Antimon(III)-bromid

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Strukturformel
Strukturformel von Antimon(III)-bromid
Allgemeines
Name Antimon(III)-bromid
Andere Namen

Antimontribromid

Summenformel SbBr3
CAS-Nummer 7789-61-9
PubChem 24615
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 361,48 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

4,15 g·cm−3[1]

Schmelzpunkt

97 °C[1]

Siedepunkt

280 °C[1]

Löslichkeit
  • zersetzt sich in Wasser[1]
  • löslich in Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Aceton, Benzol, Chloroform[2]
Brechungsindex

1,74 (20 °C)[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
07 – Achtung 09 – Umweltgefährlich

Achtung

H- und P-Sätze H: 302​‐​332​‐​411
P: 261​‐​273​‐​304+340​‐​501 [1]
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Antimon(III)-bromid ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Antimonverbindungen und Bromide.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antimon(III)-bromid kann durch Reaktion von Antimon mit Brom gewonnen werden.[3]

Ebenfalls möglich ist die Reaktion von Antimontrichlorid mit Bortribromid.[4]

Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antimon(III)-bromid ist ein weißer, hygroskopischer, nicht brennbarer Feststoff, der sich in Wasser zersetzt.[1]

Im geschmolzenen Zustand ist es eine hell bernsteingelbe Flüssigkeit.[3] Er kommt in zwei verschiedenen Kristallformen vor, wobei die α-Form orthorhombisch kristallisiert.[5]

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antimon(III)-bromid wird zur Herstellung anderer Antimonsalze verwendet.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i Eintrag zu Antimon(III)-bromid in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 1. Februar 2016 (JavaScript erforderlich).
  2. a b Eintrag zu ANTIMONY TRIBROMIDE in der Hazardous Substances Data Bank, abgerufen am 29. Juli 2012.
  3. a b Georg Brauer: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie, Band II, Seite 591. 1975, ISBN 3-432-02328-6.
  4. A. F. Holleman, E. Wiberg, N. Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 101. Auflage. de Gruyter, Berlin 1995, ISBN 3-11-012641-9, S. 817 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. Journal of the Chemical Society (Resumed), Issue 0, 1964, 798. The crystal and molecular structure of antimony tribromide, doi:10.1039/JR9640004162.
  6. Richard P. Pohanish: Sittig's Handbook of Toxic and Hazardous Chemicals and Carcinogens. 2011, ISBN 978-1-4377-7869-4 (Seite 250 in der Google-Buchsuche).