Antônio Carlos (Santa Catarina)

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Município de Antônio Carlos
Antônio Carlos
Hauptkirche: Igreja Matriz de Antônio Carlos
Hauptkirche: Igreja Matriz de Antônio Carlos
Antônio Carlos (Brasilien)
Antônio Carlos
Antônio Carlos
Koordinaten 27° 31′ S, 48° 46′ WKoordinaten: 27° 31′ S, 48° 46′ W
Antônio Carlos auf der Karte des Bundesstaates Santa Catarina
Antônio Carlos auf der Karte des Bundesstaates Santa Catarina
Symbole
Wappen
Wappen
Gründung 6. November 1963
Basisdaten
Staat Brasilien
Bundesstaat Santa Catarina
Klima subtropisch
Fläche 233,6 km²
Einwohner 7458 (2010[1])
Dichte 31,9 Ew./km²
Schätzung 85131 (1. Juli 2019)[1]
Gemeindecode IBGE: 4201208
Zeitzone UTC−3
Website antoniocarlos.sc (brasilianisches Portugiesisch)
Politik
Stadtpräfekt Geraldo Pauli (2017–2020)
Partei Partido do Movimento Democrático Brasileiro (PMDB)
Wirtschaft
BIP 599.250 Tsd. R$
72.875 R$ pro Kopf
(2016)
HDI 0,749[2]

Antônio Carlos, amtlich portugiesisch Município de Antônio Carlos, ist eine Gemeinde im Bundesstaat Santa Catarina im Süden Brasiliens.

Allgemeine Angaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde hatte nach der Volkszählung 2010 7458 Einwohner, die Antônio-Carlenser genannt werden. Sie steht nach Bevölkerungszahl an 149. Stelle der 295 Orte in Santa Catarina. Die Einwohnerzahl wurde nach der Schätzung des IBGE vom 1. Juli 2019 auf 8513 Bewohner anwachsend berechnet. Die Fläche beträgt rund 233,6 km² (2017) auf einer Höhe von 30 bis 886 m über dem Meeresspiegel;[3] die Bevölkerungsdichte lag 2010 bei 32,62 Personen pro km².[1]

Die Entfernung zur Landeshauptstadt Florianópolis beträgt 32 km, nach Blumenau 130 km und nach Brasília 1710 km.[4]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gegend von Alto Biguaçu lebten bereits Portugiesen und Schwarze als 1830 deutsche Siedler aus der Region des Hunsrücks in Rheinland-Pfalz ankamen.[5]

Die Gemeinde Antônio Carlos wurde am 6. November 1963 bei der Aufteilung von Alto Biguaçu gegründet und nach dem brasilianischen Politiker Antônio Carlos Ribeiro de Andrada benannt, einem Politiker, der bei der brasilianischen Revolution von 1930 beteiligt war.[5]

Stadtverwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtpräfekt (Exekutive) war nach der Kommunalwahl 2012 für die Amtszeit 2013 bis 2016 Antonio Paulo Remor des rechtskonservativen Fortschrittspartei (PP),[6] Sein Nachfolger wurde bei der Wahl 2016 für die Amtszeit 2017 bis 2020 Geraldo Pauli des Partido do Movimento Democrático Brasileiro (PMDB).[7] Die Legislative liegt bei der Câmara Municipal, dem Stadtrat aus neun gewählten Stadtverordneten.

Sprachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem brasilianischen Portugiesisch, der offiziellen Landessprache, genießt hunsrückisches Deutsch ko-offiziellen Status in Antônio Carlos.[8]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Raulino Reitz: Alto Biguaçu: narrativa cultural tetrarracial. Lunardelli, Florianópolis 1988.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Antônio Carlos – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c IBGE: Cidades@: Antônio Carlos – Panorama. Abgerufen am 20. November 2019 (brasilianisches Portugiesisch).
  2. Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen: Ranking IDHM Municípios 2010. Rang 562º Antônio Carlos (SC). Abgerufen am 10. August 2014.
  3. Dados Gerais - Perfil. Município de Antônio Carlos, abgerufen am 21. April 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  4. Principais distâncias. Município de Antônio Carlos, abgerufen am 21. April 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  5. a b A chegada dos imigrantes – Colonização. Município de Antônio Carlos, abgerufen am 21. April 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  6. Eleições 2012: Paulo Remor 11 auf der Website www.eleicoes2012.info. Abgerufen am 10. August 2014 (brasilianisches Portugiesisch).
  7. Executivo. Município de Antônio Carlos, abgerufen am 21. April 2018 (brasilianisches Portugiesisch).
  8. IPOL (Instituto de Investigação e Desenvolvimento em Política Linguística): Faksimile des Dokuments zur Anerkennung von Hunsrückisch (Memento vom 2. April 2012 im Internet Archive)