Anthering

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Anthering
Wappen Österreichkarte
Wappen von Anthering
Anthering (Österreich)
Anthering
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Salzburg
Politischer Bezirk: Salzburg-Umgebung
Kfz-Kennzeichen: SL
Fläche: 25,24 km²
Koordinaten: 47° 52′ N, 13° 1′ OKoordinaten: 47° 52′ 0″ N, 13° 1′ 0″ O
Höhe: 422 m ü. A.
Einwohner: 3.721 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 147 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5102
Vorwahl: 06223
Gemeindekennziffer: 5 03 02
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gartenweg 2
5102 Anthering
Website: www.anthering.at
Politik
Bürgermeister: Johann Mühlbacher (ÖVP)
Gemeinderat: (2014)
(21 Mitglieder)
14
2
3
2
14 
Insgesamt 21 Sitze

[1]

Lage der Gemeinde Anthering im Bezirk Salzburg-Umgebung
AnifAntheringBergheimBerndorf bei SalzburgBürmoosDorfbeuernEbenauElixhausenElsbethenEugendorfFaistenauFuschl am SeeGömingGroßgmainHallwangHenndorf am WallerseeHinterseeHof bei SalzburgKöstendorfLamprechtshausenMattseeNeumarkt am WallerseeNußdorf am HaunsbergOberndorf bei SalzburgObertrum am SeePlainfeldSankt Georgen bei SalzburgSankt GilgenSchleedorfSeehamSeekirchen am WallerseeStraßwalchenStroblThalgauWals-SiezenheimGrödigKopplSalzburgSalzburgLage der Gemeinde Anthering im Bezirk St. Johann im Pongau (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Blick auf Anthering vom Haunsberg
Blick auf Anthering vom Haunsberg
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Anthering ist eine Landgemeinde im Norden des österreichischen Bundeslandes Salzburg mit 3721 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017). Sie liegt 9 km nördlich der Landeshauptstadt Salzburg im Bezirk Salzburg-Umgebung.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Anthering hat eine Fläche von 25,2 km² und liegt nördlich des Salzburger Beckens in der Flyschzone, eingebettet zwischen dem Haunsberg im Norden (mit der Gemeindegrenze zu Nußdorf am Haunsberg) und dem Hochgitzen im Süden (in der Gemeinde Bergheim). Im Westen bildet die Salzach die Gemeindegrenze und gleichzeitig die Staatsgrenze zu Bayern; östlich von Anthering liegt das Gemeindegebiet der Kleinstadt Seekirchen am Wallersee. Anthering ist Teil des Gerichtsbezirks Oberndorf.

In Anthering befindet sich entlang der Salzach ein Teil der unter Naturschutz stehenden Salzachauen.

Anthering besteht aus den beiden Katastralgemeinden

  • Acharting
  • Anthering

Als Ortschaften (im verwaltungstechnischen Sinn) befinden sich in der politischen Gemeinde Anthering (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015[2]):

  • Acharting (232)
  • Anthering (1645)
  • Anzfelden (33)
  • Berg (146)
  • Gollacken (181)
  • Kobl (38)
  • Lehen (940)
  • Ried (58)
  • Schönberg (62)
  • Trainting (96)
  • Wald (74)
  • Wurmassing (41)
  • Würzenberg (134)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet des heutigen Anthering war bereits während der Römerzeit von etwa kurz vor Christi Geburt bis 500 besiedelt, was Funde von Gegenständen aus jener Zeit belegen.

Die jetzige Ansiedlung ist eine bajuwarische Gründung aus dem 6. Jahrhundert. Der Name Anthering geht zurück auf den Personennamen Antari (oder Anthari) und bezeichnet mit der Endung -ing ursprünglich die Wohnstätte einer Person dieses Namens und seiner Angehörigen.[3] Der Ort soll ursprünglich schon 788 in der Notitia Arnonis erwähnt sein[3]; man ging aber von einem erstmaligen Beleg von 790 aus und feierte das 1200-jährige Jubiläum der Gemeinde folglich erst im Jahr 1990.

Im Verlauf der Franzosenkriege kurz nach 1800 zog das Heer Napoleons durch das Gebiet von Anthering, wo der Feldherr auch übernachtet haben soll.

Heute ist Anthering als Landgemeinde geprägt vom dörflichen Charakter mit einer großen Anzahl an kleinen Ansiedlungen. Es weist die für einen solchen Ort übliche Infra- und Sozialstruktur auf (Grundschule, Gemeindeeinrichtungen, Freiwillige Feuerwehr, Musikkapelle etc.).

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Anthering hat 21 Mitglieder und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2014 wie folgt zusammen:

Direkt gewählter Bürgermeister ist Johann Mühlbacher (ÖVP).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde ist: „In rotem Schild aufwärtsgekreuzt ein goldener und ein silberner Schlüssel über einem aufragenden steinernen Schrannentisch.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Pfarrkirche von Anthering
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Anthering

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aperschnalzen der örtlichen Schnalzergruppezu im Jänner und Februar

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Tourismusverband

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anthering verfügt über eine Station an der Bahnstrecke Salzburg–Lamprechtshausen, welche in die S-Bahn Salzburg integriert ist. Anthering ist von der Landeshauptstadt Salzburg halbstündlich, zeitweise viertelstündlich erreichbar.

Die Gemeinde liegt an der Lamprechtshausener Straße (B 156).

Durch das Gemeindegebiet führt auch entlang der Salzach als Radfernweg der Tauernradweg.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Anthering – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.salzburg.gv.at/20003stat/wahlen/gvw/index.htm#erg.24.0.0.0.1
  2. Statistik Austria, Bevölkerung am 1.1.2015 nach Ortschaften
  3. a b Franz Hörburger: Salzburger Ortsnamenbuch, bearbeitet von Ingo Reiffenstein und Leopold Ziller, hrsg. von der Salzburger Gesellschaft für Landeskunde, Salzburg 1982
  4. Dehio Salzburg 1986
  5. Seite des Theaters Anthering