aussehen von Abdul B. seit Anfang 2026 „deutlich salafistisch geprägt“.[34] Neben entsprechender Kleidung gehörte hierzu auch ein langer Bart, über welchen er mit seinem Vater in Streit geriet.[45][46] B. führte im Rahmen der gerichtlichen Auflagen zwei Gespräche mit dem Violence Prevention Network. Der Leiter des Programms kam zu dem Schluss, dass B. nicht für das Deradikalisierungsprogramm geeignet sei. Es habe keine Zugänge und kein Problembewusstsein gegeben.[47] Anfang Juli 2026 durchsuchte die Polizei die Wohnung von B., weil er im Verdacht stand, eine Schusswaffe zu besitzen. Gefunden wurde jedoch nur eine Spielzeugpistole.[34] Bei der Durchsuchung wurden keinerlei Hinweise auf das Bevorstehen eines Anschlags entdeckt.[44] Kurz vor dem Anschlag wechselte B. mehrfach seine Telefonnummer.[20]
Behördliche Ermittlungen zum Anschlag
Nach Medienberichten wurde in der Nacht des Anschlags ein iranischer Staatsbürger festgenommen, da der Verdacht bestand, er habe sich während der Tat im Fahrzeug befunden. Die Bundesanwaltschaft teilte später mit, dass sich der Tatverdacht nicht bestätigt habe, weshalb er am 26. Juli 2026 wieder entlassen wurde.[48][49] Laut Zeugenaussagen sei ein zweiter Mann aus einem Gebüsch aufgesprungen und habe Menschen angegriffen, woraufhin er mit einer Wasserflasche niedergestreckt worden sei.[50]
Die Polizei leitete nach der Tat eine Öffentlichkeitsfahndung mit einem Foto und einer Personenbeschreibung nach B. ein und warnte, dass dieser möglicherweise bewaffnet sei. Noch in der Tatnacht durchsuchte die Polizei zwei Wohnungen, die B. und dessen Schwester zugerechnet werden.[3][36][51][52] Die weiteren Ermittlungen übernahm die Bundesanwaltschaft.[53]
Kurz vor der Tat spähte B. mit einem E-Scooter verschiedene Orte aus, darunter den Großen Tiergarten sowie den Berliner „Regenbogen-Kiez“.[54] Am Tag des Anschlags rief B. mehrfach seine Mutter an, um sich zu vergewissern, dass sie in Sicherheit sei.[20] B. floh über die Straße des 17. Juni, den Platz des 18. März und den Friedrich-Ebert-Platz bis zum Bahnhof Friedrichstraße. Von dort fuhr er bis nach Berlin-Spandau.[55] Am 26. Juli 2026 kam es gegen 18 Uhr in einer Gartenkolonie in Spandau zu einem Polizeieinsatz, bei dem der Tatverdächtige B. von Beamten eines Spezialeinsatzkommandos angeschossen wurde. Er verstarb trotz Reanimationsversuchen noch vor Ort. Laut Behördenangaben war B. mit einer Stichwaffe auf die Polizisten zugelaufen. Die Stichwaffe soll nicht die Tatwaffe sein, welche bis zum 3. August 2026 nicht gefunden wurde.[1][50][56][57][58] Auf einem Handy, das B. im Tatfahrzeug zurückgelassen haben soll und das nicht identisch mit dem Handy ist, über das B. überwacht wurde, wurde ein Video gefunden, das einen Treueschwur zum Islamischen Staat sowie ein Bekenntnis zum CSD-Anschlag enthält. Der Sprecher in dem Video ist vermummt, die Behörden gehen jedoch davon aus, dass es sich um B. handelt.[50][59] Die Bewegungsdaten des Mietfahrzeugs, die einen Zickzackkurs mit Stopps und Beschleunigungen vor der Fahrt in den Tiergarten zeigen, stützten die These, dass B. angeleitet wurde und während der Tat möglicherweise mit einer unbekannten dritten Person in Kontakt stand.[50] Im Tatfahrzeug wurden DNA-Spuren von B. gefunden. Weitere DNA-Spuren konnten nicht festgestellt werden.[60]
Die Warschauer Staatsanwaltschaft leitete am 27. Juli 2026 Ermittlungen ein, da die beim Anschlag getötete Frau aus Polen stammte.[6]
