Antje Middeldorf Kosegarten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Antje Middeldorf Kosegarten, geborenen Antje Kosegarten, (* 4. August 1932 in Manhagen, Kreis Oldenburg in Holstein) ist eine deutsche Kunsthistorikerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Antje Kosegarten, Tochter eines Landwirts, legte ihr Abitur 1951 an der Ernestinenschule in Lübeck ab. Ab dem Sommersemester 1952 studierte sie Kunstgeschichte in Freiburg, München und Wien. 1960 erfolgte ihre Promotion an der in Freiburg bei Kurt Bauch. Von 1963 bis 1965 war sie Assistentin am deutschen Kunsthistorischen Institut in Florenz. 1979 wurde sie an der TU Berlin habilitiert. Von 1985 bis zu ihrem Ruhestand lehrte sie als Professorin an der Universität Göttingen.

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Plastik am Wiener Stephansdom unter Rudolf dem Stifter. Dissertation Universität Freiburg 1960.
  • mit Peter Tigler (Hrsg.): Festschrift für Ulrich Middeldorf. De Gruyter, Berlin 1968.
  • Identifizierung eines Grabmals von Nicola Pisano. Zur Genese des Reliefsarkophags in der Toskana. In: Mitteilungen des Kunsthistorischen Institutes in Florenz. Band 22, 1978, S. 119–146.
  • Sienesische Bildhauer am Duomo Vecchio. Studien zur Skulptur in Siena 1250–1330. Bruckmann, München 1984, ISBN 3-7654-1917-6 (Habilitationsschrift).
  • Die Domfassade in Orvieto. Studien zur Architektur und Skulptur 1290–1330. Deutscher Kunstverlag, München 1996, ISBN 3-422-06176-2.
  • (Hrsg.): Johann Dominicus Fiorillo: Kunstgeschichte und die romantische Bewegung im 1800. Akten des Kolloquiums „Johann Dominicus Fiorillo und die Anfänge der Kunstgeschichte in Göttingen“ am Kunsthistorischen Seminar und der Kunstsammlung der Universität Göttingen vom 11.–13. November 1994. Wallstein Verlag, Göttingen 1997, ISBN 3-89244-267-3.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bruno Klein, Harald Wolter-von dem Knesebeck (Hrsg.): Nobilis arte manus. Festschrift zum 70. Geburtstag von Antje Middeldorf Kosegarten. Dresden 2002, ISBN 3-00-009205-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]