Anton Haizinger

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Anton Haizinger, Lithographie von Joseph Kriehuber 1850

Anton Haizinger (* 14. März 1796 in Wilfersdorf; † 31. Dezember 1869 in Karlsruhe) war ein österreichischer Opernsänger (Tenor) und Gatte von Amalie Haizinger.

Leben[Bearbeiten]

Haizinger begann seine Karriere als Schullehrer in Wien, wurde später seiner schönen Stimme wegen vom Grafen Pálffy, Direktor des Theaters an der Wien, für die Oper engagiert und fand bereits bei seinem ersten Auftritt im Jahre 1821 ungeteilten Beifall. Einer der Höhepunkte seiner Karriere war die Mitwirkung bei der Uraufführung von Beethovens 9. Sinfonie in der großen Akademie, die der Komponist am 7. Mai 1824 im Kärntnertortheater gab. Er bildete sich hierauf unter Antonio Salieri weiter, gastierte mit Erfolg an anderen Theatern und erhielt in Karlsruhe eine lebenslängliche Anstellung.

Die glänzendste Epoche seines Künstlerwirkens begann mit seinen Auftritten in Paris, wo er neben der Sängerin Wilhelmine Schröder-Devrient der deutschen Oper den guten Ruf zu erwerben half, dessen sich dieselbe 1828, 1829 und 1830 erfreute.

1850 zog er sich von der Bühne zurück und übersiedelte nach Wien, wo seine Frau und Tochter engagiert waren.

Literatur[Bearbeiten]