Die Bundesanwaltschaft stellte die Ermittlungen gegen Abdul B. wegen des „Verdachts des Mordes und des versuchten Mordes“ im August 2026 „formal ein“. Ermittlungen gegen mögliche Hintermänner dauern an.[61]
Folgen
Wie bei Fällen anderer Terrorakte begann kurz nach dem Anschlag eine politische Diskussion über Konsequenzen aus der Tat. Dabei ging es insbesondere darum, ob Gesetze verschärft werden und Gerichte strenger urteilen sollten. Johannes Winkel, Bundesvorsitzender der Jungen Union, schlug vor, alle Gefährder nach Erwachsenenstrafrecht zu behandeln. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder brachte ebenfalls die frühere Anwendung des Erwachsenenstrafrechts sowie den Entzug des Führerscheins bei Gefährdern ins Spiel, während das Bundesjustizministerium vor Schnellschüssen warnte.[62][63] Bundeskanzler Friedrich Merz sprach sich bei Gefährdern, die mehrere Staatsbürgerschaften besitzen, für den Entzug der deutschen Staatsbürgerschaft aus.[64]
Am 3. August wurde bekannt, dass drei Männer und eine Frau, die als islamistische Gefährder eingestuft sind, in Berlin nach richterlicher Anordnung vom Amtsgericht Tiergarten für 30 Tage Fußfesseln tragen müssen. In Hamburg wurde ein Gefährder während des CSD in Hamburg in Unterbindungsgewahrsam genommen.[65]
Am 6. August 2026 wurde für den beim Anschlag beschädigten und mittlerweile gefällten Baum ein Ersatz gepflanzt. Vor dem französischer Ahorn stellte das Bezirksamt Mitte eine Bank in Regenbogenfarben als Gedenkort auf.[66]
Reaktionen


Politiker
Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilte den Anschlag als „abscheuliche Tat“, während Innenminister Alexander Dobrindt die Tat als „islamistischen Terroranschlag“ bezeichnete.[1] Familienministerin Karin Prien sprach von einem Angriff auf die Demokratie.[3] Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier äußerte „Diese Tat ist ein Angriff auf unsere offene Gesellschaft, auf unsere Art zu leben und zusammenzuleben.“ Merz trat bei der Trauerfeier auf und legte am Tatort Blumen nieder.[15] Bundestags-Vizepräsident Bodo Ramelow verurteilte den „Anschlag auf eine offene Welt“ und forderte: „Lasst uns zusammen trauern und zusammenstehen gegen Hass und Gewalt!“[67][68]
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner verurteilte den Angriff scharf auf der Plattform X: „Es ist ein Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft – nach einem friedlichen und bunten CSD wurde die Versammlung für ein tolerantes und friedliches Berlin auf brutalste Art attackiert. […] Berlin ist die Stadt der Freiheit – und unsere Freiheit ist heute aufs Schrecklichste angegriffen worden. […] Ich vertraue der Polizei und den Sicherheitsbehörden, die mit Hochdruck ermitteln werden.“[69] Berlins Innensenatorin Iris Spranger zeigte sich entsetzt „über die furchtbare Tat“.[70] Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums der Geheimdienste im Deutschen Bundestag, Marc Henrichmann, sah in der Folge Fragen im Bereich der polizeilichen Überwachung und mahnte dringend erheblich erweiterte Befugnisse für die Nachrichtendienste an.[71] Der Co-Vorsitzende der Linkspartei Luigi Pantisano forderte, den Schutz queeren Lebens ins Grundgesetz aufzunehmen.[72]
Der baden-württembergische Ministerpräsident Cem Özdemir kritisierte die Reaktion muslimischer Dachverbände. Er bemängelte, dass die Stellungnahme der Verbände den schwulen- und queerfeindlichen Charakter der Tat nicht benannt habe und das Motiv dadurch unklar bleibe. Zudem kritisierte er, dass die Verbände nicht erwähnt hätten, dass sich der Täter in seinem Handeln auf seine Religion berufen habe; auch der Bezug zum Islamismus müsse in einer solchen Stellungnahme angesprochen werden.[73]
Islamische Verbände
Die DITIB, als größte sunnitisch-islamische Organisation in Deutschland der Leitung, Kontrolle und Aufsicht des staatlichen Präsidiums für religiöse Angelegenheiten, kurz Diyanet, in der Türkei unterstellt, stand wegen frauen-, homosexuellen- und queerfeindlichen Einstellungen wiederholt in der Kritik. Nach dem Anschlag auf den CSD hat der DİTİB-Bundesverband den Schutz der Menschenwürde und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes angemahnt. Gewalt gegen Menschen aufgrund ihrer Identität, ihrer Überzeugungen oder Lebensführung stünde in unvereinbarem Widerspruch zu islamischen Grundwerten und zum freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat.[74]
Die Islamische Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) verurteilte den Angriff auf den Berliner CSD in einer Pressemitteilung vom 26. Juli 2026.[75] Sie steht unter Beobachtung des Bundesamts für Verfassungsschutz, das 2025 im Zusammenhang über einen „legalistischen Islamismus“ der IGMG und „vehemente Kritik“ dschihadistischer Akteure an der LGBTQ-Bewegung berichtete.[76][77][78] Der Zentralrat der Muslime verurteilte den Anschlag ebenfalls, in einer Pressemitteilung vom 27. Juli 2026. Darin erklärte er, dass eine „extremistische Ideologie“ religiöse Bezüge missbrauche, „um Hass und Gewalt zu rechtfertigen sowie Menschen gegeneinander aufzubringen“; niemand dürfe aufgrund seiner sexuellen Orientierung, geschlechtlichen Identität, Religion, Herkunft oder anderer persönlicher Merkmale Ziel von Gewalt werden.[79]
Der Rat der Berliner Imame verurteilte „jegliche verbale, physische und psychische Gewalt gegen queere Personen oder Angehörige anderer Minderheiten aufs Schärfste“. Religiös begründeter Extremismus sei eine reale Gefahr.[80] Seyran Ateş, Gründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee, stellt dazu fest, dass dies eine neue Dimension darstelle, jedoch „absolut nicht ausreicht“. Als liberale und queere Muslimin kämpfe sie seit 40 Jahren gegen extremste Diskriminierungen und Diffamierungen, denen auch sie selbst genau durch solche Verbände ausgesetzt sei. Ateş erklärte: „Wir haben innermuslimisch einen hohen Bedarf an Debatten und Diskussionen“.[81]
Wohlfahrtsverbände
Die Präsidentin des Caritas-Verbandes, Eva Maria Welskop-Deffaa, betonte hinsichtlich des Jugendstrafrechts: „Sein Ansatz, junge Menschen nicht vorschnell zu kriminalisieren, ist richtig.“ Allerdings müsste über Anpassungen des Prozessrechts sowie über die Ausstattung der Gerichte diskutiert werden, um besser mit radikalisierten Jugendlichen umzugehen, die über Deradikalisierungsprogramme nicht mehr erreichbar seien.[82]
Der Pressesprecher der Arche Berlin warnte nach dem Anschlag, achtzig bis neunzig Prozent aller jungen Männer, die nach Deutschland gekommen seien, unterstützten solche radikalen Kräfte: „Sie wollen ein anderes Land, sie wollen keine Demokratie. Wir sehen einer ungewissen Zukunft entgegen.“[83] Auch warnte er „vor Naivität im Umgang mit Islamismus“: „Ich begreife nicht, dass die queere Community Palästina-Fahnen schwingt und damit ihr eigenes Todesurteil unterschreibt.“
Queere Community
Der Vorstand des Berliner CSD-Vereins forderte die klare Benennung von islamistischem Terror, stellte sich aber gleichzeitig gegen eine Instrumentalisierung der Tat für Hass gegen Muslime und Menschen bestimmter Herkunft. Er sprach sich für Besonnenheit aus und erklärte, hinter derartiger Gewalt stehe ein Versuch, die Gesellschaft zu spalten, den man nicht zulassen werde. Auch der Queerbeauftragte des Berliner Senats Alfonso Pantisano, Bruder des Linken-Politikers Luigi Pantisano, forderte Besonnenheit und lehnte es ab, Muslime unter Generalverdacht zu stellen. Gleichzeitig betonte er, dass islamistische und sonstige religiöse Fundamentalisten nicht das einzige Problem darstellten, sondern es auch Stimmen aus demokratischen Parteien gebe, die die queere Community nicht unterstützten. Statt „große Worte zu schwingen“ solle Kanzler Merz sich lieber für die gesetzliche Gleichstellung von queeren Personen einsetzen.[84]
Salafistische und dschihadistische Szene
In der salafistischen Szene führte der Anschlag dazu, dass Abdul B. gefeiert und als Held dargestellt wurde. Im sozialen Netzwerk TikTok wurden ikonisierende Fotos von ihm verbreitet. In einschlägigen Kommentaren hieß es, B. habe alle in den Schatten gestellt, die am westlichen Leben festhalten würden. Ein anderer Salafist äußerte: „Möge Allah ihn annehmen und ihm die höchste Stufe in al Jannah gewähren.“[34] In einem Video auf TikTok wurde Abdul B. tanzend neben Omar Mateen dargestellt. Das Video ist versehen mit dem Text „Kill Count“. Mehrere Dutzend Profile aus dem islamistischen Spektrum feiern den Anschlag.[85] Der Salafist Pierre Vogel behauptete, dass man sich „nicht wundern müsse, dass es knallt“, wenn „Prediger, die zum Frieden rufen, nicht mehr in Moscheen auftreten dürfen“.[86] Die Influencerin Hanna Hansen hingegen suggerierte, dass die Tat ein „Inside Job“ gewesen sei mit dem Ziel, „die Stimmung gegen Muslime zu verschärfen“. In einem anderen Beitrag machte sie Israel für den Anschlag verantwortlich.[87]
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
- 1 2 3 4 5 Ingo Salmen, Claudia Liebram, Dominik Mai, Tobias Langley-Hunt, Miriam Rathje, Defne Arslan, Tizian Glaser, Tilmann Warnecke, Simon Röhricht, Madlen Haarbach, Beritan Dik, Lea Becker: Dobrindt spricht von „islamistischem Terroranschlag“ – eine Tote und 29 Verletzte. In: Tagesspiegel. 26. Juli 2026, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Gigantische Party: Berlin feiert historischen CSD – Neonazis kommen kaum zum Zug. In: Berliner Morgenpost, 25. Juli 2026, abgerufen am 26. Juli 2026.
- 1 2 3 4 Katrin Scheib, Konstantin Zimmermann, Maline Hofmann, Monika Pilath, Henrik Oerding: Abdul B. saß mit weiterem Mann im Tatfahrzeug. In: Die Zeit. 26. Juli 2026, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Dobrindt: CSD-Angreifer ging mit Machete auf Passanten los, ntv.de, 26. Juli 2026, abgerufen am 28. Juli 2026
- ↑ Wegner: Todesopfer beim CSD-Anschlag stammt aus Polen. Bei: sueddeutsche.de, 27. Juli 2026
- 1 2 Anschlag auf CSD in Berlin: Warschauer Staatsanwaltschaft nimmt Ermittlungen auf. In: Der Spiegel. 27. Juli 2026, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 27. Juli 2026]).
- 1 2 Andreas Kopietz: Das Telefon, die Geruchsspur und die Machete: Neue Details zum CSD-Anschlag. 14. August 2026, abgerufen am 14. August 2026.
- ↑ Fahrzeug fährt in Menschenmenge – ein Toter, mehrere Verletzte. In: FAZ, 26. Juli 2026
- ↑ Wegner: offiziell 31 Verletzte bei CSD-Anschlag. 28. Juli 2026, abgerufen am 28. Juli 2026.
- ↑ dpa: Terroranschlag auf CSD: Berlin: Senat nennt Details zu Verletzten nach Anschlag. In: Die Zeit. 29. Juli 2026, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 30. Juli 2026]).
- ↑ Was über die Tat und den mutmaßlichen Täter bekannt ist. In: tagesschau.de. Abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Henning Schneider, Nele Ritter: Auto rast in Menschenmenge: CSD in Berlin abgebrochen - ein Toter, viele Verletzte. In: DerWesten.de. 25. Juli 2026, abgerufen am 16. August 2026.
- ↑ Hunderttausende beim Berliner CSD-Umzug – Veranstaltung abgebrochen. Bei: rbb24, 25. Juli 2026.
- ↑ Unter dem Motto "HALTUNG IST HOT!" findet der diesjährige CSD in Berlin statt. Die Demonstration findet … In: Facebook. ALEX Berlin, 25. Juli 2026, abgerufen am 26. Juli 2026 (Livestream Veranstaltung; Abbruch bei 5:44:02).
- 1 2 Berlin und die queere Community gedenken der Opfer des Anschlags. In: Rundfunk Berlin-Brandenburg. 26. Juli 2026, abgerufen am 27. Juli 2026.
- ↑ Anschlag beim CSD Berlin: Charité-Patienten „erlitten vor allem Stichverletzungen“. In: Tagesspiegel. 27. Juli 2026, abgerufen am 27. Juli 2026.
- ↑ Mahnwache, Gottesdienst, Trauermarsch: Hier können Berliner trauern. In: t-online.de. Abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Berliner Polizei identifiziert Verdächtigen von CSD-Anschlag. Bei: n-tv, 26. Juli 2026
- 1 2 3 4 5 Nikolai Antoniadis, Almut Cieschinger, Lukas Eberle, Matthias Gebauer, Astrid Geisler, Asia Haidar, Roman Höfner, Florian Kistler, Ulrich Kraetzer, Marvin Milatz, Jette Nörskau, Friederike Röhreke, Sara Wess, Wolf Wiedmann-Schmidt: (S+) Der Gefährder aus der Mitte: So wurde Abdul Ballout zum Terroristen. In: Der Spiegel. 29. Juli 2026, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 29. Juli 2026]).
- 1 2 3 4 Julia Zabert WELT: CSD-Attentäter: „Bring meine Mutter in Sicherheit“, schrieb Abdul Ballout Minuten vor der Tat - WELT. Abgerufen am 7. August 2026.
- 1 2 3 4 5 6 Jörg Diehl, NDR/WDR, Florian Flade und Roman Lehberger WDR: CSD-Anschlag in Berlin: Recherchen zeigen enge IS-Verbindungen des Attentäters. Abgerufen am 29. Juli 2026.
- ↑ Matthias Gebauer, Asia Haidar, Sara Wess, Wolf Wiedmann-Schmidt: (S+) Die radikalen Verwandten des CSD-Attentäters: Der Onkel ein Hassprediger, der IS-Cousin ein Idol. In: Der Spiegel. 30. Juli 2026, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 30. Juli 2026]).
- ↑ Yassin Musharbash: Zwei Cousins des CSD-Attentäters Abdul B. waren IS-Kämpfer. In: Die Zeit. 28. Juli 2026, abgerufen am 28. Juli 2026.
- 1 2 3 4 Nicole Dolif: Morgenpost exklusiv: Anschlag auf CSD hatte womöglich persönliches Motiv. 29. Juli 2026, abgerufen am 29. Juli 2026.
- 1 2 Daniel Weidmann: „Herz eines Kindes: CSD-Attentäter Abdul Ballout – Jetzt spricht sein Vater. In: Berliner Morgenpost. 28. Juli 2026, abgerufen am 28. Juli 2026.
- 1 2 „Dilettantisch”: Richter erklärt, weshalb er Ballout freiließ. In: Focus. 27. Juli 2026, abgerufen am 28. Juli 2026.
- 1 2 Lisa Caspari, Luisa Hommerich, Johannes Laubmeier, Yassin Musharbash, Karsten Polke-Majewski, Holger Stark: Alle wussten, dass er ein Extremist ist. In: Die Zeit. 26. Juli 2026, abgerufen am 27. Juli 2026.
- 1 2 CSD-Mörder Ballout: TikTok-Hassprediger radikalisierte ihn. In: Focus. 28. Juli 2026, abgerufen am 28. Juli 2026.
- 1 2 3 Jörg Diehl, NDR/WDR, Florian Flade, Martin Kaul und Roman Lehberger WDR: Angriff auf CSD Berlin: Tatverdächtiger polizeibekannter Islamist. In: tagesschau.de. Abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Jörg Diehl, NDR/WDR, Florian Flade, Martin Kaul und Roman Lehberger WDR: Anschlag auf CSD: BKA stufte Abdul B. als „Hochrisikoperson“ ein. Abgerufen am 27. Juli 2026.
- 1 2 Lena Kampf, Renate Meinhof, Roland Preuß, Christian Zaschke, Süddeutsche de GmbH, Munich Germany: Terror beim CSD in Berlin: Die zwei Gesichter des Abdul B. 28. Juli 2026, abgerufen am 28. Juli 2026.
- 1 2 Jörg Diehl, NDR/WDR, Florian Flade und Roman Lehberger WDR: CSD-Anschlag in Berlin: Wie der mutmaßliche Attentäter in Mauretanien Anschluss an den IS suchte. Abgerufen am 30. Juli 2026.
- ↑ Asia Haidar, Sara Wess: (S+) CSD-Attentäter stand in Kontakt mit Salafistenprediger. In: Der Spiegel. 31. Juli 2026, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 31. Juli 2026]).
- 1 2 3 4 5 6 Lennart Pfahler, Jakob Eckstein, Alexander Dinger: Beifall für den Attentäter – „Möge Allah ihn für alles belohnen“. In: Die Welt. 28. Juli 2026, abgerufen am 28. Juli 2026.
- ↑ So stark war der CSD-Attentäter mit IS-Terroristen vernetzt. 4. August 2026, abgerufen am 4. August 2026.
- 1 2 3 Pascal Bartosz: Mutmaßlicher Attentäter vom Berliner CSD soll mit dem „Islamischen Staat“ sympathisieren. In: Tagesspiegel. 26. Juli 2026, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Mutmaßlicher CSD-Attentäter wollte über Mauretanien zum IS – so hätte sein Weg aussehen können. 28. Juli 2026, abgerufen am 28. Juli 2026.
- ↑ Matthias Gebauer, Wolf Wiedmann-Schmidt: (S+) CSD-Anschlag in Berlin: Abdul B. klagte zuvor über »schlimme« Haftbedingungen im Libanon. In: Der Spiegel. 29. Juli 2026, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 29. Juli 2026]).
- ↑ Gemeinsame Pressemitteilung: Anschlag im Umfeld des Christopher Street Day – Tatverdächtiger Abdul B. Pressemitteilung Nr. 140 vom 26. Juli 2026.
- ↑ Alexander Dinger, Lennart Pfahler, Sergen Kaya: Angriff auf CSD: Tatverdächtiger Abdul B. galt als Gefährder – und sollte morgen zu Beratungstermin erscheinen. In: Die Welt. Abgerufen am 26. Juli 2026.
- 1 2 3 LKA: Verdächtigen-Observation verhindert Anschlag nicht. 29. Juli 2026, abgerufen am 29. Juli 2026.
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- ↑ Lena Kampf: Anschlag auf CSD: Sicherheitsbehörden filmten Abdul B. eine Stunde vor dem Anschlag. In: Süddeutsche Zeitung. 27. Juli 2026, abgerufen am 27. Juli 2026.
- 1 2 Wolf Wiedmann-Schmidt: Mutmaßlicher Attentäter wurde noch am Tag der Tat überwacht. In: Der Spiegel. 27. Juli 2026, abgerufen am 28. Juli 2026.
- ↑ „Ich habe ihm nicht erlaubt, einen langen Bart zu tragen“, sagt der Vater von Abdul Ballout. In: Die Welt. 27. Juli 2026, abgerufen am 28. Juli 2026.
- ↑ Pascal Bartosz, Margarethe Gallersdörfer, Madlen Haarbach, Annett Heide, Ingo Salmen: Der Fall Abdul Ballout – Rekonstruktion eines Scheiterns. In: Der Tagesspiegel. 27. Juli 2026, abgerufen am 28. Juli 2026.
- ↑ Extremismus-Berater sprach mit dem mutmaßlichen CSD-Attentäter Abdul Ballout. In: Der Tagesspiegel. 27. Juli 2026, abgerufen am 27. Juli 2026.
- ↑ FAQ: Was über den Angriff auf den Berliner CSD bekannt ist. 27. Juli 2026, abgerufen am 27. Juli 2026.
- ↑ t-online: CSD-Anschlag: Wende um verdächtigen Iraner. In: t-online. 27. Juli 2026, abgerufen am 27. Juli 2026.
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- ↑ Mutmaßliches Attentat bei CSD in Berlin – ein Toter und 16 Verletzte – Polizei identifiziert Verdächtigen aus islamistischer Szene. In: Deutschlandfunk. 26. Juli 2026, abgerufen am 26. Juli 2026.
- ↑ Gemeinsame Meldung Nr. 0905 der Polizei und der Generalstaatsanwaltschaft. Auf: berlin.de, abgerufen am 26. Juli 2026
- ↑ Hubig: Bundesanwaltschaft wird CSD-Ermittlungen übernehmen. In: Tagesspiegel. 26. Juli 2026, abgerufen am 26. Juli 2026.
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- ↑ „Warum hatte er nicht zumindest eine Fußfessel?“
- ↑ Linken-Chef Pantisano zum CSD-Attentat: „Wem es ernst ist, der lässt den Schutz queeren Lebens ins Grundgesetz aufnehmen“. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 28. Juli 2026]).
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- ↑ Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin. Bei: zentralrat.de, 27. Juli 2026
- ↑ deutschlandfunk.de: Terror beim Berliner CSD - Özdemir nimmt muslimische Verbände in die Pflicht. In: Deutschlandfunk. 28. Juli 2026, abgerufen am 30. Juli 2026.
- ↑ Seyran Ates: "Wir haben innermuslimisch einen hohen Bedarf an Debatten und Diskussionen". In: Radio Eins. 29. Juli 2026, abgerufen am 30. Juli 2026.
- ↑ Caritas dringt nach CSD-Anschlag auf Schutz vor neuen Taten. 28. Juli 2026, abgerufen am 28. Juli 2026.
- ↑ Nach CSD-Anschlag: „80, 90 Prozent aller jungen Männer, die zu uns gekommen sind, unterstützen diese Radikalen“, Interview mit Wolfgang Büscher, Sprecher der Arche Berlin, Welt Online, 28. Juli 2026.
- ↑ CSD-Verein warnt vor Spaltung: Besonnenheit statt Hetze. Bei: tagesschau.de, 27. Juli 2026.
- ↑ Ahmad Shihabi, Christian Unger: „Der Tod im Bett ist der schlechteste“ – Wie der IS Attentäter in Europa steuert. 1. August 2026, abgerufen am 1. August 2026.
- ↑ Marcel Görmann: Salafist Pierre Vogel eiskalt nach CSD-Terror: „Müssen sich nicht wundern, dass es dann knallt“. In: DerWesten.de. 27. Juli 2026, abgerufen am 28. Juli 2026.
- ↑ Hanna Hansen: Salafistische Influencerin vermutet hinter CSD-Anschlag „Inside Job“ für Anti-Islam-Propaganda. In: welt.de. 28. Juli 2026, abgerufen am 28. Juli 2026.
Koordinaten: 52° 30′ 45″ N, 13° 22′ 12″ O